SEO - Suchmaschinenoptimierung

Pop-Ups als Ranking-Killer: Google bestraft bald nervige Werbung

Google verabschiedet sich vom Mobile-Friendly-Logo und bestraft bald Websites mit störender Werbung wie große Interstitials. Was erlaubt ist und was nicht.

© Flickr / Ben Nuttall, CC BY-SA 2.0

Das Mobile-Friendly-Logo von Google, das dem Nutzer verrät, ob eine Seite mobil vernünftig zugänglich ist, wird künftig aus den Suchergebnissen gestrichen. Die Suchmaschine nimmt sich nun störende Werbung als Rankingsignal vor und verrät, welche Banner problematisch und welche erlaubt sind.

Das Mobile-Friendly-Logo hat ausgedient

Die Mobile Revolution geht in die nächste Phase. Doantam Phan, Product Manager bei Google, kündigte auf dem Webmaster Central Blog an, dass das Mobile-Friendly-Logo aus den SERPs verschwinden wird. Die Mehrheit der Websites (85 Prozent) ist ohnehin schon entsprechend optimiert, daher wirkt die Bezeichnung in den Suchergebnissen überflüssig und passt nicht mehr zu dem cleanen Layout des Konzerns. Die mobile Optimierung als Rankingfaktor bleibt jedoch selbstverständlich bestehen.

Nervige Interstitials verschlechtern dein mobiles Ranking ab 2017 

Im gleichen Atemzug verkündet Google, dass sich störende Werbung ab kommenden Jahr negativ auf das eigene Ranking auswirken wird. Großflächige Interstitials beispielsweise hindern die User daran einfach an Informationen zu gelangen, die Google auf den SERPs indexiert. Insbesondere mobil sind solche Pop-Ups ärgerlich. Diese schlechtere User Experience wird schon bald die Sichtbarkeit einer Seite in den mobilen Suchergebnissen beeinflussen.

Bei Google stehen drei Kategorien von nerviger Werbung im Fokus:

  • Pop-Ups, die während des Lesens aufpoppen und den Content überlagern
  • Interstitials, welche die gesamte Seite überdecken, und erst geschlossen werden müssen, um fortzufahren
  • Above-the-fold Werbung, also große Banner, die erst weggescrollt werden müssen, um zum Inhalt darunter zu gelangen

Der Stichtag des Updates ist der 10.01.2017.

Diese Interstitials werden zukünftig abgestraft, © Google

Diese Interstitials werden zukünftig abgestraft, © Google

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Banner und Pop-Ups in Googles Augen in Ordnung sind, nennt die Suchmaschine drei Beispiele:

  • Kleine Pop-Ups, die beispielsweise Datenschutzbedingungen erklären oder Altersverifizierung bei entsprechenden Inhalten durchführen
  • Login-Formulare wie zum Beispiel Paywalls
  • kleinere Banner, die auch leicht zu schließen sind, wie beispielsweise der App-Install-Banner von Chrome
Diese Interstitials werden zukünftig nicht bestraft, © Google

Diese Interstitials werden zukünftig nicht bestraft, © Google

Quelle: Google

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien, Conversion Optimierung und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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