Social Media Marketing

Richterspruch, Kündigung: Neuer Ärger für Facebook

Reichlich Gegenwind für Facebook: ein US-Gericht strafte kürzlich die Sponsored Stories ab, jetzt springt auch noch der Cheftechniker ab.

Reichlich Ärger: Facebook

Wegen einer Sammelklage von fünf Facebook-Nutzern gegen die Sponsored Stories musste sich Facebook in Amerika zuletzt vor Gericht verantworten. Das Urteil ist ein weiterer Schlag ins Kontor des Unternehmens: 10 Millionen US-Dollar Strafe muss die Zuckerbergfirma nun an gemeinnützige Organisationen überweisen.

Die Gesponserten Meldungen hatten immer wieder für Zündstoff und heftige Diskussionen gesorgt. Fünf User wollten sich partout nicht damit abfinden, mit ihren Aktivitäten in dem sozialen Netzwerk automatisch zu Werbern umfunktioniert zu werden und klagten auf Schadenersatz. Wie WUV.de berichtet, hätte der Betrag bei einer höheren Anzahl an Klägern noch wesentlich höher ausfallen können und sogar in die Milliarden gehen können. Die Klägerpartei hat dem Urteil und der Höhe des Betrages bereits zugestimmt.

Neuer Ärger

Und noch eine kleine Hiobsbotschaft hat der Konzern seit dem Wochenende zu verdauen, der Cheftechniker des Unternehmens, Bret Taylor, verlässt im Zuge des misslungenen Börsenstarts von Facebook mit sofortiger Wirkung das Unternehmen, um sein eigenes Start Up zu gründen. Dies sei kein Geheimnis gewesen und stand bereits länger im Raum, nun sei der richtige Zeitpunkt dazu gekommen, begründete Taylor seine Entscheidung knapp.

Dass der Abgang Taylors ein herber Verlust für Facebook ist, wird deutlich, schaut man auf die Sektionen, für die der Chef-Techniker verstärkt zuständig war. Taylor brachte zuletzt die Entwicklung der eigenen App-Plattform voran und war auch mit der Weiterentwicklung von mobilen Werbeformen für Facebook betraut.

Bei der für Facebook ohnehin höchst problematischen Umstellung auf mobile Devices ist der Verlust des Technik-Chefs ein weiterer Rückschlag des in letzter Zeit doch arg gebeutelten Konzerns.

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