Content Marketing

SEO-Boost: Die 10 stärksten Content-Formate für Top-Rankings

SEO und Content Marketing sind eng miteinander verwoben. Doch welche Content-Formate sind für SEO am besten geeignet? Was rankt am höchsten?

© 3dsculptor - Fotolia.com

Was rankt besser? Videos oder klassische Blogposts?

Rand Fishkin von MOZ gibt in einem Whiteboard-Friday Antwort auf die Frage nach den besten Content-Formaten für SEO. Basis seiner Ausführungen ist die Analyse Hunderter von SERPs.

Hier ist seine Hitliste.

Welche Content-Formate ranken am besten?

Diese 10 Content Formate erzielen nachweislich die besten Suchergebnisse:

  • Klassische Blogposts
  • Kurzformate wie Lexikon-Artikel
  • Sehr lange Artikel
  • Foto- und Video-Gallerien
  • Interaktiver Content – Berechnungstools
  • Umfassende Kategorie-Landingpages
  • Mehrseitige Tutorials
  • Infografiken
  • Videos
  • PDFs

Bei Nr. 11, den PDFs, macht Fishkin Einschränkungen. Seiner Ansicht sind PDFs etwas schwer zu crawlen und in der mobilen Nutzung unhandlich.

Du hast also eine ganze Menge Content Alternativen zu Auswahl. Wenn deine Budgets beschränkt sind, musst du dich konzentrieren.

Dazu gibt es drei Filter:

  • Filter 1 – Was ist die Intention der Nutzer?
  • Filter 2 – Welcher Typ Content erscheint in aktuellen Suchergebnissen?
  • Filter 3 – Welcher Typ Content führt zu höchster Resonanz in deinem Zielpublikum?

Filter # 1 – Welche Nutzerintention liegt vor?

Im Content Marketing geht es speziell um Informationsanfragen. Diese sind sehr vielschichtig. Ein paar Beispiele.

  • Der User sucht eine schnelle Antwort.
  • Der User will Alternativen vergleichen.
  • Er sucht einen breiten Überblick.
  • Es liegt ein wissenschaftliches oder berufliches Interesse vor.
  • Der User sucht nach Beitragsserien zu einem bestimmten Thema.

Sucht dein User eine schnelle Antwort, wirst du auf kurze Beiträge setzen. Sucht dein User einen Überblick über ein Thema, ist eine Kategorien-Landingpage sinnvoll. Besteht ein starkes wissenschaftliches Interesse, werden die Posts und Artikel sehr lang sein.

Nach der typischen Useranfrage baust du deinen Content auf und richtest die Formate aus.

Filter #2 – Wie sehen die typischen Ergebnislisten zu deinen Content-Themen aus?

Was passiert, wenn dein Publikum Suchanfragen stellt. Erscheinen die klassischen Suchergebnisse? Dominieren Videos oder Fotos? Oder liefert die Suchmaschine bereits ein Widget aus, sodass es unsinnig ist, eigenen Content zu bauen? Oder liefert die Suchmaschine Hinweise darauf, dass eine ganze Beitragsserie am besten ist? Beispielsweise durch Listung verwandter Suchanfragen, die geradezu nach einer Artikelserie schreien.

Filter #3 – Wie erzielst du die höchste Resonanz im Publikum?

Entscheidend für Resonanz ist es, dein User und den Nutzungskontext für eine Suchanfrage genau zu kennen. Welche Faktoren spielen für die Resonanz eine Rolle:

  • Das Endgerät: Erreichst du deine Zielgruppe eher mobil oder eher auf dem Desktop?
  • Die Situation der Anfrage: Was erwartet dein User nach der Anfrage oder was wird er als nächstes tun?
  • Wie ist das Mindset der User? Ist er offen für Neues?

Ist dein Publikum eher mobil unterwegs, muss dein Content leicht verdaulich sein. Kurze Inhalte oder viel Bildmaterial und Videos stehen im Vordergrund.

Welche Informationen sucht dein User nach Lesen bzw. Erfassen des Beitrags? Richte den Folgencontent entsprechend aus.

Ist die Zielgruppe eher konservativ, lieferst du klassische Content-Formate aus. Sehr neugierige, innovative Zielgruppen faszinierst du mit neuen, nie da gewesenen Formaten.

Abschließende Tipps

Dein Ziel muss es sein, konvertierenden Content zu bauen. Daher sind Nutzungskontext und Nutzertyp so wichtig. Daraus ergeben sich logisch folgende abschließende Ratschläge:

  • Sei neuen Formaten gegenüber aufgeschlossen, verwende sie aber nicht allein aus dem Grund, weil sie neu sind.
  • Wie ranken Konkurrenz-Seiten? Welche Content-Formate nutzen sie?
  • Willst du auf die Formate deiner Wettbewerber setzen oder erlaubt die Zielgruppe, dass du innovative Formate bringst?
  • Setze nicht auf Keywords, sondern blicke auf das Anliegen, das dahintersteckt. Gib daher in deinem Content eine Antwort auf dieses Anliegen, nicht auf das Keyword.

Auf welche Content-Formate setzt du? Womit erzielst du die besten Rankings? Was sind deine Erfahrungen. Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Quelle: Moz-Blog

Über Andreas Wieland

Andreas Wieland

Andreas J. Wieland ist Dipl.-Kaufmann und war 20 Jahre als Geschäftsführer eines Juweliers tätig. Mit dem Aufbau eines Online-Shops für Uhren infizierte er sich mit dem Online-Marketing-Bazillus. Als freiberuflicher Consultant berät er Juweliere und Dienstleister und unterstützt die Redaktion mit Beiträgen zu Online Marketing Themen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.