LinkedIn Cheat Sheet: So optimierst du dein Profil für mehr Reichweite und Engagement

Ein gutes Profil kann dein Networking bei LinkedIn auf ein neues Level heben. Was du beachten solltest, findest du in acht Schritten auf der Infografik.

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Richtiges Networking ist der Grundstein für viele erfolgreiche Karrieren. Eine wichtige Hilfestellung für dich können dabei Karrierenetzwerke sein. Um diese aber effizient zu nutzen, musst du verstehen, wie sie funktionieren. Aus diesem Grund stellte Leisurejobs einen „ultimativen“ LinkedIn Spickzettel zusammen. Mit dessen Hilfe sollst du deine Sichtbarkeit in dem Netzwerk erhöhen, Kontakte einfacher finden und über die neusten Stellenangebote für dich informiert werden. Ziel sei es, das „bestmögliche LinkedIn-Profil zu erschaffen“. Und der Aufwand kann sich lohnen: Mit einem optimierten Profil hebst du dich von 562 Millionen anderen Usern ab und es ist 40 Prozent wahrscheinlicher, einen Job über LinkedIn zu bekommen.

Der Spickzettel – So holst du das Meiste aus deinem Profil heraus

Die Übersicht von leisurejobs.com ist umfangreich und bietet viel Input. Um diesen überschaubarer zu machen, fassen wir die wichtigsten Learnings aus jedem der acht Abschnitte zusammen und fügen den originalen Spickzettel bei – damit du auch selbst im Detail alles zur Optimierung deines Profils nachlesen kannst.

1. Ein Profil, das heraussticht

Es erscheint offensichtlich, dass du deinen echten Namen in deinem Profil angeben solltest anstelle von Spitznamen (auch wenn du dich gern als Business Punk betitelst), ebenso wie das Profilbild und der Header professionell, smart und an deine Branche angepasst sein sollten. Auch deine Headline und Summary sollten on point sein und den Besuchern deines Profils direkt signalisieren, wer du bist, was du kannst und in welcher Branche du tätig bist. Nutze dafür die entsprechenden Keywords. Ein Punkt der oft vernachlässigt wird, sind Projekte. In diesem Abschnitt kannst du dich jedoch abheben, indem du der Öffentlichkeit zeigst, wie sich deine Skills in der Praxis äußern. Und auch, was deine berufliche Erfahrung angeht, lohnt es sich, Details mit einzubringen. So können potentielle Arbeitgeber sich ein besseres Bild von dir machen.

Abgesehen vom bereits Genannten, zeigt der erste Abschnitt des Cheat Sheets auch, wie der LinkedIn-Algorithmus funktioniert und wie wichtig es ist, ein vollständiges Profil zu haben. Gleichzeitig wird auch davor gewarnt einfach nur Schlagworte zu verwenden wie: erfahren, kreativ, Experte, passioniert, motiviert. Stattdessen solltest du diese Eigenschaften anhand von konkreten Beispielen aufzeigen.

The ultimate Linkedin cheat sheet

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2. Die richtige Bildgröße

Deine Profilbilder sind der erste Eindruck, den ein Besucher von dir bekommt. Deshalb ist es wichtig, dass du sympathisch wirkst und den richtigen Mittelweg zwischen formell und leger findest. Snapchat-Filter und Selfies solltest du übrigens nicht nutzen und stattdessen darauf achten, dass dein Kopf und deine Schultern auf jeden Fall zu sehen sind. Was die Bildgröße angeht, wird Usern beim Profilbild zu 200×200 Pixeln und beim Banner zu 1584×396 Pixeln geraten. Beim Business Profil sind es 300×300 Pixel (oder mehr) und 1536×768 Pixel. Abgesehen davon, ist die Qualität deiner Bilder wichtig. Es lohnt sich also, den Gang zu einem richtigen Fotografen zu wagen, anstatt auf Selbstauslöser oder Freunde und Familie zurückzugreifen.

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3. Mit LinkedIn-Empfehlungen arbeiten

Empfehlungen werden von anderen Usern geschrieben, meist ehemaligen Arbeitgebern, Kollegen oder Kunden. Wenn du jemanden um ein solches Schreiben bittest, solltest du demjenigen vertrauen und deutlich machen, dass es eine persönliche Note haben soll. Ein 0815-Schreiben beeindruckt keinen Profilbesucher. Während es beim Thema Bewerbungen immer wieder Debatten darüber gibt, ob Empfehlungsschreiben beigefügt werden sollten oder nicht, so sind diese bei LinkedIn eine gute Orientierung für Recruiter und können dir außerdem beim Networking helfen. Zudem kannst du auch deine Skills bestätigen lassen und die wichtigsten hervorheben. Wenn du wenigstens fünf Skills in deinem Profil hervorhebst, wirst du 31 mal öfter von Recruitern angeschrieben – zumindest laut des Cheat Sheets.

