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Karriere Tipps
Last-Minute-Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch – Das solltest du beachten
© Christina @ wocintechchat.com - Unsplash

Last-Minute-Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch – Das solltest du beachten

Caroline Immer | 15.09.20

Kurz vor dem Vorstellungsgespräch ist die Aufregung meist am schlimmsten. Wir zeigen dir mit vier Tipps, was du in letzter Minute noch tun kannst, um voller Selbstvertrauen und optimal vorbereitet durchzustarten.

Der erste Schritt ist geschafft: Du konntest mit deinen Bewerbungsunterlagen überzeugen und wurdest zu einem ersten Gespräch bei deinem Traumjob eingeladen. Auch wenn du dich im Vorfeld schon gründlich vorbereitet und dich über deinen hoffentlich zukünftigen Arbeitsplatz informiert hast, gibt es einige Dinge, die du noch kurz vor dem Gespräch beachten solltest, um einen bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen und die Nerven nicht zu verlieren.

1. Genug Zeit einplanen

Zuspätkommen hinterlässt selten einen guten Eindruck – und bei einem Vorstellungsgespräch schon gar nicht. Eine Umfrage von SimplyHired ergab, dass Unpünktlichkeit auf Platz Eins der von Personalern als negativ bewerteten Verhalten bei Interviews fällt, während 75 Prozent ein frühes Erscheinen als positiv ansehen. Plane daher unbedingt, mindestens fünfzehn Minuten vor Beginn da zu sein – so bist du auch für ungünstige Umstände, wie eine ausfallende Bahn oder eine drückende Blase, gewappnet.

2. Tief durchatmen

Der Puls rast, die Hände zittern – vor dem Bewerbungsgespräch aufgeregt zu sein, ist ganz normal und hat sogar seine Vorteile. Ein bisschen Lampenfieber kann die Sinne schärfen und dich aufmerksamer machen. Außerdem kann es deinem Gegenüber vermitteln, dass dir der Job wirklich wichtig ist. Damit du dich trotzdem innerlich etwas ruhiger fühlst, kann es helfen, vor der Tür oder im Fahrstuhl noch einmal tief durchzuatmen. Hierbei kannst du zum Beispiel die 4-7-8-Atemtechnik verwenden, um deinen Atem und auch deine Gedanken etwas zu regulieren.

3. Handy ausschalten

Ein klingelndes oder vibrierendes Smartphone während des Vorstellungsgesprächs ist ein absolutes No-Go. Denke daher immer daran, alle deine Geräte rechtzeitig auf lautlos zu stellen oder am besten direkt auszuschalten. Laut einer Studie von Jazz-HR scheiden für 90 Prozent der Personaler Bewerber, die sich während des Gesprächs mit ihrem Handy beschäftigen, direkt aus dem Rennen aus. Das kann euch nicht nur uninteressiert erscheinen lassen, sondern auch ziemlich arrogant – eine Eigenschaft, welche 71 Prozent auf keinen Fall bei potenziellen Mitarbeitenden sehen wollen.

4. Dir deine Stärken in Erinnerung rufen

Dir noch schnell einmal deine – am besten schon im Bewerbungsschreiben erwähnten – wertvollsten Erfahrungen und Soft Skills durch den Kopf gehen zu lassen, kann dir nicht nur das nötige Selbstvertrauen geben, sondern dir auch vor Augen führen, wie du im Gespräch angesprochene Schwachpunkte wieder ausgleichen kannst. So sagt etwa Bildungsökonom Ludger Wößmann, dass auch Bewerber, deren Abschlussnoten nicht im oberen Bereich liegen, dennoch etwa mit Computerkenntnissen, ehrenamtlicher Arbeit oder längeren Praktika im Lebenslauf punkten können.

Denke also vor deinem nächsten Bewerbungsgespräch daran, pünktlich zu sein, vor Beginn nochmal tief durchzuatmen, keine Ablenkungen zuzulassen und an dich selbst und deine Stärken zu glauben. Mit diesen vier Tipps, einer sorgfältigen Vorbereitung und ein bisschen Glück dürfte deiner Übernahme dann auch nichts mehr im Wege stehen. Viel Erfolg!