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Die Spark Konferenz 2018 in Kopenhagen: Interaktive Kommunikation schafft Bindung

Die Social Media Konferenz spark sorgte im November für ein Aufeinandertreffen des Who is Who im Digitalen Marketing. Wir stellen euch das Event und einige Key-Takeaways vor.

© Falcon.io

Am 14. November kamen in Kopenhagen zur Spark Konferenz internationale Social Media-Vertreter zusammen, um renommierten Speakern zu lauschen, sich auszutauschen und zu vernetzen. In der Lokomotivværkstedet, am Rande von Kopenhagens hippem Stadtteil Vesterbro, war durch den Mix aus den platzierten industriellen Bahnwaggons und eingerichteten Chill-out Bereichen für das richtige Ambiente gesorgt, um digitale Kommunikation zeitgemäß zu diskutieren.

Das dänische Unternehmen Falcon.io, Veranstalter von Spark, hatte sich unter dem Motto „Ignite Conversations That Connect“ zum Ziel gesetzt, den Teilnehmern Strategien und Skill Sets zu vermitteln, um das Kundenverständnis und die Online-Kundenkommunikation zu verbessern. Umgesetzt wurde dies mithilfe einer Reihe prominenter Speaker sowie Lunch and Learn-Workshops zu relevanten und aktuellen Themen.

Sabrina Rodriguez: Wechselseitige Interaktionen durch soziale Medien einleiten

In die Reihe spannender Präsentationen stellte sich auch Global Head of Social Media & Content bei Dentsu Aegis Sabrina Rodriguez, die interaktive Nutzungsmethoden von Social Media-Kanälen zur Verbesserung der User Experience vorstellte und mit einigen Empfehlungen für die Teilnehmer endete.

Sabrina Rodriguez, © Falcon.io

Die Quintessenz des Vortrages lag darin, dass Strategien an das Unternehmen angepasst, bereichsübergreifend durchgesetzt und mit einhergehender Nutzung von Analysetools gestützt und weiterentwickelt werden sollten. Unter anderem stellte sie in diesem Kontext die Wichtigkeit von Marketing Analytics Teams und den Einsatz verfolgbarer Links in den Vordergrund. Das Verhalten des Users auf der Website solle genau verfolgt und untersucht werden, um die eigene Infrastruktur kontinuierlich verbessern zu können.

Zudem empfahl sie den Kollegen: be social – mehr wechselseitige Interaktionen seien der Schlüssel zum Erfolg. So könne der User als Quelle für neue Ideen genutzt werden, wodurch andere Unternehmensbereiche entlastet würden.

Christophe Hardy: Den Kunden emotional abholen

In der Folge übernahm Christophe Hardy, Spezialist für Brand Communication bei Toyota Europe, die Bühne. Er widmete seine Präsentation dem Thema „Storytelling i Branding“.

Christophe Hardy, © Falcon.io

In 20 Minuten gab er spannende Einblicke in Arten des Storytelling, die Kunden besonders emotional einbindet. In einer Zeit, in der man sich häufig von Informationen überwältigt fühlt und oft gar nicht weiß, worauf man die Aufmerksamkeit richten soll, sei diese Methode extrem wertvoll. Gemäß dem Leitsatz „Stop talking at me, please talk to me“, empfahl er den Zuhörern, potentielle Kunden nicht mit Informationen zu überschütten, sondern stattdessen auf Empathie und andere emotionale Komponenten zu setzen. Exemplarisch gewährte Hardy auch einen Sneak Peak in die neue Kampagne von Toyota, welche aus Portraits einzelner Personen besteht, die von ihren Leidenschaften angetrieben werden – wie ein Toyota-Motor eben.

Abschließende Worte von Sree Sreenivasan

Natürlich kam bei der Spark Konferenz auch das Networking nicht zu kurz. In den Pausen mischte man sich unter die Leute und tauschte Kontaktdaten aus. Auch hier wurde Rodriguez’ Ratschlag be social postwendend in die Tat umgesetzt. Kreative Kommunikationsstrategien können hier ebenso Anklang finden wie im digitalen Marketingprozess.

Das Sahnehäubchen servierte dann Digital und Social Media Consultant Sree Sreenivasan aus den USA, als er auf der Bühne begann, anwesende Leute auf LinkedIn zu hinzuzufügen. Hierfür nutzte er ein eher unbekanntes Feature, In der Nähe, welches Nutzer der App in der Nähe ortet – wieder etwas gelernt! Lokal und digital spielen für Unternehmen eine übergeordnete Rolle.

Schließlich hat die Spark Konferenz viele Insights zu effektiver Markenkommunikation geliefert und dabei den Wandel, den Social Media bedingt, aufgezeigt. Konversationen, die verbinden gab es hier auf verschiedenen Ebenen. Und sie sind übertragbar auf die eigenen Strategien in Social Media oder im Influencer Marketing. Kopenhagen zeigt im Rahmen traditioneller Werte, wie man heute in die digitale Kundeninteraktion tritt.

See Sreenivasan auf der Spark Konferenz 2018, © Falcon.io

Über Finn Johansson

Finn Johansson

Finn Johansson studiert seit 2011 Business Administration, Cultural Sciences und E-Business an der Leuphana Universität Lüneburg und Hong Kong Baptist University. Im Rahmen mehrerer medial ausgerichteter Praktika war er unter anderem für den Online-Reiseveranstalter Easyvoyage SAS mit Sitz in Paris tätig. Hier sammelte er Praxiserfahrung im Content Management und Social Media Marketing, die er in seinem Studium um theoretisches Wissen über weitere Sektoren der Online-Branche bereichern konnte.

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