Arbeiten von Zuhause: 9 gute Gründe dem Homeoffice den Rücken zu kehren

Mit dem Begriff Homeoffice verbinden viele Flexibilität, Selbstbestimmung und Work-Life-Balance. Dabei gibt es zahlreiche Gründe, warum das Arbeiten von Zuhause aus nicht unbedingt für jedermann geeignet ist.

© Nathan Riley | Unsplash, CC0

Du kannst im Homeoffice arbeiten? Ich wünschte, mein Arbeitgeber würde das auch endlich anbieten. Das würde mir so viel Zeit sparen.

Immer mehr Angestellte wünschen sich mehr Flexibilität beim Arbeiten. Nach einer Studie von Bitkom Research, deren Ergebnisse Anfang 2017 veröffentlicht wurden, arbeiten in Deutschland derzeit 30% der Angestellten regelmäßig oder gelegentlich von zu Hause. Noch vor wenigen Jahren waren es nur 20%.

Dank des technologischen Fortschritts ist es quasi möglich von überall aus zu arbeiten, eine stabile und schnelle Internetverbindung vorausgesetzt. In Ländern wie den USA oder China bieten die meisten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern die Möglichkeit von Telearbeit an. In den Niederlanden ist die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten seit Mitte 2015 sogar gesetzlich verankert. In 2016 forderte der Deutsche Juristentag ein Recht auf Homeoffice. Bisher ist es hierzulande bei der Forderung geblieben.

Homeoffice – und alles wird gut?

Auf den ersten Blick scheint es nur Vorzüge zu geben, wenn du deine Arbeit von zu Hause erledigen kannst. Angefangen von der zeitraubenden Pendelei zum Arbeitsplatz über unangenehm volle Busse und Züge in den Hauptverkehrszeiten bis hin zu Gesprächen mit nervigen Arbeitskollegen oder Blicken von vermeintlich überwachenden Vorgesetzten. Und ganz abgesehen vom Geld fürs Benzin oder den Nahverkehr, das du sparst.

Die Schattenseiten des Homeoffice

Der Hype um das Homeoffice hat auch seine Schattenseiten. Vielen Arbeitnehmern, die sich die Arbeit im Homeoffice wünschen, wird es von Unternehmensseite sehr schwer gemacht. Da ist mitunter die Rede davon, dass die Heimarbeit nicht für alle Mitarbeiter möglich sei und nicht alle gleich behandelt werden könnten. 46% der Unternehmen befürchten sogar, dass die Produktivität ihre Mitarbeiter im Homeoffice leide, weil u.a. der direkte Austausch mit Kollegen und Vorgesetzten fehle.

Diese Bedenken sind vielleicht nachvollziehbar, aber wer hätte gedacht, dass Homeoffice sogar krankmachen kann? Die folgenden Gründe sprechen dafür, nicht im Homeoffice zu arbeiten, auch wenn die Vorstellung verführerisch ist, im Pyjama vorm Rechner zu sitzen oder zwischendurch auch mal kleine Einkäufe zu erledigen.

9 Gründe, die dich davon abhalten im Homeoffice arbeiten zu wollen

1. Gefahr der Vereinsamung

Wir Menschen sind soziale Wesen. Die meisten von uns brauchen den sozialen Austausch auch im Berufsleben, um ihre Arbeit effizient und mit Freude zu erledigen. Ein Schnack an der Kaffeemaschine mit der Lieblingskollegin tut einfach gut, wenn du zwischendurch mal eine Pause benötigst. Wer regelmäßig oder ausschließlich von zu Hause arbeitet, dem fehlen die sozialen Kontakte. Das kann bis hin zur sozialen Isolierung führen – insbesondere, wenn es im privaten Umfeld nicht genügend Austausch gibt.

2. Kein Flurfunk

Die Gerüchte im Unternehmen, die sich die Kollegen im Vorbeigehen zurufen oder über die man bei der Zigarettenpause spricht, sind ohnehin Zeitverschwendung? Weit gefehlt! Mitarbeiter, die sich für genau diese „wertvollen“ Informationen interessieren, wissen oft schon viel früher über strategische oder personelle Entscheidungen Bescheid. Das kann für die eigene Karriere ganz förderlich sein.

