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Werbeschaltung auf Pinterest ist nun möglich – Die Vorteile der Promoted Pins

Fortan könnt ihr auch auf Pinterest Werbeanzeigen kaufen: Mit den Promoted Pins lässt sich eine spezielle Zielgruppe besonders gut ansprechen.

© enterlinedesign - Fotolia.com

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Erst vor kurzem knackte Pinterest die 30-Milliarden-Pins-Marke. Das soziale Netzwerk bekommt immer mehr Zulauf und dieses Potential will das Unternehmen nun auch nutzen, um Geld mit ihrer Plattform zu verdienen. Bereits im Herbst vergangenen Jahres kündigten die Pinterest-Verantwortlichen die Einführung von sogenannten “Promoted Pins” an. Nun starten die ersten Werbekampagnen.

Unternehmen wie Nestle, Kraft und Gap gehen Werbeverträge mit Pinterest ein

Zum Start der Monetarisierung hat sich das soziale Netzwerk, in dem Nutzer Bilder-Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können, gleich große Werbekunden an Bord geholt: General Mills, Kraft, Ziploc, Nestle, Lululemon, Gap, ABC Family und Expedia haben jeweils drei bis sechs Monatsverträge unterschrieben. Laut Ad Age seien die Anzeigen auf Pinterest hoch gefragt: der CPM würde zwischen 30 US-Dollar und 40 US-Dollar liegen.

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Joanne Bradford, Pinterests Head of Partnership, erklärte, dass das Unternehmen die Zusammenarbeit mit den großen Brands nutzen möchte, um erste Erfahrungen mit dem Werbegeschäft zu machen und auch zu analysieren, wie die Pinterest-User darauf reagieren. Im Laufe der Zeit progonstiziert sie aber, dass sich Pinterest auch anderen Advertisern öffnen wird: “Pinterest will get to the place where we’re answering RFPs”.

Die Werbepartner würden von Pinterest bestens beraten werden, um den bestmöglichen Erfolg mit ihren Anzeigen einzufahren.

In some ways, I feel like I’m putting a team of consultants on these partners’ business so they get the best insights and learnings and understanding of the platform,

äußerte sich Joanne Bradford, die bereits für Microsoft, Yahoo und Damand Media gearbeitet hat und seit Dezember 2013 das Sales Team von Pinterest leitet, gegenüber von Ad Age.

That’s our priority, and that’s reflected in the price.

Die Besonderheiten von Pinterest – was macht das Werben auf der Plattform attraktiv?

Rund 40 Millionen US-Bürger nutzen Pinterest monatlich. Im Vergleich zu Facebook und Twitter, das beispielsweise auf 57 Millionen US-User im Monat kommt, scheint dies zwar nicht allzu viel zu sein, dennoch gibt es einige Faktoren, die das Werben auf der Plattform äußerst schmackhaft für Werbetreibende macht. So besagt zum Beispiel eine Statistik, dass 75 Prozent der User Pinterest mobil nutzen und ganze 85 Prozent der Nutzer weiblich sind. Deanie Elsner, CMO bei Kraft Foods Group:

Our target is 25- to 54-year-old women, and Pinterest is a perfect fit.

Kraft wird deshalb viele Rezepte als Promoted Pins ausspielen und versuchen, ihre Produkte wie Käse, Dessert-Stücke und Philadelphia Frischkäse an die Frauen zu bringen. Kraft möchte den Frauen eine Art Machtgefühl vermitteln, indem sie sich sicherer beim Kochen fühlen. Insbesondere die jungen Frauen im Alter zwischen 25 und 34 könnten auf Pinterest erreicht werden.

Welche Werbemöglichkeiten hast du auf Pinterest?

Die Promoted Pins werden in den Suchergebnissen auf der Plattform sowie in den einzelnen Kategorien wie beispielsweise “Gesundheit und Fitness”, “Dekoration” oder “Frauenbekleidung” angezeigt. Sie können auf CPC-Basis gekauft werden. Die Anzeigen erscheinen nicht auf dem Home-Feed des Nutzers, wo Pins von Usern erscheinen, denen ihr folgt. Sie tauchen nur auf, wenn du nach bestimmten Keywords suchst oder du aufgrund von deinem Nutzerverhalten und Standort mögliches Interesse an ihnen haben könntest.

Aktuell arbeiten insgesamt nur 300 Menschen bei Pinterest, weshalb auch das Werbevermarktungsteam noch klein ist. In Zukunft hat das Unternehmen vor, Advertisern jeder Größe die Werbeschaltung zu ermöglichen. Dafür müsste das Team wohl um einige Köpfe erweitert werden. Momentan möchte Joanne Bradford sich aber zunächst auf eine kleine Gruppe von Werbetreibenden konzentrieren und die Qualität der Pins hochhalten:

We have an ad quality team where we review every pin at this point in time. That’s one of our scale barriers, but because we have such a high quality bar, it’s really important to us. That’s why we’re working with such a small group of folks.

Was haltet ihr von den Promoted Pins? Wären sie eine denkbare Alternative für euch? Habt ihr möglicherweise schon welche entdeckt?

Quelle: adage.com

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Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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