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Diskriminierung bei Google: 3,8 Millionen US-Dollar Nachzahlungen geplant
© Greg Bulla - Unsplash

Diskriminierung bei Google: 3,8 Millionen US-Dollar Nachzahlungen geplant

Aniko Milz | 02.02.21

Google muss 3,8 Millionen US-Dollar in einem Settlement zahlen. Dabei geht es um Diskriminierung von Angestellten und ehemaligen Bewerber:innen, die das Geld erhalten.

Google muss in einem vergleich mit dem US-Arbeitsministeriums 3,8 Millionen US-Dollar an Angestellte und Bewerber:innen zahlen. Bei Überprüfungen wurde entdeckt, dass Frauen und asiatische Bewerber:innen diskriminiert wurden. Ein Großteil des Geldes geht als Entschädigung an insgesamt 2.565 Ingenieurinnen bei Google, denen weniger Gehalt als ihren männlichen Kollegen gezahlt wurde, sowie an asiatische Bewerber:innen, die beim Recruiting-Prozess benachteiligt wurden.

We believe everyone should be paid based upon the work they do, not who they are, and invest heavily to make our hiring and compensation processes fair and unbiased

gibt Google in einem Statement an. 1,25 Millionen US-Dollar werden zunächst zur Seite gelegt, um weitere Gehaltsanpassungen zu ermöglichen. Geld, das nicht verbraucht wird, soll in Diversitätsbemühungen bei Google investiert werden.

Google als Arbeitgeber: Die Situation bessert sich

Die Untersuchungen wurden vor einigen Jahren durchgeführt. Dabei wurde herausgefunden, dass Ingenieurinnen an den Google-Standorten in Mountain View und Washington von 2014 bis 2017 zu wenig bezahlt wurde. Zudem entdeckte man Unterschiede in den Einstellungsquoten, die sich für weibliche Bewerberinnen und Personen asiatischer Herkunft nachteilig auswirkten.

The U.S. Department of Labor acknowledges Google’s willingness to engage in settlement discussions and reach an early resolution. The technology industry continues to be one of the region’s largest and fastest growing employers. Regardless of how complex or the size of the workforce, we remain committed to enforcing equal opportunity laws to ensure non-discrimination and equity in the workforce

erklärte Jane Suhr, Regionaldirektorin des Office of Federal Contract Compliance Programs. Demnach gibt es bei Google seit dem deutlich mehr Bemühungen für einen möglichst fairen Arbeitsplatz.

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