3. Ständiger Arbeitsmodus

Wenn du im Homeoffice arbeitest, vermischt sich Privates und Geschäftliches immer mehr, insbesondere wenn es keinen getrennten Heimarbeitsplatz gibt. Sind dein Notebook und deine Arbeitsunterlagen immer sichtbar, ist es wahrscheinlicher, dass du immer wieder an die Arbeit erinnert wirst, auch wenn du schon im Feierabend bist.

4. Ablenkung pur

Im Büro lässt du dich gerne von Kollegen oder von Telefonanrufen ablenken? Im Homeoffice gibt es da noch viel mehr Dinge, die dich behindern können, konzentriert bei der Arbeit zu bleiben: übervolle Wäschekörbe, der bellende Hund in der Nachbarschaft, das nörgelnde Kleinkind, die Anrufe deiner Mutter oder der Postbote, der immer dann klingelt, wenn du mitten im Flow bist.

5. Aussicht auf Beförderung sinkt

Du kennst es bestimmt: Dein Kollege, der immer abends sehr lange im Büro bleibt, weil er so viel zu tun hat, ist gerade bei den Vorgesetzten positiv angesehen. Wer freiwillig Überstunden macht und viel Zeit in das Unternehmen investiert, zeigt vollen Einsatz und gibt alles für die Karriere, so die landläufige Meinung. Arbeitest du dagegen oft von zu Hause, bist du im Büro nicht präsent. Dein Vorgesetzter sieht dich nicht und nimmt dich und deine Arbeit womöglich weniger wahr. So hast du schlechtere Chancen auf eine Beförderung.

6. Weniger innovativ

Eine Studie der Stanford University hat zwar herausgefunden, dass Menschen im Homeoffice produktiver arbeiten als solche in (Großraum-)Büros. Innovative Ergebnisse entstehen allerdings eher z. B. beim Brainstormen im Unternehmen. Der IT-Konzern IBM hat nach Yahoo und HP u.a. aus diesem Grund seine Homeoffice-Regelungen rückgängig gemacht.

7. Fehlender Teamgeist

Du arbeitest gerne im Team und magst es, wenn es im Projekt richtig gut läuft und ihr euch im Team gegenseitig unterstützt? Diesen ‚Spirit‘ kannst du im Homeoffice weniger bis gar nicht spüren. Hier erledigst du quasi als Einzelkämpfer deine Aufgabe.

8. Technikprobleme, ja sie gibt es noch immer

Die Digitalisierung ist im vollen Gange. Wir sind alle mobil mit Smartphones unterwegs und können theoretisch von überall aus ins Internet oder auch per Fernzugriff auf den Arbeitscomputer in der Firma zugreifen. Theoretisch! Die Technik funktioniert noch längst nicht so stabil wie wir es uns wünschen. Besonders in ländlichen Regionen lässt die Internet-Performance oft zu wünschen übrig. Das ist ärgerlich und lässt dich oft genug auch länger arbeiten, weil du z. B. deine Dateien per Fernzugriff nicht öffnen und bearbeiten kannst.

Arbeit im Homeoffice kann auch Stress bedeuten

© Pixabay – geralt

9. Homeoffice kann krankmachen

Im Homeoffice schaut dir dein Vorgesetzter zwar nicht ständig über die Schultern. Sofern du aber mit deinem Chef deine Aufgaben für den Tag vereinbart hast, stehst du unter Druck, am Ende des Tages deine Ergebnisse zu liefern. Eine Anfang 2017 veröffentlichte Studie der ILO (International Labor Organization) belegt, dass Telearbeit Stress und Schlafstörungen auslösen kann.

Eine Mischung aus Bürotagen und Homeoffice kann die Lösung sein

Manches von den genannten Punkten hast du nicht in der Hand, wenn du im Homeoffice arbeitest, etwa technische Probleme oder der Small-Talk unter Kollegen, den du nicht mitbekommst. Wenn du dich aber gut organisierst, diszipliniert an die Arbeit gehst und gleichzeitig aber auch Pausen einlegst, um neue Energie zu tanken, kann das Arbeiten von zu Hause für dich sinnvoll sein.

Ausschließlich von zu Hause arbeiten? Was für viele Selbstständige und Freiberufler gang und gäbe ist, können sich die meisten Arbeitnehmer nicht vorstellen. Für viele macht es die Mischung, etwa drei volle Tage in der Firma und zwei von zu Hause arbeiten.

