Suchmaschinenmarketing

Bewegtbild-SEO: Vier Tipps für Ihre Videos

Sie wollen Ihre Videos in den Suchergebnissen nach oben bringen? Diese vier Tipps können dabei helfen.

Glaubt man dem Unternehmer  Steffan Aquarone, dann ist es leichter, ein Video in Suchmaschinen nach oben zu bringen als eine Web-Page. Warum das so ist, hat er in einem Artikel auf econsultancy erläutert.

1. Weniger Wettbewerb

Die meisten Unternehmen arbeiten daran, ihre Websites mithilfe von SEO in den Suchergebnissen nach oben zu bringen. Bei Videos halten sich viele Unternehmen aber noch zurück. Dabei ist es eigentlich viel leichter. Laut einer Forrester-Studie aus dem Jahr 2011 soll es angeblich 50-mal leichter sein, mit einem Video auf Google-Seite eins zu landen als mit einer Web-Page.

2. Google erkennt den Inhalt von Videos nicht

Suchmaschinen haben im Allgemeinen das Problem, dass sie die Inhalte von Videos nicht erkennen können. Hier kommt es auf die Metadaten an. Sind sie richtig bearbeitet, wirkt sich das auf die SERPs aus.

3. Googles Video-Index

Wenn Google Videos in den SERPs anzeigt, basieren die Ergebnisse auf Googles Video-Index. Dieser beinhaltet alle Videos im Netz, von denen Google Kenntnis hat. Natürlich sind alle YouTube-Videos dabei, aber es können auch Videos von Ihrer Seite gelistet werden. Dazu bedarf es aber einer eigenen Video-Sitemap. Wie Aquarone andeutet, ist die Erstellung einer solchen technisches „Gefrickel“. Der Aufwand soll sich aber lohnen.

Ein Tipp: Verschiedene Online-Plattformem generieren Video-Sitemaps automatisch. Bei Buto gibt es eine Anleitung, die zeigt, was zu tun ist.

4. Video-Suche anpassen

Zwar gibt es díe Möglichkeit einer reinen Video-Suche, doch ist diese bei Googles Navigation in den „Mehr“-Bereich verschoben worden. Das bedeutet, dass Sie darauf zielen sollten, in der „Blended Search“ auf die ersten Plätze zu kommen. Das schaffen Sie dann, wenn Google den Eindruck hat, dass die Videos in relevantem Bezug zu den Keywords bzw. der eingegebenen Suchanfrage stehen. Ein Beispiel:

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Extra-Tipp: YouTube

Im Gegensatz zu Google hat YouTube mehr Informationen über die Videos zur Verfügung und kann diese nutzen, um die Reihenfolge der Videos zu bestimmen. Die folgenden Faktoren haben Auswirkungen auf das Ranking:

  • Metadaten (also Titel, Beschreibung, Tags)
  • die Zahl der Kommentare und Shares
  • das Datum (neuere Videos ranken höher)
  • die Zahl der Views (plus Channel-View-Zahl, Zahl der Abonnenten und Adds zu Playlisten)
  • Bewertungen und Flagging
  • Links (inlusive Embeds)

Auf viele dieser Faktoren haben nicht Sie direkten Einfluss, sondern die User. Insofern ist es natürlich wichtig, hochwertigen Content abzuliefern. Wir wünschen Ihnen dabei viel Glück!

3 Gedanken zu „Bewegtbild-SEO: Vier Tipps für Ihre Videos

  1. Philipp Hirzberger

    Sehr guter Artikel! Er spiegelt genau meine Sichtweise wider. Ich setze in den letzten Wochen/ Monaten verstärkt auf Videos und das mit Erfolg.

    Bei Videos darf man auch Google alleine nicht als die Haupttrafficquelle sehen. Speziell bei Videos sind die Social Media Kanäle enorm wichtig.

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  2. Vetail-x

    Ein wichtiger Punkt, der bei Video SEO-Tipps immer wieder vergessen wird: Transkripte machen Video-Inhalte auch für Google & Co. lesbar und erhöhen die Auffindbarkeit von Videos in Suchmaschinen stark!
    Als Spezialist für automatische Video-Transkription extrahiert Vetail-x automatisiert die Inhalte aus Video- und Audio-Material und generiert SEO-optimierte Video-Sitemaps. Der gesamte Video-Inhalt wird so für Suchmaschinen zugänglich und optimiert Videos hinsichtlich des Longtailtraffics.

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  3. Marcel

    Ich frage mich, wann Panoramabilder und Virtuelle Rundgänge endlich zu den “Bewegtbildern” zählen. Haben diese doch oft einen wesentlichen höheren Nutz- und Interaktionswert. Wenn “Content King” ist, dann sollten Panoramabilder die Kaiserkrone tragen :) (so plädiere ich natürlich als leidenschaftlicher Fan des Panoramas).

    Leider gibt es für diese tollen Bewegtbilder keine spezifischen Suchfunktionen in den Suchmaschinen. Aber vielleicht kommt das ja noch. Denn seit in den meisten Handys Panoramaassistenten integriert sind, lassen sich Panoramabilder ähnlich leicht erstellen wie Videos.

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