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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Jedes einzelne Google-Algorithmus Update ist Fred – und Webmaster können nur 5 Prozent der Änderungen umsetzen

Jedes einzelne Google-Algorithmus Update ist Fred – und Webmaster können nur 5 Prozent der Änderungen umsetzen

Niklas Lewanczik | 29.09.17

Googles Gary Illyes bestätigt in einem Interview, dass quasi alle Google Updates für die Suchalgorithmen unter dem Begriff Fred zu verstehen sind.

Das geheimnisvolle Fred-Update Googles machte im März von sich reden. Jetzt hat der Namensgeber Gary Illyes klargestellt, dass jedwede solcher Updates unter dem Deckmantel Fred zu betrachten sind; und dass die Webmaster bei der Menge der Updates nur selten handeln können.

Zwei bis drei Updates am Tag für den Suchalgorithmus

Da es täglich Updates von Google für den Suchalgorithmus gibt, hatte Googles Webmaster Trends Analyst Gary Illyes gegenüber Barry Schwartz diesen im Zusammenhang mit einer bestimmten Neuerung im März einen Namen gegeben.

Das ursprünglich gemeinte Update hatte für Furore gesorgt, weil Seiten in besonderem Umfang abgestraft oder auch aufgewertet worden waren. SEOs hatten sich seinerzeit gefragt, ob Google nunmehr Updates von großem Einfluss ohne große Ankündigungen vollziehen werde.

Fred geht auf Illyes’ Sarkasmus zurück

In einem Interview auf der BrightonSEO 2017 hat Gary Illyes nun amüsant erläutert, wie es zum Namen Fred gekommen ist und was er auch heute noch bedeutet. Dabei sagte er im Gespräch

Right, so the story behind Fred is that basically I’m an asshole on Twitter. And I’m also very sarcastic which is usually a very bad combination.

Außerdem gab er an, dass es sich bei Fred um den dauerhaften Zustand von Updates überhaupt handle und nicht um ein einziges. Zudem mahnte er, dass sich Webmaster nicht allzu sehr darum sorgen sollten.

Basically every single update that we make is a Fred. I don’t like, or I was sarcastic because I don’t like that people are focusing on this.

Immerhin seien seiner Aussage zufolge 95 bis 98 Prozent der Änderungen für die Algorithmen nicht darauf ausgelegt, dass Webmaster sie für ihre spezifische SEO umsetzen können.

And that’s because we may change, for example, which keywords from the page we pick up because we see, let’s say, that people in a certain region put up the content differently and we want to adapt to that.

Letztlich meinte der Google-Mitarbeiter, dass hochqualitativer Content so wie Erwähnungen im Web der beste Weg seien, sich auch für Google zu präsentieren. Zugleich erklärte er die Fluktuation für unabdingbar. Ohne sie könne man keinen Fortschritt in der Optimierung der Suchergebnisse erkennen.

Das Fazit, das sich für die SEO aus den Aussagen ziehen lässt, ist eindeutig. Die Konzentration auf jedes einzelne Algorithmus Update von Google kann zu vergeblicher Liebesmüh werden. Diese Mühe sollte lieber für die eigene Qualität aufgewendet werden. Denn Fred kommt immer wieder, in verschiedenen Formen.

Die Angaben Illyes’ transkribierte Harry Dodd bei Search Engine Watch. iThinkmedia hat das Video von der BrightonSEO 2017 mit Illyes im Interview bereitgestellt.

Kommentare aus der Community

Oevermann am 13.10.2017 um 15:43 Uhr

„Das Fazit, das sich für die SEO aus den Aussagen ziehen lässt, ist eindeutig. Die Konzentration auf jedes einzelne Algorithmus Update von Google kann zu vergeblicher Liebesmüh werden. Diese Mühe sollte lieber für die eigene Qualität aufgewendet werden. Denn Fred kommt immer wieder, in verschiedenen Formen.“

Aus diesem Grund sollte man sich heutzutage lieber in erster Linie auf die eigene Contentqualität konzentrieren. Wenn man es schafft, die Nutzerintention richtig zu interpretieren und darüber hinaus etwas zusätzlichen Content liefert, ist man meist auf der sicheren Seite. Black Hat SEO hat eh ausgedient.

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Celina Graf am 29.09.2017 um 14:20 Uhr

Schön, dass wir es noch einmal gesagt bekommen haben, dass guter Content und eine gute Website mehr ausmachen als bei jedem Update aus dem Fenster zu springen, weil man nicht weiß, wo man anfangen soll.

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