Die Forderung von Angestellten im Homeoffice arbeiten zu können ist ungebrochen. Arbeitgeber müssen sich darauf einstellen und flexible Lösungen anbieten, um gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte rekrutieren zu können. Angestellte, aber auch alle Selbstständigen und Freiberufler, sollten sich im Klaren darüber sein, welche Gefahren im Homeoffice lauern. Nicht jeder wird sofort krank, wenn er regelmäßig von zu Hause aus arbeitet. Diese möglichen, negativen Auswirkungen werden aber oft vergessen.

Weitere Fakten, die für und gegen Homeoffice sprechen, findest du in der Infografik

Über Petra Jahn-Firle

Petra Jahn-Firle

Petra Jahn-Firle hat Medienmanagement in Mainz studiert und konnte bereits während dieser Zeit als Werkstudentin redaktionelle Erfahrungen sammeln. Danach hat sie viele Jahre in Digitalagenturen und zuletzt in der Softwarebranche als Online Marketing Managerin gearbeitet. Prägnante Texte, wohl durchdacht und für den Online-Leser gemacht – das ist ihr Metier. Seit November 2016 schreibt sie als freie Redakteurin für OnlineMarketing.de mit Schwerpunkt Job und Karriere.

12 Gedanken zu „Arbeiten von Zuhause: 9 gute Gründe dem Homeoffice den Rücken zu kehren

  1. Daniel

    Hallo,

    sehr viele spannende Kommentare – und an dieser Stelle möchte ich erst einmal den Autor loben. Mir gefällt der Artikel wirklich sehr gut. Allerdings sehe ich auch hier dieselben Probleme. Im Homeoffice lasse ich mich zu sehr ablenken und erledige mal zwischendurch ein paar Dinge, die mich dann wiederum Zeit kosten. Manchmal fehlt mir auch die Arbeitsatmosphöre, die einen irgendwie motiviert. Dann fahre ich auch gerne ins Büro und arbeite von dort aus.

    Beste Grüße
    Daniel

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  2. Christine Lucius

    Ich arbeite erst seitdem ich mich vor zwei Monaten als Grafikerin selbständige gemacht habe von zu Hause. Für mich ist es eine sehr angenehme Art der Arbeit.
    45min. und meistenst mehr ins Büro fahren auf den überfüllten Straßen des Köln-Bonner Raums bedeutete für mich Stress den ich ir gut sparen kann, auch wenn ich nicht ungern Auto fahre.
    Bei der Arbeit im HomeOffice ist es, denke ich wichtig, dass man sich selbst klare Regeln setzt, bzw. seine Aufgaben plant. Wer einfach so in den Tag hineinlebt, hat beim HomeOffice natürlich schnell den Effekt sich unbewust (oder auch bewusst) vor der Arbeit zu drücken, indem man andere Dinge tut die gerade wichtig erscheinen. Auch finde ich es wichtige, dass der Arbeitsbereich klar vom Rest der Wohnung getrennt ist. Wenn ich arbeite gehe ich in mein Arbeitszimmer und hole nicht meinen Laptop auf das Sofa im Wohnzimmer, weil es gerade so bequem und gemütlich ist. Auch meine Arbeitszeiten habe ich nach außen hin in klaren Öffnungzeiten definiert. Was nicht heißt, dass ich zu anderen Zeiten vielleicht nicht auch arbeite wenn es nötig ist, aber zu den angegeben Zeiten bin ich per Telefon und Mail erreichbar.
    Das diese Art der Arbeit nicht für jederman günstig ist kann ich durchaus verstehen, nicht jeder ist organisiert genug oder kann Arbeit und Privates so klar trennen, obwohl es räumlich so nah beieinander ist. Ich denke da muss jeder für sich seinen Weg finden.
    Für mich ist es eine optimale Lösung mein Leben in einem ausgegelichenen Zustand von Arbeit und Freizeit zu führen.

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  3. Florian Michalik

    Herausforderungen kann man lösen oder ihnen den Rücken kehren.

