Branding

So lässt sich die Wirkung von Werbemitteln in den Digitalraum verschieben

Die Giveaways von Messen sind nicht ausgestorben, doch inzwischen wollen Nutzer auch digitale Goodies. Wie kann man Werbmittel digital denken?

© Don Agnello - Unsplash

Obwohl haptische Werbemittel wie Kugelschreiber, Süßigkeiten und Tassen sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen, stehen Werbemittelhändler vor der großen Herausforderung, die Wirkung von Werbemitteln der fortschreitenden Digitalisierung anzupassen. Diese Möglichkeiten gibt es.

Verändertes Nutzerverhalten

Werbemittel gehören zu den am meisten akzeptierten Werbeformen und haben sich über die Jahre zu einem bewährten Kommunikationsinstrument der eigenen Markenbotschaft entwickelt. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, Geschäfts- und Kundenbeziehungen zu pflegen oder Neukunden zu akquirieren. Doch sind haptische Werbemittel in einer digitalisierten Welt überhaupt noch effektiv? Ein durch Social Media und Smartphones dominiertes Nutzer- und Rezeptionsverhalten erschwert die Kundenansprache durch klassische Werbeartikel. Kugelschreiber in fast papierlosen Büros und Printprodukte wie Flyer erscheinen in Anbetracht der Digitalisierung nicht mehr aktuell. Aber die Wirkung von Werbeartikeln kann durchaus auf den digitalen Raum verschoben werden und somit auf das Branding des Unternehmens einzahlen.

Auch die haptischen Artikel ändern sich, hier ein USB-Kugelschreiber, der sich branden lässt, via Gaschnitz.at

Vernetzung von Werbemitteln und digitalen Medien

Eine Möglichkeit, den Einsatz von Werbemitteln effektiv in den Prozess der Digitalisierung einzubinden ist die Nutzung von QR Codes. Durch das Bedrucken von haptischen Werbemitteln mit einem QR Code ist ein weniger offensichtliches und unaufdringlicheres Werben möglich. Der potentielle Kunde wird nicht direkt mit der Werbebotschaft des Unternehmens konfrontiert und empfindet das Werbemittel dadurch möglicherweise auch im Alltag als brauchbarer. Durch QR Codes werden außerdem stets aktuelle Informationen übermittelt.

Während die Bedruckung von haptischen Werbemitteln nicht mehr aktualisiert werden kann, sobald diese beim Interessenten angekommen sind, wird durch das Weiterleiten auf die Homepage des Unternehmens ein aktueller Informationsstand gewährleistet. Dadurch kann im Gegensatz zu klassischen Werbemitteln eine große Menge an Informationen übermittelt werden. Zudem wird die Erfolgsquote der Werbemittel messbar gemacht, indem die Anzahl der Webseitenzugriffe über den QR Code getrackt wird.

Eine weitere Option des indirekten Werbens mit Giveaways ist die Platzierung von Links auf der Oberfläche eines haptischen Werbemittels. Dadurch wird dem Nutzer eine direkte Verbindung zum Online-Auftritt des Unternehmens ermöglicht.

Branding durch elektronische Werbemittel

Eine weitere Option, um sich als Unternehmen der digitalen Welt anzupassen, ist der Einsatz von elektronischen Werbemitteln. Anstelle von Kugelschreibern und Tassen bietet sich die Möglichkeit, in aktuelle Werbemittel-Trends zu investieren und dadurch Modernität zu symbolisieren. Zudem weisen elektronische Werbeartikel in der heutigen Zeit ein hohes Maß an Nützlichkeit auf. Besonders beliebt sind Speichermedien wie USB-Sticks und kabelloses Zubehör wie Powerbanks. Auch Bluetooth-Geräte wie Wireless-Kopfhörer und Lautsprecher sind im Trend und signalisieren potentiellen Geschäftskunden ein modernes Image und digitales Verständnis. Hinzu kommt, dass elektronische Werbemittel ihren Nutzern über einen langen Zeitraum erhalten bleiben – es handelt sich also um eine langfristig effektive Investition. Neben ihrer Langlebigkeit und Nützlichkeit bieten diese Werbeartikel einen entscheidenden Vorteil: Das Branding und Image des Unternehmens kann effektiv beeinflusst werden. Werbeartikel repräsentieren das Unternehmensbild und die Werte, mit denen die Marke in Verbindung gebracht werden soll.

Wireless-Kopfhörer, sowohl von Spotify als auch dem Fußballclub als Marke FC São Paulo gebrandet, erweisen sich als zeitgemäß und medienwirksam. 

Durch den Einsatz von elektronischen Werbeartikeln wird ein zeitgemäßes Image und modernes Leitbild symbolisiert. Dieser Effekt kann besonders von Unternehmen genutzt werden, die sich im digitalen Wandel befinden und bisher eine eher traditionelle Außenwirkung besaßen.

Über Peter Beichel

https://www.ipmgruppe.de/

Peter Beichel ist Geschäftsführer des Bereichs Vertrieb & Marketing bei der ipm|gruppe. Die ipm|gruppe bietet als Werbemittel-Großhändler an deutschlandweit drei Standorten das komplette Dienstleistungs-Spektrum mit den Marken Inter Werbung Projektgeschäft, Präsenta Full Service sowie Mansard Prämiensystem. Die Fokussierung auf Großkunden und das Angebot des Rundum-Sorglos-Pakets sorgt gemeinsam mit der über 160-jährigen Erfahrung aller drei fusionierter Unternehmen für ein großes, gebündeltes Know-how.

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