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Human Resources
Freelancer Guide: Was gilt es zu beachten und wie profitierst du von der Zusammenarbeit?

Freelancer Guide: Was gilt es zu beachten und wie profitierst du von der Zusammenarbeit?

Michelle Winner | 11.03.21

Immer mehr Unternehmen geben Aufgaben an Freelancer ab, um so effizienter zu arbeiten. Doch wo findet man freie Mitarbeiter und welche Fehler sollten vermieden werden?

Vielleicht kennst du die folgende Situation: Du und dein kleines Team arbeitet großartig zusammen, doch hin und wieder gibt es Aufgaben, auf deren Gebiet niemand von euch wirklich mit Expertise auffahren kann. Meist übernimmt die Person, mit dem größten Halbwissen dann die Aufgabe, was oft in kleinen Fehlern, genervter Stimmung oder Überforderung endet. Um dieses Problem im Keim zu ersticken, beauftragen viele Unternehmen inzwischen Freelancer, also freie Mitarbeiter:innen, die mit Erfahrung und Insider-Wissen überzeugen. Was es dabei zu beachten gibt und welche Fehler du vermeiden solltest, hat Headway Capital in einem anschaulichen Guide zusammengefasst.

Wann lohnt es sich, Freelancer anzuheuern?

Generell geht es beim Einstellen von Freelancers darum, dass du und dein Team euch nicht mit Aufgaben aufhaltet, für die ihr wenig Zeit oder Kompetenz habt. Um die Effizienz beizubehalten, können freie Mitarbeiter:innen die Lösung sein. Denn Festangestellte sind – unter richtiger Führung – meist loyal, Expert:innen in ihrer Position und stehen für das Unternehmen und seine Werte ein. Doch nicht alle Aufgabenbereiche erfordern eine Person mit Festeinstellung, beispielsweise wöchentliche Social Media Updates oder das Programmieren einer bestimmten Funktion für die Website. Hier können Freelancer beauftragt werden, die mit der nötigen Expertise für einen festes Honorar die Aufgabe zu einer festen Deadline übernehmen. Das spart dir und deinem Team Zeit, Nerven und Mühe.

Trotz der oftmals effektiven Zusammenarbeit, sind einige Unternehmen unsicher bezüglich des Einsatzes von Freelancern. Häufig aufkommende Fragen dabei sind:

  • Wie und wo finde ich die richtige Person für meine Aufgabe?
  • Wie viel Honorar ist angebracht?
  • Wie kann ich ausreichend Expertise sicherstellen?
  • Was könnte dabei schiefgehen?

Die Antworten auf diese Fragen und mehr liefert der Guide von Headline Capital anschaulich in einer Infografik. Einige der wichtigsten Learnings, haben wir für dich zusammengefasst.

Welche Bereiche können durch Freelancer abgedeckt werden?

Einfach gesagt: So gut wie alle Bereiche. Sobald du merkst, dass sich für ein bestimmtes Aufgabenfeld eine Festeinstellung nicht lohnt, solltest du eine freie Mitarbeit erwägen. Es gibt für fast alles Freelancer. Die häufigsten Einsatzgebiete für diese sind derzeit IT, Verwaltung, Buchhaltung, Social Media Management, Texten und Blogeinträge, Grafikdesign, Übersetzungen, Eventplanung und Projektmanagement. Die Liste ist natürlich noch erweiterbar.

Wie finde ich Freelancer?

Freelancer bieten ihre Arbeit auf verschiedenen Online-Plattformen an, darunter Twago, Freelance.de, Gulp und Bloggerjobs. Die Profile dort beinhalten meist auch Bewertungen und Referenzen. Oft gehört zur Suche jedoch auch, dass du ein ansprechendes Job-Profil für die freien Mitarbeiter:innen gestaltest, um diese von dir und deinem Unternehmen zu überzeugen. Dazu gehört eine präzise Job-Beschreibung, die am besten Auskunft über den Zeitraum der Aufgabe und spezielle Anforderungen oder Erwartungen gibt. Außerdem solltest du geforderte Skills benennen, um Bewerbungen von ungeeigneten Kandidat:innen zu vermeiden und damit Zeit zu sparen. Neben Referenzen und Lebenslauf kannst du außerdem das Erledigen einer kleinen Testaufgabe fordern, beispielsweise einen groben Entwurf für eine Social-Media-Kampagne.

Welche Fehler gilt es zu vermeiden?

Gerade wenn du noch nie mit Freelancern zusammengearbeitet hast, ist es nicht ungewöhnlich, anfangs etwas unsicher zu sein. Deshalb gibt der Guide ebenfalls Auskunft darüber, welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, um eine einfache und effiziente Zusammenarbeit zu ermöglichen:

  • Entscheide dich nicht sofort für die günstigste Option: Es zählt die Qualität
  • Lass Freelancer selbstständig arbeiten: Mikro-Management wird nicht gern gesehen
  • Vergiss nicht einen ordentlichen Vertrag aufzusetzen: Alle Absprachen und Eventualitäten sollten abgedeckt sein
  • Zahle nicht das komplette Honorar im Voraus: Das würden auch die wenigsten Freelancer erwarten

Freelancer können eine große Unterstützung für dich und dein Team sein und zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Kein Wunder also, dass immer öfter Zusammenarbeiten mit ihnen eingegangen werden. Um detailliert zu lesen, was du beim Anheuern von freien Mitarbeiter:innen beachten solltest, kannst du noch einmal einen Blick auf den Guide von Headway Capital werfen – mit Klick auf die Grafik bekommst du diese in voller Größe angezeigt:

© Headway Capital

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