Social Media Marketing

Shoppable Pins und Co. – Pinterest liefert neue Shopping Features

Pinterest macht sich für Marken mit Updates zu Produktinformationen, Shoppable Pins und Abkürzungen zu Shops immer beliebter.

Neue Shopping Features auf Pinterest, © Pinterest

Eine Viertelmilliarde Menschen  sind monatlich auf Pinterest unterwegs, um sich stetig neu inspirieren zu lassen. Das Konzept der Plattform ist ein Traum für Marken. Das Unternehmen bietet Shops und Nutzern nun neue Optionen für die optimale Erfahrung. Es gibt einen neuen Empfehlungsbereich und Shoppable Pins leiten direkt zum Checkout des Retailers.

Neue Product Pins und Empfehlungen

Pinterest fungiert eigenen Angaben zufolge wie ein persönlicher Stylist. Die Plattform kann individuelle Empfehlungen aussprechen und geht dabei auch auf Trends ein. Dazu liefert Pinterest dann die passenden Visuals. Eine Neuerung betrifft die Empfehlungen. Im neuen Bereich für diese werden Nutzer auf weitere Pins verwiesen, die ähnliche Angebote wie der gesuchte und angesehene in petto haben.

Mehr Styles, die zur Produktsuche passen im Shoppbale Feed, © Pinterest

Klickt der User in diesem Bereich auf „mehr“, sieht er einen Shoppable Feed mit Angeboten im vergleichbaren Stil. Und diese Angebote sind alle beim jeweiligen Shop vorrätig.

Vor allem gab Pinterest im Blogpost aber an, dass von nun an hunderte Millionen Pins mit aktuellen Preisen und Informationen zur Vorrätigkeit ausgestattet werden. Diese zahlreichen Shoppbale Pins können interessierte User direkt zum Checkout beim betreffenden Retailer verlinken. Das neue Shopping Tag Icon zeigt an, ob ein Produkt vorrätig ist.

Shopping Tag Icon bei Pinterest, © Pinterest

Klicks zu Retailern nehmen stetig zu

Buyable Pins sind passé, jetzt da sich die Produktdarstellungen als Shoppbale Pins präsentieren. Die Product Pins werden im Feed und in der Suche prominenter auftauchen. Immerhin ist die Relevanz der Shopping-Optionen bei den Nutzern recht hoch. Im letzten Quartal seit dem Start eines Tests haben die Klicks von Produkten auf Seiten der Retailer um 40 Prozent zugenommen.

Die User nutzen die Plattform ohnehin gern bei der Produktsuche; vielleicht, wenn ein Geschenk gefunden werden will, vielleicht auch aus Langeweile. Für Shops ist daher der neue Shopping Shortcut eine gute Neuigkeit. Nutzer können direkt aus ihrem Feed zum Einkauf übergehen. Wenn sie einen Home oder Style Pin anwählen (gedrückt halten) und das Shopping Tag klicken, gelangen sie direkt zum Shoppbale Feed mit verschiedenen Marken, die passende Produkte anbieten.

Die neuen Features werden global über die mobilen Apps und Pinterest.com ausgerollt. Allerdings ist der Empfehlungsbereich vorerst nur in den USA live – wird demnächst aber weltweit verfügbar sein. Während nun mehr User schneller zum Kauf der Produkte verleitet werden, die sie auf der Plattform entdecken, dürften sich die Marken über diese Optimierung für den Shopping-Prozess in diesem sozialen Medium freuen. Für Pinterest selbst sollten die Neuerungen vor allem zu mehr Umsatz führen. Man entwickelt sich schließlich vom inspirativen hin zu einem auch sehr Shopping-zentrierten Medium; das manchmal wie ein Schaufenster wirken mag.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.