Gründertipps von Bezos: Amazons 7 Regeln für die Unternehmensführung

So werden Erfolgsgeschichten geschrieben: Jeff Bezos verrät seine 7 Leitlinien, um ein langlebiges Unternehmen zu gründen und zu führen.

© Flickr - Ash Carter, CC BY 2.0

Jeff Bezos, der Gründer des Amazon-Imperiums, sprach im „Museum of Flight“ in Seattle darüber, wie es gelingt, keine erfolgreiche Eintagsfliegen-Firma, sondern ein langlebiges, weltweit bekanntes Unternehmen zu gründen und zu führen. Immer im Hinterkopf hierbei: Wer wächst, macht immer mehr Fehler – aus denen es sich zu lernen lohnt. Unterschiedliche Thesen untermauern seine Meinung. Und der Mann muss es wissen: Mit einem Jahresumsatz von 107 Milliarden US-Dollar (Stand 2015) ist der Online-Versandhandel Amazon Marktführer des Internetverkaufs mit der größten Auswahl an Videos, CDs und auch Büchern.

1. Niemals auf seinem Talent ausruhen

Ein Talent ist ein großes Geschenk, keine Frage. Doch wenn es nach Bezos geht, sollten sich junge Menschen darauf nicht ausruhen oder gar stolz sein. Denn das ist etwas, was nicht selbst erarbeitet oder weiter ausgebaut, sondern von Natur aus gegeben wurde. Er präferiert eine Mischung aus wertvollen Anlagen und harter Arbeit (was die Entscheidungen darstellt, die getroffen werden). Auf Letztere schaust du doch auch viel lieber mit einem wohlwollenden Kopfnicken zurück.

2. Richtig liegen liegt im Trend

Leichter gesagt als getan, aber für Bezos ist es wichtig, dass Menschen richtig liegen – denn diese hören viel zu. Dabei ist es jedoch nicht vorzeigbar, ein Leben lang auf genau diese Meinung zu beharren. Sie sollte, je nach Anlass, hinterfragt und auch möglicherweise auf Gegebenheiten hin geändert werden. Sonst werde die Komplexität der Welt unterschätzt.

3. Sein Ziel nie aus den Augen verlieren

Jemand, der für etwas kämpft, sollte sich daran festbeißen und auch nach Rückschlägen dafür arbeiten. Große Visionen sieht der Amazon-Mogul gerne, er weiß jedoch auch, dass diese enorm viel Zeit benötigen, um zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt werden zu können. Wichtig: Auf dem Weg dorthin Änderungen im Detail vornehmen und Fehlschritte korrigieren.

4. Die untrennbaren Zwillinge Misserfolg und Innovation

Jeff Bezos gibt es nicht ohne diese Aussage. Fehler machen bedeutet, aus ihnen zu lernen und sich und sein Business weiterzuentwickeln. Wenn die Misserfolge zu klein sind, ist auch der daraus resultierende Erfolg klein.

5. Die Leidenschaft findet dich

Leidenschaft ist wichtig – diese könne jedoch nicht erzwungen werden. Wer Glück hat, hat sogar mehr als eine einzige.

6. Das Pizza-Prinzip

Kann ein Team mit zwei Pizzen verköstigt werden, hat es die exakt richtige Größe. Braucht es mehr, ist der Workflow schwieriger und die Kommunikation leidet.

7. PowerPoints sind verboten

Wer sitzt gerne in endlos langen Konferenzen mit unlesbaren und nichtssagenden PowerPoint-Präsentationen? Amazon-Mitarbeiter nicht, denn dort sind sie verboten. Bezos bevorzugt Memos, die ausführlich in ganzen Sätzen aufgeschrieben sind. Lieber mehrere Seiten mit starker Aussagekraft als Zeit verschwenden und sich anschließend fragen: „Was hat der Typ da vorne mir gerade erzählt?“

Sich trauen, aufstehen, etwas anders machen, als du vorher meinst und andere von dir erwarten – warum eigentlich nicht?

Quelle: GeekWire

Über Marion Bremm

Marion Bremm

Marion hat Germanistik, Französisch und Philosophie studiert und arbeitet seitdem als Texterin – unter anderem in SEO- und Onlinemarketing-Agenturen gearbeitet. Aus diesem Grund kennt sie den Markt und die aktuellen Entwicklungen und verbindet als freier Autorin bei OnlineMarketing.de die Leidenschaften schreiben und eCommerce.

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