Marketing Strategie

Stockphotos 2.0: Pictorama bläst zum Angriff

Der Markt für Microstockfotos wird bereits von einigen großen Playern beherrscht – Pictorama greift aus Richtung Mobile an.

Pictorama

Spätestens seit Verkaufsbeginn des iPhone 4 hat die Qualität von Smartphone-Fotos ein außerordentlich hohes Niveau erreicht. Viele Bilder lassen sich nicht mehr von solchen, die mit einer Digitalkamera gemacht wurden, unterscheiden. So ist es kein Wunder, dass täglich hunderttausende von Smartphone-Bildern gemacht, bearbeitet, hochgeladen und geteilt werden.
Auch der Markt der sogenannten Microstockfotos (digitale Bilder, die im Internet zum Kauf angeboten werden) wächst stetig. So hat die in Deutschland beliebteste amerikanische Bilddatenbank Fotolia vor kurzem eine Investition im Wert von 300 Millionen US Dollar erhalten. Die Microstock-Agentur führt mittlerweile mehr als 17 Millionen Fotos und Videos.
Das junge Startup Pictorama mit Sitz in Hamburg und Berlin hat beide Trends frühzeitig erkannt und miteinander vereint. Seit kurzem vertreibt die Firma eine Kombination aus Smartphone-Fotografie und Microstock-Agentur und ist damit Vorreiter in einem neuen Markt mit großem Potential.

Christopher Becker, Gründer und Geschäftsführer des Startups erklärt, wie Pictorama funktioniert: „Mithilfe einer kostenlosen App laden Hobbyfotografen ihre selbst gemachten Bilder auf einen Marktplatz und erhalten dort für den Verkauf jeder Fotolizenz bis zu 50% des Verkaufspreises. Wir legen sehr viel Wert auf hohe Qualitätsstandards. Deshalb wird jedes hochgeladene Bild zunächst von der Pictorama-Community beurteilt. Haben genügend User positiv für das Bild gestimmt, überprüfen Fotoexperten, ob das Foto den allgemeinen Bestimmungen entspricht. Erst wenn es für gut befunden wird, erscheint es auf dem Pictorama Marktplatz.“

Alle zum Kauf angebotenen Fotos sind mit einem Zeit- und GPS-Stempel versehen, was ein zusätzliches Alleinstellungsmerkmal ist. So haben Käufer die Möglichkeit, vorrangig nach lokalen oder saisonspezifischen Fotos zu suchen, die bei Mitbewerbern häufig nicht zu finden sind.

Neben der Investmentgesellschaft Truventuro ist zurzeit auch Klaas Kersting (Gründer Gameforge und Flaregames) finanziell an Pictorama beteiligt.

2 Gedanken zu „Stockphotos 2.0: Pictorama bläst zum Angriff

  1. Jürgen Dieber

    Hey Andreas, du hast das Konzept falsch verstanden. Du verkaufst deine Bilder nicht für 0,25€, du verkaufst sie für zwischen 2-5 Credits als Standard Lizenz oder für 35-50 Credits als erweiterte Lizenz. 0,25€ extra pro Upload ist eine Promotion um die ganze Geschichte von Beginn ein bisschen anzufeuern. :)

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  2. Andreas

    Also ehrlich. Wer will denn seine Bilder für 0.25€ verkaufen, wenn der Kaufpreis auf Pictorama für dasselbe Bild im Hochformat bei 8€ liegt. Außer, dass sie einen Marketplace zur Verfügung
    stellen ist da gar nichts dahinter. Da würde ich lieber Bilder selbst über Facebook anbieten, springt viel mehr raus

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