Marketing Strategie

Black Friday: Diese Studie gibt interessante Insights für Advertisers

Das Shopping-Ereignis des Jahres steht vor der Tür. Eine aktuelle Studie gibt interessante Insights zu Verhaltensmustern der Käufer am Black Friday.

Perfekte Kampagne für Black Friday

© clarktibbs - Unsplash

Bei vielen rot im Kalender markiert: Black Friday. Schließlich dürfen Konsumenten an diesem Tag die besten Deals rund um Mode, Beauty, Einrichtung und Artikeln für den Alltag erwarten. Insbesondere Technik Angebote erzielen die größte Attraktion am Freitag. Auch im Online-Bereich ist die Kaufbereitschaft hoch, sodass Advertiser mit der entsprechenden Kampagne hohe Umsätze erzielen können. Taboola, die Discovery-Plattform, hat aktuell eine umfassende Studie zum Black Friday namens „Black Friday: A Who’s who of Gifts“ herausgebracht. Advertisern bietet sie spannende Insights für die Kampagnenplanung.

Das steckt hinter dem Shopping Event des Jahres Black Friday

Der Black Friday kommt ursprünglich aus den USA und findet immer am Freitag nach Thanksgiving statt. Zahlreiche Rabattaktionen locken die Menschen in die Läden. Da Thanksgiving immer am vierten Donnerstag des Monats Novembers gefeiert wird, nutzen viele den Freitag als Brückentag. Das lange Wochenende bedeutet Zeit für die Familie und für die ersten Weihnachtseinkäufe. Aus diesem Grund erfreut sich der Black Friday großer Beliebtheit. Nicht nur bei den Schnäppchenjägern, sondern auch bei den Shops. Die hohe Kaufbereitschaft beschert den meisten Geschäften große Umsätze und das nicht nur in Amerika, sondern auch in Deutschland und vielen anderen Ländern.

Black Friday-Studie – die spannendsten Insights für den E-Commerce

Was sind die beliebtesten Suchbegriffe am Black Friday? Wie verhalten sich Konsumenten an diesem Tag im Netz? Taboola stellt mit der aktuellen Studie „Black Friday: A Who’s who of Gifts“ spannende Erkenntnisse über die Aktivitäten von Schnäppchenjägern zur Verfügung. So wurden rund 460.000 Millionen Unique User analysiert. Darüber hinaus wertete man ein Jahr lang über 400.000 Artikel und 1,6 Milliarden Page Views aus. Eine wichtige Rolle spielten zum Beispiel Keywords, die User in Verbindung mit dem Begriff Black Friday googeln. Aus den Suchanfragen konnte man anschließend ableiten, für welche Produktbereiche das Interesse am Black Friday am größten ist. Weltweit gibt es hierbei interessante Unterschiede. Darüber hinaus geht es bei der Studie auch um Marken und deren Stellenwert. Auch hier wird ein weltweiter Vergleich aufgeführt.

Diese Produkte werden weltweit zum Black Friday am häufigsten gesucht:

Diese Produkte werden zum Black Friday weltweit am meisten gesucht
© Taboola
  • nach Smartphones, Computern und Laptops suchen die meisten Schnäppchenjäger in Kombination mit Black Friday
  • Auto: Die besten Deals werden in Deutschland und Österreich gesucht
  • Food: In Brasilien geht man auf die Jagd nach Schnäppchen aus dem Food-Bereich
  • Produkte für das Schlafzimmer: Für diesen Suchbegriff interessiert man sich in Südafrika zum Black Friday am meisten
  • Geschenkideen für zu Hause: Besonders gefragt in Ländern wie China, Frankreich, Spanien und der Schweiz
  • Games: Nach diesem Keyword sucht man vor allem in Australien, Griechenland und Ungarn
  • Musik: Die besten Black Friday Deals sucht man hierzu in Kanada, Hong Kong oder in den USA
  • Leuchtmittel: In Indien und Nepal interessant man sich am meisten für diesen Begriff


Top Marken am Black Friday laut Taboola:

  • Saturn: Deutschland
  • Samsung: Südkorea, Russland
  • Nike: Russland
  • Target: USA
  • Amazon: Vereinigtes Königreich, Australien, Frankreich, Thailand, Japan, Spanien, Mexiko
  • Apple: China
  • HDFC (indisches Bankunternehmen): Indien

Kampagnenplanung am Black Friday – die spannendsten Insights für Advertiser

Am Black Friday möchte fast jedes Unternehmen mitwirken. Schließlich sind große Umsätze zu erwarten aufgrund der hohen Kaufbereitschaft. Wer aus dieser Masse herausstechen möchte, muss die eigene Kampagne genau planen und sich differenzieren können. Die Analyse von Taboola gibt die wichtigsten Keywords und Marken an, die am Black Friday gesucht werden. Je nach dem eigenen Standort bekommt man so einen interessanten Einblick in die Interessen der Konsumenten. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Insights zu der perfekten Bild- und Video-Wahl in der Kampagnenplanung.

Videos besser ohne Textpassagen planen

So hat die aktuelle Studie von Taboola ergeben, dass Videos zum Thema Food am besten performen, wenn Utensilien zum Kochen gezeigt werden. Dadurch kann die Completion Rate um +227 Prozent gesteigert werden. Die Erfahrung zeigt, dass Instagram Storys besser funktionieren, wenn noch kleine Textpassagen integriert werden, da viele User die Clips ohne Ton unterwegs ansehen. Für den Black Friday gilt jedoch etwas anderes. So sollen Kampagnen ohne Text im Video dazu führen, dass die Completion Rate um 78 Prozent gesteigert werden kann.

Höhere Click Through Rate durch echte Fotos anstatt Illustrationen

Neben Videos können auch Bilder großen Erfolg in Kampagnen erzielen. Bleibt nur die Frage, welches am besten gewählt werden sollte. Laut Taboola führen schwarz/weiß Bilder in einer Kampagne zu einer Steigerung der Click Through Rate um 23 Prozent. Echte Fotos kommen besser an als Illustrationen. Werden Menschen abgebildet, lässt sich die Click Through Rate um 46 Prozent steigern. Interessant ist auch hier wieder, dass der Verzicht auf Text im Foto eine Steigerung um 45 Prozent bringt.

Auch dieses Jahr wird es wieder spannend, was sich Händler und Firmen zum Shopping Event des Jahres einfallen lassen.

Über Birte Lissner

Birte Lissner

Birte Lissner absolvierte ihr Germanistik Studium an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München erfolgreich mit Kind und fühlt sich seit 2016 im Online Marketing Bereich zu Hause. Durch ihre Berufserfahrung sowohl auf Influencer- als auch auf Unternehmens-Seite interessiert sie sich besonders für Content und Social Media Marketing. Wenn sie nicht gerade neue Artikel für die OnlineMarketing.de Leser schreibt, kickt sie leidenschaftlich gerne Bälle mit ihrem Sohn im Garten - und zwar ganz klassisch und offline.

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