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Social Media Marketing
Facebook greift in Eventplanung ein: Aufrufe zu Versammlungen entfernt
Screenshot Good Morning America © ABC News

Facebook greift in Eventplanung ein: Aufrufe zu Versammlungen entfernt

Aniko Milz | 21.04.20

Events, die Social-Distancing-Vorgaben missachten, gelten ab sofort als schädliche Desinformationen und werden von Facebook entfernt.

Events sind ein großer Bestandteil von Facebook. Sei es die private Geburtstagsparty, die Jahrgangsabschlussfeier, öffentliche Flohmärkte oder andere kulturelle Veranstaltungen, alles lässt sich auf Facebook planen. So kann auch zu Demonstrationen aufgerufen werden. Doch im Angesicht der Coronapandemie greift das soziale Netzwerk hier in die Planung ein. Events, die die Social-Distancing-Vorgaben missachten, werden ab sofort von der Plattform gelöscht.

Mark Zuckerberg kündigte das Entfernen von Events an

Am Montag gab Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ein Interview für Good Morning America, in dem es um die Maßnahmen ging, die Facebook plant, auf der Plattform umzusetzen. Von Beginn an versuchte Facebook, seinen Usern relevante Updates zu dem Coronavirus anzuzeigen und die Verbreitung von Fake News einzudämmen. Ähnlich wie Fake News zu Infektionszahlen oder Heilungsversprechen werden nun auch einige Events als „harmful misinformation“ eingestuft und somit gelöscht. Dabei ist es Mark Zuckerberg jedoch wichtig zu betonen, dass Facebook weiterhin eine Plattform für offene Diskussionen und Meinungsaustausch bleiben soll:

It’s important that people can debate policies, so there’s a line on this, you know, more than normal political discourse. I think a lot of the stuff that people are saying that is false around a health emergency like this can be classified as harmful misinformation.

Einige Inhalte zu Protesten gegen die Quarantäneverordnung wurden bereits gelöscht

Die Einschränkungen werden bereits angewandt, wie CNN-Reporter Donie O’Sullivan auf Twitter mitteilt. Im mehreren US-Staaten hat Facebook Anti-Quarantäne-Events von der Plattform genommen. Dabei gelten in jedem Staat unterschiedliche Regelungen. Was von der jeweiligen Regierung erlaubt ist, darf online bleiben, auch wenn es in anderen Staaten nicht erlaubt wäre.


Natürlich lassen sich Protestversammlungen so nicht komplett verbieten, allerdings könnte es einen großen Unterschied machen, wenn eine Plattform für die Organisation fehlt.

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