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Google bringt 3 neue Search Console-Berichte für Strukturierte Daten

Um Webmastern mehr Insights zu den Strukturierten Daten bei ihren Seiten zu liefern, führt Google neue Search Console-Berichte ein.

Search Console-Bericht bei Google, © Google

Drei ganz neue Berichte bietet Googles Search Console künftig seinen Nutzern. Dabei werden sich diese auf die Wirkung von Strukturierten Daten fokussieren. Es wird einen Unparsable Structured Data-Bericht sowie Berichte für die Sitelinks Searchbox und das Logo geben.

Mehr Insights zu Strukturierten Daten in der Search Console

Die Performance der Strukturierten Daten, welche für ein gutes Ranking bei Google so relevant sind, weil der Crawler dank ihnen die Seiten besser verstehen lernt, kann in Googles Search Console künftig besser nachvollzogen werden. Zwar schickt Google E-Mails an Nutzer, sofern es ein Problem im Kontext Strukturierter Daten gibt, aber falls sich das Problem verschlimmert, wird keine weitere Benachrichtigung ausgegeben. Bisher gibt es bereits Berichte für Strukturierte Daten für Rezepte, Job Postings, Events usw. Dazu kommen nun zwei neue. Dabei handelt es sich um Berichte für das Sitelinks-Suchfeld sowie das Logo.

Ein Beispiel für das Sitelinks-Suchfeld bei Google, © Google Developers

In der Verbesserungen-Rubrik können nur Verbesserungen der eigenen Seiten eingesehen werden. Mit den neuen Berichten lassen sich weitere Erkenntnisse gewinnen, etwa:

  • Trends für Fehler, Warnungen und valide Items: die Status-Aspekte können mit einem Klick auf die farbigen Boxen einzeln angesehen werden.
  • Reviews für Warnungen und Fehler pro Seite: um einzelne betroffene Seiten einzusehen, können Nutzer auf eine Reihe unter dem Balkendiagramm klicken.

Ausschnitt aus dem GSC-Bericht, © Google

Der Unparsable Structured Data-Bericht versammelt grundlegende Fehler

Der Unparsable Structured Data-Bericht bei der Search Console ist ebenfalls neu. Er vereinigt verschiedene Probleme, die im Kontext des Parsens auftreten. Das kann etwa ein Syntaxfehler bei den Strukturierten Daten sein, der Google dann verwehrt, einen Feature-Typ zu erkennen.

Ausschnitt der Fehlertypen, die der Bericht versammelt, © Google

So können die User diesen Bericht nutzen, um zu sehen, ob Google bei einer Seite Probleme hatte die integrierten Strukturierten Daten zu parsen. Die Erkenntnisse gewähren demnach auch Einblick in Potentiale, die durch das Beheben solcher Probleme genutzt werden könnten.

So sieht der Unparsable Structured Data-Bericht aus, © Google

Google rät dazu, das URL Inspektionstool zu nutzen, um zu prüfen, ob Seiten mit Strukturierten Daten korrekt gecrawlt wurden oder ob diese überhaupt für Rich Results zugelassen sind. Damit können User auf URL-Ebene Verbesserungen anstrengen.

Über den Test beim URL-Tool können schnell Probleme identifiziert und behoben werden. Die Search Console-Nutzer haben die Option, bei Twitter oder im Google Webmaster-Forum ihre Erfahrungen mit der Search Console zu teilen. Mit den neuen Berichten dürften die Erkenntnisse hinsichtlich Strukturierten Daten nur umfangreicher werden. Und das ist besonders hilfreich, da diese Daten für Googles Crawler die beste Lesehilfe sind – und für Webmaster somit der sichere und unumgängliche Weg zu einem besseren Ranking bei Google.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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