Social Media Marketing

Facebook entrümpelt Messenger: Nachrichten jetzt wieder im Mittelpunkt

Facebook launcht den Messenger 4.0, der einfacher gestaltet sein und den Fokus wieder mehr auf Nachrichten und den Kontakt legen soll.

Facebooks neuer Messenger, © Facebook

Die neue Version des Facebook Messenger, 4.0, soll deutlich simpler und authentischer sein. Das globale Rollout bringt Features wie weniger Tabs und personalisierte Chat Bubbles hervor. In naher Zukunft sollen weitere Updates folgen; die Änderungen sind bisher jedoch eher kosmetischer Natur.

Neue Features für Messenger 4.0: Personalisieren und eine einfachere Übersicht

Bei 71 Prozent der Nutzer ist die Einfachheit das wichtigste Moment für eine Messaging App. Daher hat Facebook beim Messenger 4.0 darauf geachtet, dass die App wieder simpler gestaltet ist. Konkret heißt das, dass statt neun nun nur noch drei Tabs auftauchen. Das sind der Chats Tab, bei dem Konversationen aufgelistet sind und der im oberen Screen-Bereich die Option zum Machen und Teilen von Fotos hat. Außerdem der People Tab, der hilft, Leute zu finden, deren Stories zu begutachten oder einfach zu prüfen, wer gerade aktiv ist. Und zuletzt der Discover Tab, wo Instant Games gespielt, Reisen gebucht oder mit Unternehmen Interaktionen gestartet werden können.

Die drei zentralen Tabs im Messenger 4.0, © Facebook

Um  die Konversationen wieder persönlicher zu gestalten, finden sich auch neue Funktionen. Immerhin geben laut Facebook auch 62 Prozent der Nutzer an, dass ein Messenger sie näher zu ihren Freunden bringt. Mit einem neuen Feature können die einzelnen Chat Bubbles nun personalisiert werden, indem ihnen verschiedene Farben zugewiesen werden. Dann sehen die Nutzer einen Wechsel von Rot zu Grün und können direkt die Personen zu den Aussagen oder Inhalten zuordnen. Außerdem können die Farben jederzeit geändert werden, je nach Laune oder sogar passend zum Thema der Konversation.

Konversationen mit farbliche markierten Chat Bubbles, © Facebook

Facebook wird die populärsten Features wie Poll natürlich beibehalten. Schließlich soll die App weiterhin die Leute zusammenbringen, ob zum Essen bei der perfekten Location, zum Finden von Freunden bei Festivals, zum Spiele entdecken, planen oder einfach nur kommunizieren. Das heißt, dass die Dinge, die die Nutzer mögen, nicht verändert werden sollen.

Nichtsdestotrotz sollen künftig noch einige Updates kommen. Darunter ein Dark Mode, ein neues Interface und mehr.

Der geplante Dark Mode für den Messenger, © Facebook

All diese Neuerungen sind letztlich nur Kosmetik für eine gut funktionierende App. Sie bieten den Usern keine bahnbrechenden Neuerungen. Aber manchmal ist ein neuer Look oder eine vereinfachte Bedienung noch deutlich mehr wert und mag in diesem Fall die Popularität des Messenger steigern. Die User sollten darüber hinaus doch nicht vergessen, dass Facebook eine solche gern genutzte und gute App immer mit dem Hintergrund nutzt, Daten sammeln und Geschäfte machen zu können. Das sollte bei allen gut aussehenden Funktionen zumindest reflektiert werden.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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