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4. Die versteckten Features kennenlernen

Im vierten Abschnitt stellt die Infografik einige Funktionen vor, die von den meisten Usern nicht beachtet werden. So kannst du beispielsweise auch Nachrichten an Personen schreiben, mit denen du bisher nicht verknüpft bist. Dies geht zum Beispiel, wenn beide Parteien Teil der selben Gruppe sind. Und wenn du auch offline immer Zugriff auf dein Netzwerk haben willst, kannst du eine vollständige Liste deiner Kontakte herunterladen – samt Namen, E-Mail-Adresse und Unternehmen.

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5. Das Rückgrat deines LinkedIn-Profils

Die Ratschläge in Abschnitt 5 helfen dir vor allem dabei, gefunden zu werden. So ist der erste kleine Schritt, dass du dir eine eigene URL für dein Profil anlegst, im besten Fall bestehend aus deinem Namen. So wird dein Profil eher gefunden, wenn man Google nach dir befragt. Ebenso hilfreich kann es sein, dein Profil in einer anderen Sprache die du sprichst hinzuzufügen. Zudem kannst du auch einen Link zu deiner LinkedIn-Seite in deine E-Mail-Signatur packen. Und schlussendlich, auch wenn es offensichtlich erscheint: Vergiss nicht, dein Profil auf „sichtbar für die Öffentlichkeit“ zu stellen. Andernfalls kannst du auch nicht gefunden werden.

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6. LinkedIn Hacks, die schnell erledigt sind

Das Reposten von interessanten Beiträgen weckt das Interesse anderer User, wie in den meisten sozialen Medien. Der Spickzettel verrät dir dabei auch die beste Zeit zum Posten, nämlich Dienstags bis Donnerstags zwischen 8 und 9 Uhr, beziehungsweise zwischen 16 und 18 Uhr. An den Wochenenden hingegen nehmen die meisten User eher Abstand von LinkedIn. Noch besser ist es, eigenen Quality Content zu posten und in Kontakt mit Anderen zu treten. Hast du beispielsweise eine Empfehlung oder Bestätigung bekommen, bedanke dich und erwidere den Gefallen. Tritt außerdem Gruppen bei und folge Personen, die für deine Karriere eine Rolle spielen könnten. Achte dabei jedoch immer auf den richtigen Ton – auch im Internet herrschen schließlich gewisse Benimmregeln.

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7. Sicherheit für dein Profil

Nichts ist schlimmer, als wenn dein Profil gehackt wird, persönliche Daten gestohlen werden und deine Karriere dadurch gefährdet wird. LinkedIn hat eigene Mittel, um seine User genau davor zu bewahren. Doch auch du kannst Schritte gehen, um dein Profil zu schützen. So kannst du diverse Einstellungen vornehmen, die deine eigenen Aktivitäten vor anderen verbergen. Desweiteren gibt es die Möglichkeit einer Zwei-Stufen-Verifikation. Wie du diese aktivierst, wird unten erklärt. Außerdem solltest du dein Passwort regelmäßig ändern. Als besonders sicher gelten Passwörter bestehend aus acht Zeichen, die Buchstaben, Zahlen und Symbole enthalten.

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8. Die Vorteile der LinkedIn App

Mit der zugehörigen App kannst du auch problemlos und schnell von unterwegs Networken. Ein kurzer Ausflug in den App Store lohnt sich also definitiv. Immerhin sind es heutzutage die Hälfte aller Profilbesuche, die von mobilen Geräten getätigt werden. Mit der App kommen außerdem kleine, nützliche Features. So kannst du zum Beispiel festhalten, wie viel Zeit du täglich zum Pendeln benötigst oder über einen QR-Code direkt auf das Profil einer Person geleitet werden, die du gerade getroffen hast. Zudem wird ebenfalls ermöglicht, dass du dich über dein mobiles Gerät auf Stellenanzeigen bewerben kannst.

Möchtest du deine Networking Experience auf LinkedIn also auf ein neues Level heben, dann versuch doch die auf diesem Spickzettel zusammengefassten Punkte nach und nach abzuarbeiten. Am Ende bist du vermutlich überrascht, welchen Impact ein paar kleine Veränderungen haben können – und vielleicht erhascht du so sogar deinen absoluten Traumjob.

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Über Michelle Winner

Michelle Winner

Nachdem Michelle Winner Erfahrungen in einer Lokalzeitung und im Eventbereich gesammelt hat, unterstützt sie nun seit 2017 die Redaktion und schreibt für das OnlineMarketing.de Karrieremagazin über Themen rund um den Büroalltag.

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