Bewerbung in 140 Zeichen – Die kreativste Recruiting-Aktion des Monats

Die Agenturgruppe Scholz & Friends zeigt mit der medienwirksamen Kampagne Briefingkasten, wie man digital die richtigen Talente für sich gewinnt.

Screenshot briefingkasten.de

Nicht nur bei der Bewerbung, auch beim Anwerben neuer Talente für dein Unternehmen ist Kreativität gefragt. Soll sich der fähigste und passendste Bewerber für dein Unternehmen entscheiden, musst du dich digital effektiv präsentieren. Scholz & Friends macht vor, wie das funktionieren kann.

Der Briefingkasten für Talente

Die Agenturgruppe Scholz & Friends sucht digital auf innovative Weise nach neuen Talenten für die Branche. Der sogenannte Briefingkasten ermöglicht eine einfache Option, sein Talent zu präsentieren und sich bei der Gruppe zu bewerben. Natürlich braucht es, um als Interessierter daran teilzunehmen, zunächst einen guten Anreiz. Dabei ist dieser hier ein (nicht näher erläuterter) „Spitzenjob“ inklusive eines Firmenwagens für die ersten drei Monate.

Mit diesem Auto als Firmenwagen wirbt Scholz & Friends, © Scholz & Friends

Der Briefingkasten funktioniert nun wie folgt. Du musst ein Briefing – was eigentlich soviel wie eine Anweisung ist – im kreativen Bereich „knacken“. Dazu gibt es die Text-, die Art- und die Multi-Challenge. Bei letzterer musst du etwa in der Länge eines Tweets (140 Zeichen) beweisen, dass du die beste Wahl für den „Spitzenjob“ bist.

Multi-Challenge beim Scholz & Friends Briefingkasten, © Scholz & Friends

Demnach briefst du also das Unternehmen, deine Fähigkeiten betreffend. Daraufhin musst du dein Werk nur noch abschicken und dich damit bewerben. So werden Talente mit vermeintlich einfachen Aufgaben aufgerufen, sich und ihr Können zu präsentieren.

ADC 2017: Der Scholz & Friends Briefingkasten

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Posted by Scholz & Friends on Mittwoch, 10. Mai 2017

Innovative und zeitgemäße Kampagne

Die Agenturgruppe beweist mit dieser Art des Arbeitnehmer-Werbens, dass sie absolut up to date ist. Nicht nur die Verbindung zu Twitter, sondern auch die simple und übersichtliche Teilnahme oder Bewerbung sprechen dafür. Doch beim Facebook-Post zeigt die Agentur auch Anteilnahme an aktuellen sprachlichen und digitalen Phänomenen. Denn der Hashtag #ibimseinnachwuchstalent ist doch noch nicht wirklich konventionell (aber auch nicht völlig konsequent, da 1nachwuchstalent hier besser gepasst hätte). 

Dennoch, der Briefingkasten ist ansprechend und legt auch für andere Unternehmen dar, wie man talentierte Bewerber im digitalen Zeitalter wirksam ansprechen kann. Natürlich spielt auch hier der Anreiz eine große Rolle, wie die Landingpage zeigt, die vor allem den Opel präsentiert. Da dieser jedoch das Nummernschild HH-PRAKT1 zeigt, ist der „Spitzenjob“ vermutlich ein Praktikum. Nichtsdetotrotz lohnt es sich sicher, sich zu bewerben. Denn Kreativität fördert Scholz & Friends augenscheinlich gern.

Die Verbindung aktueller und relevanter Digital-Phänomene birgt eine Menge Möglichkeiten, Arbeitnehmer anzusprechen. Solch eine Präsentation spricht dann bereits für sich, respektive das Unternehmen. In dieser Hinsicht können Unternehmen sich also ein Beispiel an der Briefingkasten-Kampagne nehmen.

Doch auch Bewerber können genau diese Kompetenzen, das Einbeziehen medienrelevanter Phänomene – etwa passende Hashtags, Bilder, GIFs etc. – nutzen, um auf sich aufmerksam zu machen. Gerade im Kreativ- und Digital-Bereich werden diese Kompetenzen, aber auch die Möglichkeiten, diese unter Beweis zu stellen, gefordert. Warum also nicht mal etwas Ausgefallenes wagen? Es könnte sich wohl lohnen.

Hier findet ihr die Landingpage zum Briefingkasten.

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