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Karriere Tipps
Die Job Trends 2021: Mehr berufliche Sicherheit für die Zukunft
© Günter Valda - Unsplash

Die Job Trends 2021: Mehr berufliche Sicherheit für die Zukunft

Michelle Winner | 13.01.21

Erfolgreich und sicher ins Jahr 2021 starten: Das wünschen sich viele Jobsuchende. Doch in welchen Branchen hat man derzeit die größten Chancen?

Jobsuchende sowie Angestellte sehnen sich angesichts der Coronapandemie mehr denn je nach Sicherheit. Das Gehaltsniveau stagnierte und die Zahl der Einstellungen nahm ab. Nun ist ein neues Jahr angebrochen, doch mit welchen Perspektiven für Bewerber:innen? In welchen Branchen und Berufsfeldern lassen sich Sicherheit und Chancen finden? Zur Beantwortung dieser Frage hat Gehalt.de die Job Trends für das Jahr 2021 zusammengestellt, basierend auf Sucheingaben der Nutzer:innen auf Gehalt.de, die Anzahl offener Stellen in ausgewählten Jobbörsen sowie Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen.

Job Trend 1: Cloud-Architektur

Die Arbeit findet für viele derzeit aus den eigenen vier Wänden statt und auch nach der Pandemie, soll die Möglichkeit auf Home Office bestehen bleiben. Doch damit dies auch reibungslos gelingt, braucht es Personen, die die digitale Infrastruktur verbessern. Es muss ohne Probleme auf Clouds und Server zugegriffen werden. Dort kommen die Cloud-Architekt:innen ins Spiel. Hier braucht es neben technischen Know-how vor allem Organisations- und Verwaltungstalent. Unternehmen sind, wenn sie Arbeitsprozesse flüssig halten wollen, oft auf ihre Arbeit angewiesen und entlohnen gut. Für das Gehalt bedeutet das jährlich 64.900 Euro im Median.

Job Trend 2: Online-Handel

Die Schließung des Einzelhandels hat zur Folge, dass der Online-Handel boomt. Die Branche ist ein sicheres Pflaster für Jobsuchende und auch ein lukratives: Kaufleute im E-Commerce verdienen im Jahr durchschnittlich 39.900 Euro. Doch hier hört es nicht auf, denn es werden nicht nur Händler:innen gebraucht. Der Online-Handel boomt gerade über Social Media. Produkte müssen daher entsprechend aufbereitet werden. Hier können Performance Marketing Manager Chancen ergreifen und neue Jobs finden – mit der Aufsicht auf 50.500 Euro pro Jahr im Median.

Job Trend 3: Medizin, Forschung und Pflege

Auch wenn der Impfstoff inzwischen auf dem Markt ist, braucht es noch viel Forschung hinsichtlich des Coronavirus. Virolog:innen können die Chance nutzen und auf ein jährliches Durchschnittsgehalt von 62.200 Euro hoffen. Doch auch die Arbeit von Laborassistent:innen ist unentbehrlich. Dank ihrer Arbeit können Forschungsprozesse beschleunigt werden und das wird im Median mit 36.400 Euro im Jahr vergütet. Doch neben der Forschung ist vor allem auch die Pflege der Erkrankten wichtig. Dem Pflegepersonal wird inzwischen nicht mehr nur applaudiert, sondern das Ansehen des Berufs ist 2020 auch enorm gestiegen. Hier lohnt es sich Fuß zu fassen, ganz besonders im Bereich der Notfallpflege. Pflegefachkräfte können im Schnitt zu 44.200 Euro verdient werden. Philipp Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de, ergänzt dazu:

Der Bedarf an Pflegefachkräften wird in Deutschland nicht nur aufgrund des demografischen Wandels steigen. Beschäftigte in dringend benötigten Spezialisierungsgebieten, wie in der Alten- oder Intensivpflege, könnten in Zukunft mehr Mitspracherecht bei Arbeitszeiten und Gehaltsvorstellungen haben.

Job Trend 4: Gaming und Lebensmittel

Die meisten Leute verbringen ihre Freizeit derzeit in den eigenen vier Wänden – kein Wunder also, dass die Gaming-Branche boomt. Pünktlich zum Lockdown wurden Spiele wie Animal Crossing: New Horizons oder Cyberpunk: 2077 herausgebracht und millionenfach gekauft. Selbst kleinere Indie-Spiele konnten die Krise für sich nutzen, wie das Beispiel des Online-Games Among Us zeigt, dass von mehreren Leuten gemeinsam gespielt werden kann und so gern als „Ersatz“ für echte Treffen genutzt wird. Für Spieleentwickler:innen bedeutet das derzeit ein Durchschnittsgehalt von 42.700 Euro pro Jahr.

Mit der Zeit zu Hause und der ständigen Furcht vor einer Infektion stieg das Bewusstsein vieler Verbraucher:innen für ihren Lebensmittelkonsum. Die Ansprüche steigen und daher bedarf es qualifizierte Lebensmitteltechniker:innen, die diese erfüllen können. Dabei ist ebenfalls zu nennen, dass ein Hochschulabschluss hier kein Muss ist. Insgesamt können Lebensmitteltechniker:innen durchschnittlich 40.300 Euro im Jahr verdienen. Bierbach erklärt außerdem:

Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, dass Flexibilität sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber definitiv eine Kernkompetenz auf dem Arbeitsmarkt ist. Dabei ist ein Studium nicht zwangsläufig erforderlich, um zukunftssichere Berufe auszuüben. Auch mit einer Ausbildung können Beschäftigte lukrative und krisensichere Berufe ergreifen.

Die Job Trends 2021 können ein Indikator dafür sein, wo derzeit vermehrt gesucht wird und wo es gut Chancen gibt. Natürlich gibt es auch noch andere Branchen, die Erfolg versprechen. Doch ein Blick in die Trends kann definitiv eine Entscheidungshilfe darstellen.

Kommentare aus der Community

Sabine Puissant am 19.01.2021 um 22:06 Uhr

mache eine Qualifizierung für EDV-Grundkompetenzen, Büro. Suche danach Arbeitsstelle.Wo kann ich arbeiten? Welche Umschulung kann ich anstreben mit mittleren Bildungsabschluss?

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