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Bewegtbild jetzt auch beim Dating: Tinder testet Loop Videos fürs Profil

Nutzer von Tinder können sich vielleicht bald mit einem kurzen Loop Video in Szene setzen. Derzeit testet die App das Feature für die Profile.

Screenshot YouTube, © Tinder

Die Profilbilder bei Tinder sind das Aushängeschild der Nutzer. Doch jetzt sollen diese mit Tinder Loops die Möglichkeit bekommen, sich in einem zweisekündigen Loop Video darzustellen. Das Feature wird derzeit auf iOS-Geräten in Kanada und Schweden getestet.

Mehr Aufmerksamkeit der Nutzer, mehr Verweildauer in der App

Bewegtbild zieht bekanntermaßen mehr Aufmerksamkeit auf sich als die einfache Fotografie. Nicht umsonst sind GIFs so beliebt, zeigen sich Boomerang Videos als gern verwendete Option der Nutzer. Nun testet die Datingapp Tinder Loops für die Profile der Nutzer. Mit diesen ist es möglich, sich in zwei Sekunden auf die gewünschte Art zu präsentieren.

That’s right, you get two seconds of looping video to show more personality, which is the best way to get more right swipes. You can be flirty, you can be fun, but no matter what, be you,

heißt es im offiziellen Blogpost. Das Video wird dann in einem Loop dargestellt.

Tinder rät dazu, in einem authentischen Umfeld aufzutreten. Wer also ein Skater ist, kann sich doch auf dem Board filmen. In den Loops kannst du mehr von dir preisgeben – und hast womöglich bessere Chancen auf mehr oder zumindest „passendere“ Matches.

Zum Erstellen der Loops können Videos in der Tinderapp hochgeladen und dort bearbeitet werden.

Loops im Tinderprofil© Tinder

Wer sich nicht wirklich entscheiden kann, welche Bilder oder womöglich künftig welche Loops er für sein Profil nutzen möchte, bekommt ebenso Unterstützung. Denn Tinder testet ebenso die Ausweitung der Bilder oder Loops im Profil von sechs auf neun.

Ob und wann die Option in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch nicht klar. Allerdings scheint ein allgemeines Rollout bei der großen Beliebtheit kurzer Videos doch sehr wahrscheinlich. Damit könnte die App wohl auch die Verweildauer der User erhöhen. Das dürfte sich auch aus Marketingsicht lohnen.

Und für die Nutzer bei Tinder kommt dann vermutlich bald Bewegung in die Selbstdarstellung.

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