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Neujahrsvorsatz Digital Detox – Was bringt der Verzicht wirklich?
©Jens Johnsson - Unsplash

Neujahrsvorsatz Digital Detox – Was bringt der Verzicht wirklich?

Josephine Pump | 06.01.20

Die ewige Diskussion darüber, wie viel Zeit am Smartphone zu viel Zeit am Smartphone ist, kommt besonders Ende des Jahres auf, wenn die Neujahrsvorsätze wieder fällig werden - doch was bringt der Digital Detox wirklich?

„Gibt es Tage im Jahr, an denen Sie bewusst auf alle digitalen Medien verzichten und nicht für andere via E-Mail, soziale Netzwerke oder Handy erreichbar sind?“, so lautete die Frage, die Bitkom Research im Rahmen ihrer Analyse stellte. Befragt wurden 1.003 Bundesbürger ab 16 Jahren. 24 Prozent gaben dabei an, sich schon einmal am Digital Detox versucht zu haben, daran jedoch gescheitert zu seien. Trotzdem nimmt sich knapp jeder zehnte Bürger (11 Prozent) vor, im neuen Jahr wieder öfter auf das Smartphone, Tablet oder den Laptop zu verzichten.

© Bitkom

Wozu ein Digital Detox?

35 Prozent der Befragten haben angegeben, ein Verzicht auf digitale Medien sei nichts für sie. Da stellt sich dann natürlich die Frage, wozu so ein Digital Detox überhaupt gut ist. Weniger am Smartphone zu sein soll die Konzentration fördern, ist angenehm für die Augen und gönnt sowohl Körper als auch Geist eine Ruhepause. Wer immer erreichbar ist, kennt das Gefühl, ständig auf das Handy schauen zu müssen, aus Angst, etwas zu verpassen. Ein bis zwei Stunden am Tag können bereits einen Unterschied machen. Ob und unter welchen Bedingungen dieser Digital Detox stattfindet, ist selbstversändlich jedem persönlich überlassen.

Diese Apps machen es dir leichter

Unlock Clock, Post Box und Morph sind nur drei der vielen Google Apps, die dir dabei helfen können, deinem Digital Detox treu zu bleiben. Unlock Clock hängt sich nach der Installation als Timer an deinen Bildschirm und läuft immer dann, wenn du dein Smartphone entsperrst, sodass du genau siehst, wie viel Zeit du am Tag an deinem Handy verbracht hast. Post Box hält deine Benachrichtigungen zurück, bis zu einem von dir selbst gewählten Zeitpunkt, um Ablenkungen zu vermeiden. In Morph kannst du bestimmte Funktionen mit spezifischen Standorten verknüpfen und Ordner für zum Beispiel ‚Arbeit‘ oder ‚Zuhause‘ erstellen, um lediglich einige ausgewählte Funktionen  zu dieser Zeit und an dem Standort nutzen zu können.

Ob und was der Digital Detox letztendlich wirklich bringt, ist sehr umstritten. Einige sagen, wir müssen unbedingt alle Smartphones sofort liegen lassen und andere sehen in ihrem Konsum absolut kein Problem. Was abschließend dazu zu sagen ist: man sollte es auf jeden Fall probieren. Wer weiß, was man daraus alles lernen kann. Viel Erfolg beim (nicht) Detoxen!