Social Media Marketing

Es kommt nicht auf die Größe an: So findest du den richtigen Influencer für deine Kampagne

Influencer gibt es inzwischen zuhauf. Bevor du deine Auwahl triffst, solltest du den User aber genau unter die Lupe nehmen und eruieren, ob er zu deinen Zielen passt.

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Influencer Marketing ist ein sehr effizientes Werkzeug, mit dem sich auf recht einfachem Wege eine spitze, aber große Zielgruppe erreichen lässt. Zudem ist die Disziplin weniger kostenintensiv als eine klassisch aufgesetzte Kampagne und spart darüber hinaus ebenfalls Zeit. Um den richtigen Influencer für deine Kampagne zu finden, musst du vier Faktoren beachten.

4 Faktoren, um den richtigen Influencer zu finden

Der heutige Konsument vertraut einer ihm bekannten, realen Person viel eher als dem Markenversprechen. Ob die Person dem potentiellen Kunden persönlich bekannt ist oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Wegen des hohen Trust-Faktors und der Effizienz setzen immer mehr Brands auf Influencer. Hier sollte die Wahl aber nicht auf irgendwen fallen, sondern der reichweitenstarke Nutzer mit Bedacht ausgewählt werden, damit die Kampagne ein Erfolg wird. Die folgenden vier Faktoren, die Hootsuite übersichtlich zusammengestellt hat, sollten daher bei der Auswahl Beachtung finden.

#1 Die Fanbase: Es kommt nicht auf die Größe an

Viele Marketer machen den Fehler, nur auf die Followerschaft zu schauen. Nicht nur, dass Micro Influencer mitunter weitaus effektiver sind: Die Größe des Accounts spiegelt sagt nichts über die Qualität aus und kann auch keine Aussage über den Nutzen für deine spezifische Kampagne treffen. Willst du mit dieser nämlich eine kleine und lokale Usergruppe ansprechen, benötigt es keine Abermillionen Follower. Gerade hier kommt eher ein lokalbasierter (Micro) Influencer infrage.

#2 Die Engagement Rate

Es ist ein Leichtes, sich mithilfe von Drittanbieter Apps eine ansehnliche Followerschaft aufzubauen, um in der Influencer-Liga mitspielen zu können. Problem: Die Fake Follower interessieren sich natürlich nicht für den Content und in der Folge schlägt sich dies selbstverständlich auch auf das Engagement nieder. Dazu sollten wir sagen, dass das Engagement mit einer steigenden Followeranzahl auf wenige Prozente sinkt. Dennoch: Augen auf bei der Recherche. Erzielt ein Influencer ein auffallend geringes Engagement, auch in Form echter Kommentare, sollte genauer hingeschaut werden.

#3 Konsistente Qualität

Die Qualität des Contents sollte bei dem Influencer gleichbleibend hoch sein. So gehst du sicher, dass auch deine Kampagne sich ansprechend in den Feed einfügt. Schwankt die Qualität der Inhalte, läufst du Gefahr, dass auch deine Inhalte darunter leiden.

#4 Erfahrung hilft

Der Influencer sollte nicht ausschließlich Sponsored Content posten und auch nicht zu grün hinter den Ohren sein. Schließlich fließen hier oftmals hohe Summen und Fails sind nicht nur für den Influencer peinlich, sondern wirken sich auch auf die Marke aus. Daher solltest du Wert auf Professionalität legen. Ob diese vorhanden ist, erkennst du spätestens während der Kommunikation mit dem Auserwählten Power-User.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

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