Marketing Strategie

Meebo: Fast alles muss raus

Es war zu erwarten: Google macht nach der Übernahme einen Großteil von Meebos Diensten dicht.

Meebo-Logo

Kürzlich hatten wir über die Übernahme von Meebo berichtet. Google hatte sich das Start-up vor wenigen Tagen einverleibt. Jetzt ist auch klar, was mit den Diensten von Meebo passiert. Die meisten werden demnächst laut Techcrunch deaktiviert.

Welche Dienste das sein werden? U. a. der Meebo Messenger und die Mobile-Apps.  Weiterhin aktiv bleibt die Meebo Bar. Hierfür soll es in den nächsten Wochen und Monaten ein paar Updates geben. Für Publisher brachte die Bar in der Vergangenheit ganz gute Erlöse, aber manche User fühlten sich gelegentlch genervt. Der Grund: die Ads, die links unten auf der Seite erschienen.

Warum schließt Google die anderen Anwendungen? Weil sie Geld und Zeit kosten. Außerdem soll das Meebo-Team in für Google wichtigeren Bereichen eingesetzt werden. Und dazu zählt z. B. Google+.

Alles in allem ist der Kauf von Google sicher ein gutes Geschäft gewesen: Meebo hatte zuletzt 100 Millionen aktive User pro Monat. Die Mobile-Apps, mit denem man nahtlos zwischen Desktop und Mobile-Geräten kommunizieren konnte, galten als Vorläufer des Facebook Messengers.

Hier noch mal die Daten: Am 11. Juli heißt es dann: “Time to say good-bye!”

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