Suchmaschinenmarketing

Gmail: Anzeigen, die wie E-Mails aussehen

Wer Gmail nutzt, wird sie vielleicht schon zu sehen bekommen haben: Werbung, die sich als E-Mail tarnt.

Gmail-Logo

Für Nutzer von Gmail gab es kürzlich ein neues Design zu bewundern. Die E-Mails werden automatisch in verschiedene Rubriken aufgeteilt und sind über Tabs am oberen Rand erreichbar. Einer dieser Tabs trägt den Titel „Werbung“.  Hier tauchen auch Anzeigen auf, die eindeutig Werbecharakter haben.

Woran man die Werbe-Mails erkennt? Sie haben gewöhnlich einen schattierten Hintergrund und sind zudem durch ein Werbe-Symbol gekennzeichnet. Damit sollen sie sich von den anderen E-Mails bzw. Newslettern, für deren Erhalt der User seine Zustimmung gegeben hat, unterscheiden. Die Werbe-Mails zählen zu den sogenannten „Paid-for-Placement“-Mails. Darüber berichtet marketingland.

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Richtig neu ist diese Form der Werbung nicht. Manch einer mag sich an den Anzeigen-Typus im Rahmen des Gmail-Sponsored-Promotion-Programms erinnert fühlen. Hierzu zählen Anzeigen, die oben und in der rechten Sidebar auftauchen und nach einem Klick darauf wie ganz normale E-Mails aussehen. Gelegentlich sind sie mit einem Dollar-Symbol „geschmückt“, damit sie von den AdSense-Textanzeigen unterschieden werden können.

Klickt der User auf eine Sponsored-Promotion-Anzeige, öffnet sie sich wie eine typische E-Mail. In ihr enthalten ist zudem die Möglichkeit, sie weiterzuleiten. Klickt der User hingegen auf „Dismiss“ wird sie nicht wieder gezeigt.

Das geht bei den neuen „Mails“ nicht so leicht. Hierfür müsste der User den kompletten Tab verwerfen.

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Für Werbetreibende ist diese Art von Werbung vielleicht ganz reizvoll. Die Bezahlweise funktioniert nach dem CPC-Modell. Der Werbetreibende zahlt nur für den einen Klick, mit dem der User auf die „Teaser“-Message klickt. Auch wenn der User danach noch weiter aktiv ist (z. B. ein Formular ausfüllt, sich zur Landing Page durchklickt etc.), zahlt er nur für diesen einen erwähnten Klick.

Nichtsdestotrotz ist diese Form der Werbung mit Vorsicht zu genießen. Denn die User sind sicher von getarnter Werbung nicht unbedingt begeistert.

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