    Ich beschäftige mich Hauptberuflich mit dem Thema „Remote Work“. Homeoffice hat, genau so wie auch die Arbeit im Büro, Vor- und Nachteile. Wir Menschen neigen dazu lieber in einer bekannten – wenn auch nicht idealen – Situation zu verharren, als Neues zu probieren, bei dem es auch Herausforderungen zu lösen gilt.

    Tatsächlich ist Homeoffice nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet. Sehr kommunikativ-extrovertierte Menschen oder Personen, die ihre eigene Arbeit nicht gern alleine strukturieren, können in der Tat mit 100% Homeoffice unglücklich werden. Wie im Artikel beschrieben kann aber auch eine Mischung aus Büro und Homeoffice sinnvoll sein.

    Wichtig ist zu erkennen, dass wir unsere Arbeitsweise anpassen müssen, wenn wir nicht zusammen in einem Büro sitzen. Dies wir leider viel zu oft vergessen. In der Folge wirkt heißt es dann schnell: „Homeoffice funktioniert bei uns nicht.“. Das ist sehr schade, denn schon mit wenigen Anpassungen können verteilte Teams sehr erfolgreich sein. Studien belegen sogar, dass Menschen im Homeoffice dann sogar produktiver und glücklicher sind.

    Es wäre schön, wenn wir uns den Herausforderungen stellen und die Vorteile nutzen.

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  4. Andrea Wiedel

    Ich finde: es kommt drauf an (wie wir Juristen zu sagen pflegen)
    Ich bin selbständig und mein Büro ist zu Hause, in meine Wohnung eingegliedert. ich finde das suboptimal, denn Privates und Berufliches vermischt sich tatsächlich ständig: Nebenbei den Reis fürs Mittagessen aufsetzen, konzentriert weiterarbeiten und nicht merken, wie es überkocht.
    Gleichzeitig hat es aber auch was mit fettigen Haaren in der Jogginghose hochwertige Preisangebote zu unterbreiten.
    Andrea Wiedel

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  5. Michael Piegsa

    Mein Team ist über Deutschland verteilt und arbeitet im Homeoffice bzw. beim Kunden vor Ort. Uns helfen feste Bürotage, an denen wir wissen, dass wir einander telefonisch oder über WEB erreichen. Beim Versuch, einige persönliche Meetings digital abzulösen, haben wir festgestellt, dass ein monatliches „echtes Sehen“ mehr bringt, als die ersparte Reisezeit. Daraus ergab sich unser Verhältnis digitaler und persönlicher Meetings.
    Dem Druck, auf spät abends hereinkommende Mails oder Anrufe reagieren zu wollen / müssen haben wir entgegengewirkt, indem wir Antwortzeiten definiert haben, die an „reguläre“ Arbeitszeiten gekoppelt sind.
    Natürlich ist es mein Job, das Team zum Austausch und zur Innovation zu motivieren – das ist es aber unabhängig vom Arbeitsort.
    Eine Führungskraft, die sich für ihre Mitarbeiter interessiert, weiß auch, wie sie daheim arbeiten und kann individuell führen / unterstützen. Ich halte es zudem mit R. K. Sprenger „Vertrauen führt“.
    Unsere Teamergebnisse stimmen und bislang wurde ich nicht enttäuscht.

    Da ich auch Menschen und Jobs kenne, bei denen es weniger passt, halte ich einen relativierenderen Titel über dem Artikel für angebrachter.

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  6. Fabio Peluso

    Ich kann mich bisher nicht beschweren. Seit 2 1/2 Jahren arbeite ich nun im Homeoffice. Gut ich bin auch einige Zeit im Auto unterwegs und bei Kunden vor Ort. Aber es gibt auch immer mal Tage wo ich mehrfach im Homeoffice sitze. Vereinsamt bin ich bisher noch nicht, auch wenn ich zuvor in einem Grossraumbüro gearbeitet habe. Bezüglich der Effektivität muss ich sagen, wer faul ist, ist das in einem Büro direkt auf der Arbeit genauso wie zuhause. Es erfordert eine gewisse Selbstdisziplin, die braucht man aber sowieso und gehört, meiner Meinung nach, zu einer gesunden Arbeitseinstellung. Was die Kreativität und Inovativität betrifft, auch da kann man dem Homeoffice einige positive Dinge zusprechen, beispielsweise kann man tatsächlich für sich abschalten und einmal genauer ein Thema in Ruhe analysieren, ohne das ein Arbeitskollege dazwischenplappert oder über das bevorstehende Mittagessen redet. Wenn man dann eine Skyperunde oder Telefonkonferenz macht, kann man dann die Gedanken gezielt austauschen.
    Also ich arbeite gerne im Homeoffice und habe das Gefühl, dass dies auch meine Work-Life Balance deutlich ausgeglichen hat.

