Suchmaschinenmarketing

Google: AdSense gibt’s jetzt auch für HTTPS-Seiten

Eine Neuerung bei Google AdSense: Web-Entwickler können jetzt leichter Erlöse mit Anzeigen auf HTTPS-Seiten erzielen.

Sicherlich eine gute Nachricht für viele in der Branche: AdSense gibt es jetzt auch für HTTPS-Seiten. Das geht aus einem Blog-Eintrag hervor.

Das bedeutet, dass Seiten-Betreiber, die HTTPS-Seiten nutzen, auf ihren Seiten AdSense-Anzeigen nutzen können. Und das sind gar nicht mal so wenige. Viele Social Networks, E-Commerce-Seiten oder auch Seiten aus dem Finanzbereich nutzen HTTPS. Mit dem neuen AdSense-Code wird auch das Netzwerkprotokoll SSL (Secure Sockets Layer) unterstützt. Dieses wird vor allem genutzt, um private Daten wie Passwörter und Zahlungsinformationen zu schützen.

Da es bei HTTPS-Seiten so ist, dass der komplette Content auf den Seiten (inklusive Werbeanzeigen) SSL-konform sein muss, wird Google alle Anzeigen, die diese Vorgabe auf den betreffenden Seiten nicht erfüllen, aus der Auktion entfernen. Das bedeutet aber auch: Wird eine HTTP-Seite in eine HTTPS-Seite umgewandelt, kann es dazu kommen, dass die HTTPS-Anzeigen weniger einbringen als die auf den HTTP-Seiten.

Eine Anzeigeneinheit in AdSense genügt

Um AdSense auf den HTTPS-Seiten zu nutzen, müssen User lediglich eine Anzeigeneinheit in AdSense erstellen und dann den Anzeigen-Code in den HTML-Quellcode der Seite übertragen. Die ältere Version des AdSense-Anzeigencodes funktioniert auf den HTTPS-Seiten nicht, aber der User kann für einen bestehenden Anzeigenblock den Code kopieren.

Weitere Tipps zum Erstellen oder Bearbeiten des neuen Codes findet ihr hier.

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