Künstliche Intelligenz schafft Jobs: Der neue Kollege am Arbeitsplatz

Lange als Bedrohung wahrgenommen, etabliert sich Künstliche Intelligenz (KI) inzwischen zum hilfreichen Werkzeug und schafft dabei neue Arbeitsplätze.

© Alex Knight - Unsplash

In den Köpfen vieler Arbeitnehmer ist der Gedanke verankert, dass technischer Fortschritt und
Digitalisierung sie eines Tages den Job kosten wird. Gerade die Künstliche Intelligenz steht immer wieder in der Kritik. Dabei zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus den USA das
Gegenteil.

Arbeitserleichterung durch KI

Rund 80% der untersuchten Firmen, die KI nutzen, haben neue Jobs geschaffen. Zudem
gaben zwei Drittel der befragten Mitarbeiter an, keinen Abbau von Arbeitsstellen zu spüren. Stattdessen liegt der Fokus klar auf den positiven Auswirkungen der Zusammenarbeit mit KI, zum Beispiel der Steigerung von Verkaufszahlen und der schnelleren Verarbeitung und Analyse von großen Datenmassen. Arbeitnehmer sollen nicht ersetzt werden, sondern komplementiert und unterstützt. In diesem Prozess nimmt die KI dem Menschen kleine, lästige Arbeitsschritte ab, wie das Annehmen und Weiterleiten von Anrufen in Hotlines. Dadurch kann sich der Mitarbeiter auf die sozialen und emotionalen Aspekte der Arbeit konzentrieren.

Fortbildungen als Schlüssel zum Erfolg

Um diese Kollaboration jedoch problemfrei möglich zu machen, ist es wichtig, dass auf die
intensive Fortbildung von Arbeitskräften gesetzt wird. Wie in den Anfangszeiten von Microsoft und Co., als Textverarbeitungsprogramme und das Internet wirkliches Neuland waren und die
Aneignung neuer Fähigkeiten erforderten, so muss auch heute der richtige Umgang mit KI fest im Arbeitsalltag verankert sein. Nur so ist es möglich, die Produktivität zu steigern.

KI bietet vielfältige Einsatzgebiete als Weg in die Zukunft

Letztendlich steht aber eines fest: Künstliche Intelligenz öffnet die Türen zu völlig neuen
Einsatzgebieten. Neben der Wirtschaft kann auch die Gesellschaft von ihr profitieren, zum Beispiel in der Früherkennung von psychischen Erkrankungen anhand von Verhaltensanalysen. Außerdem zeigt sich in diversen Jobportalen, dass mehr KI Experten gesucht werden als jemals zuvor. Daher sollte die Skepsis gegenüber dem technologischen Fortschritt auch immer von einem in die Zukunft blickenden Optimismus begleitet werden.

Über Michelle Winner

Michelle Winner

Nachdem Michelle Winner Erfahrungen in einer Lokalzeitung und im Eventbereich gesammelt hat, unterstützt sie nun seit 2017 die Redaktion und schreibt für das OnlineMarketing.de Karrieremagazin über Themen rund um den Büroalltag.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.