Conversion Optimierung

Conversion Killer Formulare: Fünf Beispiele für richtig gute Webformulare

Bei schlechten Conversion Rates gelten Formulare als eine der ersten Stellschrauben. Wir zeigen fünf Beispiele für gelungene Formulare.

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Erste Stellschraube in der Conversion Rate Optimierung: Formulare

Alle Informationen gelesen, eine Option ausgewählt oder die gewünschten Artikel in den Warenkorb gepackt – jetzt nur noch schnell das Formular ausfüllen und dann…doch nicht.

Diese Situation kennt vermutlich jeder schon alleine aus Nutzersicht: Wer online eines der zahlreichen Web Formulare ausfüllen möchte, stößt nicht nur manchmal schnell an seine kognitiven und psychischen Grenzen, sondern stellt sich im Nachhinein auch immer die Warum-Frage: Warum so viel, warum so lang, warum so kompliziert? Nicht selten sind die Seiten mit Formularen zur Eingabe der persönlichen oder der Bankdaten deshalb als Exit Page ganz oben mit dabei. Dass es auch anders geht, zeigen 21 Beispiele von eConsultancy – die besten fünf werden hier vorgestellt.

Fünf Beispiele für praktische Web Formulare

Eines der einfachsten, aber effektivsten Beispiele ist die sofortige Validierung angegebener Daten. Das erspart beim Nutzer nicht nur überflüssige Ladezeiten, Nerven und Ärgernisse, sondern der Anbieter-Website auch überflüssige Zugriffe, weil die Telefonnummer schon das vierte Mal nicht das gewünschte Format hat – Möglichkeiten gibt es da schließlich genug.

  • 0049 40 123456
  • +49 40 123456
  • 040 123456
  • 040123456
Quelle: eConsultancy.com

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Auch bei mobilen Formularen lässt sich dem Nutzer die Eingabe seiner Daten deutlich erleichtert: Wenn der Nutzer seine Telefonnummer schon immer vier Mal eingeben muss, bis es genehm ist, dürfte es sich über folgendes Formular freuen: Statt der normalen Tastatur wird dem Nutzer mobil eine Ziffernblock angezeigt.

Quelle: eConsultancy.com

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Doch nicht immer muss die fehlerhafte Eingabe von Daten auch zu einer einfachen, fast schon plump wirkenden Fehlermeldung im Sinne von „Bitte überprüfen Sie die Emailadresse erneut“ führen. Wie das geht, zeigt Kickstarter mit seinem Formular und schlägt beim Vertippen des Mailanbieters direkt den richtigen vor. So landen in Zukunft keine Mails mehr bei GNX, Gmial oder Yaho und Nutzer freuen sich, mit einem einzigen Klick ihre Daten korrigieren zu können.

Quelle: eConsultancy.com

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Ebenfalls so simpel wie genial ist die Formular Modifikation von Threadless: Anstelle eines langen Infotextes, wo denn nun eigentlich die geforderten Zahlen auf der Kreditkarte zu finden sind, zeigt Threadless auf kleinen Bildchen einfach, wo sich die entsprechenden Angaben auf der Kreditkarte finden.

Quelle: eConsultancy.com

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Zum Schluss noch eine richtig coole Innovation von Geeklist: Statt Nutzer mit nervenraubenden Passwortvorgaben (Ein Großbuchstabe, ein Kleinbuchstabe, eine Ziffer, ein Sonderzeichen, mindestens fünf, aber nicht mehr als fünfzehn Zeichen, kein Zusammenhang mit dem eigenen Namen oder dem eigenen Geburtsdatum – jeder Nutzer ist entnervt) zu belästigen oder wenig hilfreiche Fehlermeldungen auszugeben, schreibt Geeklist einfach, wie lange es dauert, das Passwort zu cracken: Klar, dass Nutzer hier kalte Füße bekommen und es sich nochmal anders überlegen (oder aber eben billigend das Risiko in Kauf nehmen, was ja auch in Ordnung ist).

Quelle: eConsultancy.com

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Wie sieht eure nächste Formular-Innovation aus? Und welches der Beispiele findet ihr so richtig gut?

Über Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe

Fokusthemen auf OnlineMarketing.de: CRM, (Web) Analytics & E-Mail Marketing. Studium: B. A. in Business Administration, M. Sc. in E-Commerce. Mitglied der Digital Analytics Association Germany. Schnittstelle zwischen Marketing & IT mit einem Herz für Analytics. Derzeit tätig im Digital Push Marketing bei OTTO (GmbH & Co KG). Vorher im Solution Consulting der netnomics GmbH.

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