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AdWords: Targeting nach Wahlkreisen

Pünktlich zur heißen Phase des US-Wahlkampfes stellt Google AdWords ein neues Targeting-Tool für politische Kampagnen vor.

Logo: Google AdWords

Am 6. November finden die Präsidentschaftswahlen in den USA statt und die heiße Phase des Wahlkampfes hat längst begonnen. Darauf stellt sich auch Google ein.

Noch dazu hat sich die Verteilung der Wahlmänner zwischen den einzelnen Staaten aufgrund der letzten Volkszählung verschoben. Dieses “Redistricting” hat das Targeting von politischen Botschaften zusätzlich verkompliziert. Erst im vergangenen Juli mit einer Targeting-Funktion nach Postleitzahlen ausgestattet, können politische Kampagnen in AdWords nun noch spezifischer auf die Wähler innerhalb eines Distriktes, also eines Wahlkreises, zugeschnitten werden.

Wie hier zu sehen ist, umfasst ein Wahlkreise oft verschiedene Postleitzahlen, Städte und Gemeinden, sodass diese Größen als Zielgrößen nicht mehr ausreichen. Die gesamte politische Landkarte muss neu bewertet werden, Wahlkreise, die einst sicher in der Hand einer Partei waren, können sich in hart umkämpfte Distrikte verwandeln.

In Zusammenarbeit mit Azavea bietet Google seinen AdWords-Kunden ab sofort Karten mit Informationen über jeden neuen Wahlkreis an. So kann jeder Wahlmann seine Search-, Display-, Mobile- oder Video-Ads nur auf seine Wählerschaft zuschneiden.

Nicht nur angesichts dieser Aufrüstung für digitale politische Werbekampagnen wird es interessant sein zu sehen, wie stark das Internet in den Wahlkampf eingebunden werden wird – und welchen Einfluss digitale Kampagnen letztlich auf den Wähler haben. Im Mutterland des Fernsehduells werden Wahlen schon lange auf dem Bildschirm gewonnen. Aber der TV-Screen hat Gesellschaft bekommen.

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