Display Advertising

Rich Media ist deutlich effektiver als statische Mobile-Display-Werbung [kostenloser Download der BVDW-Studie]

Rich Media oder statische Display-Werbung auf Mobile? Wenn ihr eure Markensympathie und Aufmerksamkeit steigern wollt, solltet ihr euch für Rich Media entscheiden.

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Rich Media, das heißt Inhalte, die mit Video, Audio oder Animation angereichert wurden, verbessern die Wirkung mobiler Display-Werbemittel immens. Mit diesen lassen sich im Vergleich zu statischen Werbe-Inhalten signifikante Uplifts erzielen, was eine Mobile-Rich-Media-Studie der Unit Mobile Advertising (MAC) des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW veröffentlicht hat. Für diese wurden zwei Testkampagnen von OTTO und Mercedes-Benz verglichen.

Wirkungsforschung anhand von zwei Testkampagnen

Die beiden Kampagnen zielten gezielt auf die Nutzerinteraktion ab. Zum einen wurden Mobile-Rich-Media-Display-Werbemittel verwendet und zum anderen dieselben Banner, nur mit statischen Formatvarianten. Das Ergebnis: Mobile-Rich-Media-Werbung steigert Aufmerksamkeitsleistung und implizite Markensympathie. Insbesondere die Werbeerinnerung (Ad Awareness) sei bei den Rich-Media-Inhalten wesentlich höher – Bewegtbilder mit Ton setzen sich besser in den Köpfen der Menschen fest als statischer Bilder. Bei der Mercedes-Benz-Kampagne verzeichnete die animierte und interaktive Mobile-Display-Werbung eine Wirkungssteigerung von bis zu knapp über 27 Prozent.

Rich-Media-Werbung bietet umfangreiche kreative Möglichkeiten für ein spielerisches Erleben von Produkten und Marken und nutzt auch auf mobilen Endgeräten die technischen Möglichkeiten zum gezielten Involve­ment und zu intensiven Nutzerinteraktionen mit dem Werbe­mittel optimal aus,

erklärt Oliver von Wersch, OVK.

Damit ist Mobile-Rich-Media-Display-Werbung besonders geeignet, Marken­kommunikation nachhaltig in der Erinnerung von Mobile-Nutzern zu verankern und das Markenbild implizit, also vor allem auf der unter­bewussten Ebene emotional weiter positiv aufzuladen.

Positive Auswirkungen auf die Markensympathie hat Mobile-Display-Werbung in jedem Fall. Allerdings gibt es auch da große Unterschiede zwischen den beiden Varianten. Die statischen Bilder steigern die Markensympathie unbewusst um sieben Prozent (Mercedes-Benz) beziehungsweise um 16 Prozent bei OTTO, wohingegen der Einsatz von Rich Media die Markensympathie um 15,7 Prozent (Mercedes-Benz) und 24 Prozent (OTTO) gesteigert hat. Es lässt sich aus der Studie festhalten: Rich-Media-Inhalte liefern mobil mindestens 50 Prozent bessere Ergebnisse als statische.

Die komplette Studie könnt ihr hier kostenlos herunterladen.

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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