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  7. Bärbel Thürer

    Ich liebe es zu Hause zu arbeiten und das schon seit vielen Jahren. Von Vereinsamung kann keine Rede sein, ich bin zu festen Zeiten über verschiedene Kanäel, z.B. Skype, mit meinen Kollegen verbunden. Dadurch kann ich mich in den kommunikationsfreien Zeiten viel besser konzentrieren. Mich hat die Arbeit im Büro krank gemacht und da ich bin nicht die Einzige. Eine Sache brauche ich und das ist eine gute Struktur und eine gewisse Disziplin. Da müssten die Mitarbeiter gut geschult werden. Allerdings könnte ich mir ein Home-Office nicht vorstellen, wenn ich mich gleichzeitig um Kinder kümmern muss.

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  8. Stefan Hinz

    Ich arbeite seit 2003 ausschlie´ßlich im Home Office und lebe immer noch. Mein Team ist über 9 Zeitzonen verteilt und unser physisches Büro würde irgendwo hinter den Azoren liegen. Für mich ist klassische Büroarbeit (was immer das sein soll) also ohnehin keine Alternative. Aber es scheint ja genug Leute zu geben, die mehr auf lokaler Ebene zusammenarbeiten und daher die Wahl zwischen Home Office und zentralem Büro haben. Schon mal überlegt, was die Entscheidung in punkto Umweltschutz bedeutet? Wir Deutschen sind ja angeblich so vorbildliche Ökos, und dann legen wir Jahr für Jahr neue Rekordzahlen für die von Pendlern gefahrenen Autokilometer hin? Das ist dermaßen was von heuchlerisch. (Ich fahre übrigens einen netten großen Firmenwagen mit Rundum-Sorglos-Paket und Sprit-Flatrate, weil ich in meiner Home Office-Zeit zwei Mal befördert wurde. Nur mal als Hinweis, falls jemand denkt, hier redet ein einsamer, ausgebeuteter Telearbeiter aus Neid.)

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  9. botchi

    Da musste wohl mal wieder auf Krampf ein Thema her ;)

    Beim Homeoffice Gedanken geht es nicht darum NUR NOCH zu Hause zu arbeiten sondern schlicht & ergreifend darum, die Option zu haben an gewissen Tagen darauf zuzugreifen.

    Da der Beitrag am Ende selbst darauf verweist, hätte die Autorin spätestens an dieser Stelle merken müssen dass der gesamte Artikel überflüssig ist ^^

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  10. Lars Lubienetzki

    Ich finde in dem Artikel viele alte und daher auch eben überdenkenswerte Sichtweisen. Beispiel Beförderung: Lange im Büro sitzen ist doch sowas von alt. Vor allem kann ich auch lange im Büro sitzen und die Decke anstarren. Beispiel Ablenkung: Ich werde zuhause oft abgelenkt, ja das stimmt, aber ich bekomme dadurch neue Impulse und den Kopf frei für neue Ideen. Das hilft mir mehr als der Tratsch anderer Kollegen, den vermisse ich überhaupt nicht. Ich halte es mit dem erstem Kommentator, beides hat wie immer Vor- und Nachteile. Danke für den Artikel, weil er zur Diskussion anregt.

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  11. Florian

    Yahoo ist ja auch ein spitzen Beispiel was es bringt Homeoffice abzuschaffen… Sehr einseitige Darstellung und vieles an den Haaren herbeigezogen. Mein Chef sieht auch wenn ich abends lang arbeite ohne dass er oder ich im Büro sind. Und Ablenkung gibt es – wenn man sie zulässt – überall. Wer im Büro faul ist ist das auch im Homeoffice und umgekehrt. Ich genieße die Freiheiten. Aus meiner Sicht ist nur wichtig dass man einen guten Arbeitsplatz daheim hat. Der Rest ist Kopfsache. Abschalten mag erschwert sein geht aber auch.

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