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Instagram Guide: So schreibst du gute Captions für deine Posts

Hast du dich je gefragt, wie du richtig gute Instagram Captions schreibst? Unser Guide fasst alle wichtigen Tipps zusammen.

© Thomas Lefebvre - Unsplash

Vor drei Jahren veröffentlichten wir bereits einen Guide zum Verfassen von richtig guten Instagram Captions. Was hat sich seitdem auf der Plattform verändert?

Warum brauche ich gute Instagram Captions?

Dass nicht nur die Bilder, die auf Instagram gepostet werden, wichtig sind, sondern auch die Worte, die darunter stehen, maßgeblich zum Erfolg eines Posts beitragen, sollte nichts Neues sein. Während einige besonders ausdrucksstarke Bilder eher für sich stehen sollten, ohne langatmigen Text darunter, gibt es doch mindestens drei gute Gründe, warum du die Instagram Captions für dich nutzen solltest:

  • Du kannst dadurch die Verbindung zu deinen Followern stärken. Jeder guckt gern Behind-the-Scene-Videos und eine gute Caption ist für den Leser ähnlich.
  • Durch eine Caption kann das Engagement der Follower erhöht werden, z.B. indem ihnen eine Frage gestellt wird und sie diese beantworten.
  • In der Caption verbaute Hashtags helfen dabei, von neuen potentiellen Followern entdeckt zu werden.

Was macht eine gute Caption aus?

Wer jetzt vor dem Bildschirm sitzt und sich fragt, wie er neben perfekten Bildern auch noch perfekte Texte verfassen soll, dem wird gleich geholfen. Zur Erinnerung, das waren die Tipps in unserem bereits veröffentlichten Guide zu dem Thema:

  • #1 Verfasse gleich mehrere Entwürfe
  • #2 Das Wichtigste zum Anfang
  • #3 Call to Action einfügen
  • #4 Nutze bis zu vier Hashtags
  • #5 Nutze die Sprache deiner Zielgruppe
  • #6 …und entwickle deine eigene

Gute Instagram Captions sind kein Zauberwerk. Weder musst du Germanistik studiert haben, noch der geborene Entertainer sein, um mit deinen Captions mehr Engagement von deinen Followern zu bekommen und deine Bindung zu ihnen zu stärken. Wenn du deine Zielgruppe kennst und deine eigene Stimme gefunden hast, kannst du den Platz unter jedem Bild dazu nutzen, einen prägnanten Text zu verfassen, der die Aufmerksamkeit deiner Follower erregt.

Petas Caption beinhaltet eine emotionale Geschichte, einen Call to Action und einige sinnvolle Hashtags. Alles richtig gemacht. © peta – Instagram

Plane auch deine Captions im Voraus

Vorzuformulieren ist noch immer ein heißer Tipp. In einer Notiz-App lassen sich Ideen und Entwürfe zu einer guten Caption festhalten. Auch kleine Anekdoten oder Gedanken solltest du zeitnah zur Aufnahme des Bildes aufschreiben und speichern. Wenn du das Bild erst Wochen später postest, erinnerst du dich wahrscheinlich nicht mehr so gut an den Moment. Genau so wie du eventuell schon deinen Instagram Feed im Voraus planst, solltest du das gleiche Augenmerk auf die passenden Captions legen.

Verfasse nur Romane, wenn dein Publikum auch aus Romanlesern besteht

Der Text zu deinem Bild sollte möglichst einfach zu lesen sein. Natürlich variiert die Präferenz da auch je nach Publikum. Einige Audiences werden sicher lesefreudiger sein als andere, aber gerade deswegen ist es so wichtig, in Kontakt mit den Followern zu stehen und zu wissen, wer sie sind. Grundsätzlich kannst du dich mit bis zu 2.200 Zeichen, inklusive Emojis und bis zu 30 Hashtags, ordentlich austoben. Wenn du jedoch möchtest, dass die ganze Caption unter dem Bild angezeigt wird und deine Follower nicht auf den „Mehr Button“ klicken müssen, um weiterzulesen, solltest du dich auf 125 Zeichen beschränken. Diese sind das Maximum, das Instagram noch komplett anzeigt. Auch bei längeren Texten sollte trotzdem darauf geachtet werden, stark mit dem Teil, der in der Vorschau angezeigt wird, einzusteigen, um Follower dazu zu motivieren weiterzulesen.

Bei einigen Profilen, wie Humans of New York, wissen die Follower, dass es hauptsächlich um die Geschichte hinter dem bild, also den Text, geht und lesen gern die teilweise sehr langen Posts.

Wer Humans of New York abonniert hat, weiß, dass es hauptsächlich um die Geschichten in den Captions geht. © humansofny – Instagram

Nutze den Link in Bio und Shoutouts und stelle deinen Followern Fragen

Ergänzend zu dem, was wir bereits in unserem Guide zu Calls to Action geschrieben haben, sollte hier noch etwas mehr erwähnt werden. Fragen an die Follower, die Aufforderung etwas zu tun (z.B. den Link in der Bio zu nutzen oder Freunde zu verlinken) sind nach wie vor sehr beliebt auf der Plattform. Zusätzlich sind Shoutouts von anderen Accounts ein gutes Mittel, um deren Follower auf sich aufmerksam zu machen.

Besonders bei kleinen, aber eigentlich bei allen Marken, ist es wichtig, auch auf die Kommentare der Follower einzugehen. © fleetpiratde – Instagram

Behalte trendende Hashtags im Blick

Das Thema Hashtags ist nach wie vor umstritten. Letztlich ist es jedem selbst überlassen, ob er die 30 Hashtags ausnutzen will. Wenn du dich jedoch dazu entscheidest, dann stelle sie entweder ans Ende deiner Caption oder sogar in den ersten Kommentar unter dem Post. So stören sie nicht und du erreichst trotzdem mehr Leute. Bei der Auswahl kann besonders darauf geachtet werden, welche Hashtags aktuell am trenden sind und diese können dann aufgegriffen werden.

Mercedes Benz verschwendet nicht viele Worte. Nach einer prägnanten Caption nutzt der Account den Platz für einige Fakten. © mercedesbenz – Instagram

Achte auf Lesbarkeit – Emojis und Absätze können helfen

Die meisten Accounts, auch seriösere, nutzen mittlerweile Emojis auf Instagram. Dort gehören sie zur Sprache wie Hashtags. Mit Emojis können Marken besser ihre Persönlichkeit herausstellen und längere Texte aufbrechen. Und da es bei Instagram Captions vor allem um die gute Lesbarkeit geht, ist das ein entscheidender Vorteil. Auch Absätze können helfen, das Leseerlebnis angenehmer zu gestalten.


© Will Francis – Unsplash

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So findest du einen Inhalt

Einige Tools, wie Captiona, versprechen Hilfe bei Ratlosigkeit über den Inhalt. Tools wie die Hemingway App oder Grammarly helfen bei der Korrektur von Texten und sollen sie leichter lesbar machen. Während das zur Vebesserung der Texte beitragen kann, ist eine App, die die kreative Arbeit übernehmen soll, eher nicht das Gelbe vom Ei. Wem partout nichts einfällt, der sucht online nach coolen Zitaten von berühmten Leuten, die irgendwie zum Bild passen.

Grundsätzlich wollen deine Follower aber deine Stimme hören und wissen, was du über das Bild zu sagen hast. Am Anfang kann es schwierig sein, viel zu erzählen. Fang eventuell mit der Entstehung des Bildes an. Warum, wann und wo ist es entstanden? Und mit etwas Übung kommst du schnell ins Geschichtenerzählen und schreibst richtig gute Captions.

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