Social Media Marketing

Twitter erlaubt teilweise Werbung zu COVID-19

Viele dubiose Unternehmen versuchten bereits, auf Twitter Profit aus der Coronapandemie zu schlagen. Deshalb verbannte die Plattform jegliche Werbung zu COVID-19. Nun lockern sich die Richtlinien teilweise wieder.

Smartphone mit Twitter Logo

© Sara Kurfeß - Unsplash

Vor gut einem Monat verkündete Twitter, alle Ads zu verbannen, die die Wörter „Coronavirus“ oder „COVID-19″ beinhalten. Jetzt gibt der Kurznachrichtendienst bekannt, das Verbot für einige Advertiser lockern zu wollen. Auf dem offiziellen Twitter-Blog heißt es:

In response to the shifting advertising landscape, and in order to support helpful causes during this time, we’re now allowing managed clients and partners to advertise content containing implicit or explicit reference to COVID-19 in certain use cases, with restrictions.

Das heißt, in besonderen Fällen ist es Werbetreibenden nun doch erlaubt, ihren Content auf der Social-Media-Plattform zu bewerben. Advertiser können ihre Inhalte promoten, wenn es sich entweder um Veränderungen im Unternehmen aufgrund der Coronapandemie oder um die Bekanntgabe unterstützender Maßnahmen für Mitarbeiter und Kunden handelt.

Twitter: Unangemessene Ads zu COVID-19 bleiben weiterhin verboten

Bevor Brands ihren Content bewerben können, werden sie von Twitter geprüft. Das heißt, dass unangemessene Ads bezüglich des Coronavirus weiterhin verboten bleiben. Dazu zählen Inhalte, die Panik verbreiten, Fake News beinhalten oder Produkte anpreisen, die die Heilung von COVID-19 versprechen.

Die neuen Richtlinien ermöglichen es Unternehmen, die Kunden einfacher über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Denn viele Businesses leiden wirtschaftlich unter der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus. Viele Unternehmen suchen deshalb nach Alternativen, um ihre Produkte zu bewerben und zu verkaufen. Valide Unternehmens-Updates über Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram oder auch Twitter sind da ein wichtiger Baustein der momentanen Kommunikation mit den Kunden. Twitters Anpassung des Verbots könnte also vielen Unternehmen entgegenkommen.

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