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Search Console Update: Kein Preferred Domain Setting mehr

Das Preferred Domain Setting ist ab sofort nicht mehr in der Search Console verfügbar. Bevorzugte Domains können trotzdem noch kommuniziert werden.

© Reza Rostampisheh - Unsplash

In einem Tweet gab der Account der Google Webmasters bekannt, dass die Einstellung für eine bevorzugte Domain in der Search Console nicht mehr verfügbar sein wird, damit Google selbst ein besseres Verständnis der Seiten erhält. Seitenbetreiber können dennoch Präferenzen bei doppelten URLs angeben.

Ende eines verwirrenden Features

Mit dem Ende der Einstellung Preferred Domain wird den Search Console-Nutzern diese spezifische Möglichkeit genommen, bei gleichem Content auf doppelten URLs eine bevorzugte Domain-Variante voreinzustellen.

Für viele Nutzer hatte dieses Feature ohnehin wenig Relevanz. Google selbst möchte mit der Abschaffung des Settings das Verständnis von Content auf Seiten vereinfachen, für die es doppelte URLs gibt. Und für die User selbst bestehen weiterhin einige Optionen, um eine Präferenz bezüglich der Domain anzugeben, die von Google genutzt werden soll. Andernfalls wird die von Google als beste Option erkannte Domain ausgewählt.

Um eine kanonische Seite für ähnliche oder doppelte Seiten festzulegen, gibt es verschiedene Ansätze. Das kann auch dabei helfen, Messwerte für ein einzelnes Produkt oder Thema leichter erfassbar zu machen oder Crawling-Zeit zu sparen. Einige der von Google vorgeschlagenen Optionen in diesem Kontext sind:

  • Nutze das rel=”canonical” Link Tag bei HTML-Seiten
  • Nutze den rel=”canonical” HTTP Header
  • Nutze Sitemaps
  • Nutze 301 Redirects für veraltete URLs

Wenn Webmaster also Seiten wie http://example.com/ und  https://www.example.com/index.html haben, die den gleichen Inhalt aufweisen, kann eine dieser Domains bevorzugt werden. Das Search Console Setting aber wird hierfür künftig keine Option mehr sein.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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