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Selfimprovement
Morgenroutine in machbar: Es muss nicht immer extravagant und utopisch sein

Morgenroutine in machbar: Es muss nicht immer extravagant und utopisch sein

Michelle Winner | 13.10.20

Um 4 Uhr aufstehen, eine Stunde joggen und danach ausgiebig frühstücken - das schafft kaum jemand am Morgen. Doch eine gute Morgenroutine muss nicht immer ausufern. Schon kleine Rituale können den Start in den Tag verbessern.

Immer wieder lesen und hören wir davon, wie wichtig eine Morgenroutine für den erfolgreichen Start in den Tag ist. Und im nächsten Atemzug wird darüber geredet, dass dazu das Aufstehen um 4 Uhr morgens, eine Stunde Jogging und am besten noch Meditation gehören. So oder so ähnlich klingt es zumindest, wenn die Reichen und Erfolgreichen dieser Welt von ihren Morgenroutinen erzählen. Doch sind wir mal ehrlich – wer von uns könnte das tatsächlich umsetzen? Für die meisten ist der Morgen eher ein nötiges Übel, bei dem es auch mal hektisch zugehen kann. Doch heißt das, eine Morgenroutine bringt nichts? Ganz im Gegenteil. Du musst lediglich eine finden, die in das Leben von Normalsterblichen passt.

Es gibt nicht die eine Morgenroutine

Eine gute Morgenroutine muss nicht mitten in der Nacht beginnen oder Sport enthalten. Genau genommen gibt es nämlich nicht die perfekte Morgenroutine, die jeder umsetzen kann und die jeden zum Erfolg führt. Als Erstes solltest du dir bewusst machen, wofür solche morgendlichen Rituale eigentlich da sind: Sie sollen dir dabei helfen, fit, erholt und produktiv in den Tag zu starten. Anstatt also wie ein Zombie den Weg zur Arbeit anzutreten und nicht in die Gänge zu kommen, weil dein Morgen chaotisch verlief, soll die Morgenroutine eine Art Energielieferant sein. Wie ein guter Start in den Tag jedoch aussieht, ist für jeden unterschiedlich.

Die einen freuen sich über ein ausgiebiges Frühstück, andere brauchen ein kurzes Workout und manchen reicht es, in Ruhe ihre Tasse Kaffee zu trinken. Das Geheimnis hier lautet ausprobieren. Teste verschiedene Rituale und beobachte, ob sie dir helfen und eigentlich nur mehr Stress am Morgen verursachen. Eine kleine Inspiration für mögliche Routinen findest du in unserem Artikel zu dem Thema – übrigens alle auch für Normalsterbliche umsetzbar. Wichtig dabei ist, dich nicht blenden zu lassen. Nur weil große Persönlichkeiten wie Jeff Bezos und Co. extravagante, ausufernde Morgenroutinen haben, musst du es ihnen nicht gleichtun. Finde deinen Weg für den guten Start in den Tag.

Ist das Hauptproblem unser Schlaf?

Die meisten von uns versuchen sicherlich das Aufstehen so lange wie möglich hinauszuzögern – teilweise auch mit mehreren Weckern die im Zehn-Minuten-Takt klingeln. Doch genau hier könnte eine Ursache liegen, die uns den Start in den Tag erschwert. Denn wer sein Aufstehen bis auf kurz vor knapp hinauszögert, dem fehlt oft die Ruhe. Benjamin Spall, Buchautor und Gründer von Mymorningroutine.com. erklärt im Interview mit Blinkist, dass ein kleiner morgendlicher Zeitpuffer den Morgen angenehmer gestaltet. Er betont außerdem, dass bereits zehn Minuten weniger Schlaf helfen können. Diese Zeitspanne wäre so klein, dass sie auch für die größten Morgenmuffel vertretbar sei und gleichzeitig eine große Wirkung hat.

Die zusätzlichen Minuten schaffen einen Zeitpuffer, der Stress reduzieren kann. Was du in dieser Zeit machst, bleibt natürlich dir selbst überlassen. Egal, ob gemütlich den Kaffee trinken, Zeitung lesen oder kurz vor der Tür frische Luft schnappen – finde ein Ritual, das den Morgen für dich angenehmer gestaltet.

Die Morgenroutine muss nicht kompliziert sein

Wie du siehst, können selbst solche kleine Änderungen an deinem morgendlichen Ablauf dafür sorgen, dass du fitter in den Tag startest. Tobe dich aus und teste verschiedene Morgenroutinen, bis du eine Mischung findest, die für dich passt. Denk nur immer daran: Die Morgenroutine sollte nicht anstrengend sein und in Stress ausarten. Und vielleicht stellst du auch fest, dass diese morgendlichen Rituale absolut nichts für dich sind. Wie wäre es stattdessen aber mit einer Abendroutine, die dir dabei hilft ruhig und entspannt in die Nacht zu finden – und damit auch automatisch deinen Morgen verbessert.

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