SEO - Suchmaschinenoptimierung

Sichtbarkeit-Trends für 2016: Die 10 größten Tops und Flops bei Google Deutschland

Wer konnte an Sichtbarkeit in den SERPs zulegen, wer ging unter? Die umfassende Analyse von Searchmetrics gibt Antworten.

© Pexels - Pixabay, CC0

Searchmetrics wirft wie gewohnt zu Jahresbeginn einen Blick auf die Entwicklungen in den deutschen SERPs für 2016. Wir stellen im Folgenden vor, welche zehn Domains sich freuen können und wen es aus SEO-Sicht besonders hart getroffen hat.

Die Sichtbarkeit-Trends für 2016

In einem Blogpost rekapituliert Marcus Tober, Gründer und Geschäftsführer von Searchmetrics, das Jahr für die SEO-Branche. Im Vordergrund steht hier, wessen Anstrengungen Google belohnt hat und wer bestraft wurde. Dabei geht es aber nicht nur um die Bemühungen der SEOs, sondern auch darum, welche Branchen bei Google im Rückblick besonders punkten konnten.

Das Team identifizierte jeweils 100 Websites für die Gewinner- und Verliererseite. Grundlage für die Bewertung bildet die SEO Visibility, eine Metrik, in die verschiedene Aspekte der Sichtbarkeit mit einfließen und die Searchmetrics im hauseigenen Tool verwendet.

Tober hebt zwei Updates für 2016 besonders hervor. Das Phantom-IV-Update hatte den stärksten negativen Einfluss für die Verlierer der Analyse. Penguin 4.0 hingegen sorgte dafür, dass es für die Gewinner im Ranking steil bergauf ging.

Gewinner – diese zehn Websites legten am meisten in der Sichtbarkeit zu

Das Ranking ist gewichtet nach absoluter Veränderung in der Sichtbarkeit. In Klammern steht jeweils die prozentuale Änderung.

  1. pinterest.com (+144%)
  2. google.com (+29%)
  3. amazon.de (+5%)
  4. duden.de (+21%)
  5. langenscheidt.com (+213%)
  6. instagram.com (+34%)
  7. lifewire.com (neu)
  8. sparwelt.de (+115%)
  9. web.de (+25%)
  10. google.de (+23%)

Verlierer – diese zehn Websites mussten am meisten Einbußen hinnehmen

  1. myvideo.de (-91%)
  2. spiegel.de (-16%)
  3. softonic.com (-29%)
  4. microsoft.com (-29%)
  5. chip.de (-6%)
  6. wikia.com (-28%)
  7. meinestadt.de (-25%)
  8. giga.de (-16%)
  9. stern.de (-21%)
  10. imdb.com (-13%)

Welche Branchen konnten bei Google punkten und wer stürzte ab?

Die deutschen SERP-Gewinner 2016 nach Branche, © Searchmetrics

Die deutschen SERP-Gewinner 2016 nach Branche, © Searchmetrics

Die Gewinner stammen vorrangig aus zwei verschiedenen Kategorien: Publisher und Shopping. Bei ersteren muss jedoch klar unterschieden werden. Denn es profitierten zwar zahlreiche Nischen-Publisher mit einem speziellen Themenschwerpunkt wie lifewire.com oder netdoktor.de. Für News-Websites, die eine hohe Bandbreite an Themen covern, nahm die Sichtbarkeit aber stark ab. So finden sich in den Flop 10 mit Spiegel.de und Stern.de gleich zwei General-News-Publisher. Der Trend zeichnet damit das Gegenteil dessen ab, was die SERPs 2015 dominierte – Spiegel Online war damals sogar unter den Top 10.

In den Top 10 finden sich ansonsten eher vertraute Gesichter. Pinterest konnte sich den ersten Platz im Ranking sichern. Andere Giganten wie Amazon oder Instagram wachsen ebenso munter weiter.

myvideo.de muss sich mit dem größten Verlust an Sichtbarkeit abfinden. Hart getroffen hat es darüber hinaus neben den General-News-Publishern eine Vielzahl von Wörterbuch-Anbietern. Auch hier zeigt sich Google jedoch ambivalent. Während leo.org und dict.cc erheblich litten, legten die Online-Präsenzen von Duden und Langescheidt deutlich zu.

Die ausführliche Analyse mit der kompletten Gewinner- und Verlierer-Liste findet ihr hier.

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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