Mobile Marketing

“Die nächste Generation von Display Ads”: Googles neue Anzeigenformate

Auto-Resizing-Tool und Engagement Ads: Google präsentiert vier mobile Anzeigenformate und drei neue Tools für DoubleClick, das GDN und AdMob.

© Google

Google kündigt die “nächste Generation von Display Ads” an. Im Inside AdWords Blog wurden heute neue Tools und Anzeigenformate für Smartphones und Tablets im Rahmen des Google Display Network, des AdMob Network und über DoubleClick angekündigt, die Advertisern im Laufe der kommenden Monate zur Verfügung stehen sollen.

Rich-Media, TrueView und Anchor Ads

1. Die neuen Engagement Ads sollen durch eine dynamische Größenanpassung nahtlos und geräteübergreifend funktionieren. Über HTML 5 können Rich-Media-Inhalte eingebunden werden. Kosten fallen nur bei einer Interaktion an. Als Beispiel zeigt Google einen Entwurf im Ausgangszustand als minimierte Leiste:

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Und im ausgeklappten Zustand mit mehreren Interaktionspunkten:

kate-spade-ad

2. Die bereits innerhalb des AdMob Netzwerks  in Gaming-Apps ausgespielten TrueView Ads sollen in den folgenden Monaten in einem deutlich breiten Spektrum an Ads zur Verfügung stehen. Das durch YouTube und AdWords bekannte Format bietet einen klaren Vorteil: Auch hier fallen nur Kosten an, wenn der User sich für den Konsum eines Videos entscheidet, beziehungsweise dazu, das Video nicht zu überspringen.trueview-admob3. Die Anchor Ad folgt dem Scrollverlauf und bleibt damit stehts sichtbar am unteren Ende des Bildschirms. Angekündigt wurden Mobile Anchor Ads bereits im November 2013 als 320×50 Pixel großes Banner, das vom User mit einer einfachen Bewegung geschlossen werden kann.

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4. Mit der bereits für Mobile Websites verfügbaren Magazine Style Text Ad sollen Print-ähnliche Textanzeigen ab sofort im Rahmen des AdMob Netzwerks auch in Apps ausgespielt werden können. Wie im Mai angekündigt, sollen die Magazine Ads eine Brücke zwischen Display- und Textanzeigen schlagen, indem Textanzeigen mit einem klaren Fokus auf typografische Gestaltung auch in auf Display-Anzeigen ausgelegte Werbeeinheiten eingekauft werden können.

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Neue Tools für Mobile Marketer

Zusätzlich zu den Anzeigenformaten sollen weitere Tools den Umgang mit Mobile Ads erleichtern:

  • Das neue Auto-Resizing Tool für das Google Display Network verspricht eine automatische Anpassung von Bildanzeigen auf spezielle Bildschirmgrößen.
  • Die Flash-to-HTML5 Conversion Tools für das GDN und den DoubleClick Campaign Manager erstellen automatisch eine HTML5-Version bereits angelegter Flash-Anzeigen. Auf Geräten oder in Browsern, die Flash-Inhalte nicht korrekt darstellen können, werden statt einem statischen Bild dadurch die HTML5-Versionen ausgespielt.
  • Das Tool DoubleClick Studio Layouts bietet Advertisern die Möglichkeit, Creatives direkt hochzuladen und in 29 vordefinierte HTML5- und In-App-Format-Templates einzufügen, die auf Smartphones und Tablets funktionieren sollen.

2 Gedanken zu „“Die nächste Generation von Display Ads”: Googles neue Anzeigenformate

  1. Peter Löbel

    Sollten sich diese “Engagement Ads” auch im mobilen Browser automatisch an die Anzeigengröße anpassen, wäre das ein interessanter Schritt für mobile Magazine.
    Ideal auch für das “Flexible Editorial Design”. Werbung würde dann genau wie in gedruckten Zeitschriften erscheinen und sich besser in den Lesefluss integrieren. Das heißt viel weniger als störend empfunden werden.

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