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Q3 Earnings: Twitter und Microsoft übertreffen Analysten-Erwartungen
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Q3 Earnings: Twitter und Microsoft übertreffen Analysten-Erwartungen

Aniko Milz | 30.10.20

Zum Ende des dritten Quartals bieten die großen Tech-Firmen Einblick in ihre Zahlen. Microsoft und Twitter konnten beide einige Erwartungen übertreffen - andere haben sie enttäuscht.

Der Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte die Quartalszahlen für das Q3 2020, das Vierteljahr, das erstmalig die langfristigeren Auswirkungen der Coronapandemie zeigte. Nicht nur KMU, sondern auch die großen Unternehmen wie Twitter und Microsoft hatten teilweise zu kämpfen. Während Twitter zwar mit einem gestiegenen Umsatz punkten konnte, erfüllte das Unternehmen nicht die Erwartungen in Bezug auf den User-Zuwachs. Microsoft hingegen profitierte mit seinem Cloud-Geschäft von der Coronapandemie und konnte die Erwartungen der Analysten übertreffen. Der Blick in die Zukunft bleibt dennoch vorsichtig.

Twitters Zahlen steigen, dennoch sank die Aktie

©Twitter

Twitters Umsatz stieg auf 936 Millionen US-Dollar, was YoY eine Steigerung von 14 Prozent bedeutet. Damit konnte das Unternehmen die Prognosen überbieten, Analysten hatten laut Business Insider mit 777,15 Millionen US-Dollar gerechnet. Getragen wurde das Geschäft dabei hauptsächlich von Werbeeinnahmen, welche YoY um 15 Prozent auf 808 Millionen US-Dollar stiegen. Dies ist besonders beeindruckend, da Ad Spendings zu Beginn des Jahres deutlich niedriger ausfielen als sonst. In der Pressemitteilung zeigt sich das unternehmen zuversichtlich, dass der Umsatz auch im vierten Quartal gehalten werden könne.

Die Aktie sank im nachbörslichen Handel jedoch um elf Prozent. Das ist an einer Kennzahl festzumachen, die deutlich unter den Erwartungen blieb: Statt den erwarteten 195 Millionen Monthly Active Users, konnte Twitter nur von 187 Millionen MAU berichten.

Microsoft profitiert vom Cloud-Geschäft

Der Software-Konzern Microsoft bleibt weiterhin auf Erfolgskurs: Das Unternehmen profitiert von dem anhaltenden Trend zur Arbeit im Home Office. Die erhöhte Nachfrage nach Cloud-Diensten ließ den Umsatz im Q1 des Fiskaljahres 2021 um zwölf Prozent steigen. Er landete zum Abschluss des Quartals bei 37,2 Milliarden US-Dollar. Bei Microsoft startet das Steuerjahr am 1. Juli eines Jahres, weswegen das Quartal Juli bis September als erstes Quartal des Folgejahres gezählt wird. Für die meisten anderen ist der Zeitraum von Juli bis September das dritte Quartal des laufenden Jahres. Die Aktie sank nachbörslich um 1,5 Prozent, wie das Handelsblatt berichtet. Der Konzern konnte in diesem Jahr seinen Börsenwert um ein Drittel auf 1,6 Billionen US-Dollar erhöhen.

Demand for our cloud offerings drove a strong start to the fiscal year with our commercial cloud revenue generating $15.2 billion, up 31% year over year,

gibt Amy Hood, Executive Vice President und CFO bei Microsoft, in der Pressemitteilung an. Doch nicht nur die Cloud-Lösungen von Microsoft tragen zu diesem Erfolg bei. Auch die Hardware des Unternehmens verkauft sich dank der Coronapandemie gut. Im Gaming-Geschäft ist die Xbox stark nachgefragt, außerdem kauften sich viele Kunden Microsofts Surface Tablets. Die PC-Sparte konnte (inklusive des Betriebssystems Windows) im Q3 um sechs Prozent auf 11,8 Milliarden US-Dollar wachsen. Auch das Karrierenetzwerk LinkedIn schreibt schwarze Zahlen: Im vergangenen Quartal konnten die Erlöse um 16 Prozent erhöht werden. Für Q4, beziehungsweise Q2 2021 nach Microsofts Zählung, wirft das Unternehmen nur einen vorsichtigen Blick in die Zukunft, was erklärt, warum die Aktie leicht abfiel. Microsoft erwartet einen Umsatz von 39,5 bis 40,4 Milliarden US-Dollar.

© Microsoft (Mit einem Klick aufs Bild kommst du zur größeren Ansicht.)

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