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Mobile Marketing
Lauschangriff – Google schockiert mit Patent-Antrag
Google hört mit

Lauschangriff – Google schockiert mit Patent-Antrag

Stella Simon | 27.03.12

Google ist bekannt für innovative Patente im Werbesektor. Die neuen Patentanträge geben Nutzern allerdings zu denken.

Das Unternehmen plant werbewirksame Informationen aus Gesprächen zu filtern und damit korrelierende Werbungen zu schalten. Die Gespräche an sich bleiben dabei unbeachtet, viel mehr konzentriert man sich auf Geräusche aus dem Hintergrund. Google hat nun ein Patent mit der Bezeichnung „Werbung aufgrund von Bedingungen in der Umgebung” angemeldet.

Ein Beispiel: Man telefoniert und es beginnt zu regnen. Mit Hilfe einer Analysesoftware und diversen Sensoren erkennt Google, dass es regnet, und kann dem User unmittelbar Werbung für Regenschirme darstellen.

Das Patent soll noch weitreichender sein und es sogar ermöglichen Bilder, die mit Smartphones geschossen werden, zu analysieren. Die praktische Umsetzung könnte Werbung für einen Ski-Kleidung sein, wenn ein Foto mit Schnee und einem Skihang gemacht wird. Die Möglichkeiten scheinen beinahe unbegrenzt.

Bekanntlich werden viele Patente angemeldet, die niemals einen Nutzen erfahren. Jedoch sollte man vorsichtig mit solchen Prognosen sein. Google hatte in der Vergangenheit ein Händchen für innovative Werbeformen gezeigt. Es bleibt also abzuwarten, ob man mit der neuen Technologie erfolgreich sein wird.

Bedenklich erscheint das Analysieren von Gesprächen dennoch, nicht nur Datenschützern wird dies ein Dorn im Auge sein. Vor allem private Nutzer werden sich unbehaglich fühlen, wenn Google ihren Gesprächen lauscht.

Quelle: Business.Chip.de

MIMA am 03.04.2012 um 14:56 Uhr

Ich würd mich nicht wundern, wenn Google uns bald mit einer Gooogle-Sonde in den Allerwertesten schaut, um zu gucken, was wir gegessen haben. Dann bekommen wir Empfehlungen fürs nächste Mittagessen. Lecker!

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Manuel am 27.03.2012 um 11:16 Uhr

Als Privatperson macht mir das ganze weniger aus, als wenn ich geschäftlich telefoniere. Da wechseln gerne Passwörter den Besitzer, und auch sonst wird teilweise über Systemkritische Dinge geredet; Abhören ist also eher unschön.

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