E-Mail Marketing

7 Tricks, um wertvolle E-Mail-Adressen zu ermitteln

Ob Facebook, Google, eine kleine Ratestunde oder ein Export aus LinkedIn: Mit diesen Tipps kommst du schnell an neue E-Mail-Adressen.

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Du suchst einen Ansprechpartner, doch hast seine E-Mail-Adresse nicht parat? Viele haben Probleme damit, an das passende Alias zu gelangen. MOZ veröffentlichte nun eine Liste mit Tipps, von denen wir dir die besten Tools und Möglichkeiten vorstellen möchten, mit denen du unkompliziert eine Übersicht über deine wichtigen E-Mail-Kontakte erstellen kannst.

Gib deine E-Mail in der Autorenbeschreibung an

Der erste Rat hat in erster Linie nichts damit zu tun, dass du eine E-Mail versenden musst. Sondern vielmehr, dass du die Option hast, Fragen und Zusatzinformationen deinen Lesern zur Verfügung zu stellen. Außerdem melden sich die Interessenten so direkt bei dir. Dies kannst du simpel erzielen: Gib schlichtweg deine E-Mail-Adresse in deiner Autorenbeschreibung auf deiner Website oder deinem Blog an. Auch deine sozialen Plattformen kannst du hier präsentieren.

Hier ein Beispiel von Econsultancy:

Unbenannt

Quelle: Moz

Das Gleiche gilt natürlich auch für deine “Über uns”-Seite oder ähnliches.

Wie fast immer: Google ist eine Alternative

Falls du eine spezielle Person im Auge hast, bist du auch oftmals schlicht und einfach über Google erfolgreich. Füge einfach den Namen sowie die Zuworte “E-Mail Adresse” ein und du wirst in der Regel belohnt. Hier ein Beispiel:

Unbenannt

Deine eigene Liste

Wenn du guten Content lieferst, wirst du auch schnell eine Fanbase über einen Opt-In aufbauen können. Sammel Abonnenten und sende regelmäßig Newsletter. Oder auch nur deine erfolgreichsten und aktuellsten Artikel. Innerhalb deiner eigenen E-Mail-Liste sollte es leicht für dich sein, die passenden Kontakte zu sortieren.

Facebook: E-Mail-Adressen in den Seiteninfos

So wie es sich für dich lohnt, deine E-Mail-Adresse auf deiner Website oder deiner Autorenbeschreibung zu veröffentlichen, so funktioniert dasselbe auch auf Facebook. Füge dort deine Kontaktdaten hinzu und du wirst schnell mit deinem E-Mail-Verkehr aktiv werden müssen.

Andersherum kannst du die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Pinterest oder Google+ aber auch wunderbar nutzen, um selbst an Adressen zu gelangen. Viele Unternehmen und Blogs präsentieren ihren E-Mail-Kontakt auf Facebook. Ein Klick, ein Blick und du hast möglicherweise einen wichtigen neuen E-Mail-Adressanten.

Tweets helfen bei der Kontaktaufnahme

Tag deine Zielperson in einem Tweet und frag nach der E-Mail-Adresse. Klingt simpel, ist es auch. Hier ein Beispiel:
Unbenannt

LinkedIn: Exportiere deine Kontakte

Mit einem kleinen Trick kannst du ganz einfach alle E-Mail-Adressen deiner LinkedIn-Kontakte exportieren und in eine Excel-Tabelle einfügen. Gehe dazu einfach zu deinen “Connections”, klicke auf “Export LinkedIn Connections” und schon kannst du sie in einem deiner Spreadsheets sortieren. Super einfache und effiziente E-Mail-Adressen-Generierung.

Unbenannt

Quelle: Moz

Quelle: Moz

Quelle: Moz

Ratestunde – doch nicht ganz ohne Plan

Blindes Schätzen ist natürlich nicht zu empfehlen. Vielmehr solltest du auf deine Erfahrungen und Erinnerungen vertrauen. Welche Unternehmen könnten interessant sein? Welche Leute hast du schon einmal getroffen? Folgende Konstruktionen könnten Sinn ergeben:

[FirstName] @example.com
[FirstName] .[LastName] @example.com
[FirstName] [LastName] @example.com
[FirstInitial] .[LastName] @example.com

Kennst du noch weitere kostenlose Möglichkeiten, um im Netz an E-Mail-Adressen zu gelangen? Lass es uns wissen und wir ergänzen den Artikel gern.

Quelle: Moz

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

7 Gedanken zu „7 Tricks, um wertvolle E-Mail-Adressen zu ermitteln

  1. Rainer

    Sorry, aber hier werden sämtliche rechtliche Anforderungen komplett ignoriert. Ohne Doppel-Opt-in ist die Ansprache via Newsletter in DE nicht möglich.

    VG
    Rainer

    Antworten
    1. Rico Patzer

      Hallo Rainer,

      wenn ich das richtig verstanden habe, geht es hier nicht darum Leuten ungefragt einen Newsletter zu senden, sondern sie zu fragen ob sie Interesse hätten einen Artikel zu teilen, der für ihre eigene Zielgruppe interessant sein könnte. Ist also quasi eine einfache Kontaktaufnahme per Email, kein Newsletter.

      LG Rico

      Antworten
      1. Anton PriebeAnton Priebe

        Genau richtig, Rico!
        Ich habe die unklaren Textpassagen umformuliert, so wird es deutlicher. Danke für den Hinweis!

        Antworten
      2. Rico Patzer

        Nach nochmaligem durchlesen muss ich gestehen, dass das vielleicht doch nicht der Ursprungsgedanke war, sondern meine eigene Interpretation.

        Antworten
  2. stefan

    Hallo,

    spannender Artikel.
    Wie sieht es mit den rechtlichen Rahmenbedingungen aus? Darf ich z.B. LinkedIn Adressen einfach auf einen Newsletter Verteiler nehmen?

    Viele Grüße
    Stefan

    Antworten
    1. Anton PriebeAnton Priebe

      Hallo Stefan,
      nein kannst du nicht, siehe Rainers Kommentar. Das war leider etwas unglücklich formuliert.

      Antworten

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