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Die Google-Hypochondrie: Suchmaschinen bei Gesundheitsfragen vorne
sigrid rossmann / pixelio.de

Die Google-Hypochondrie: Suchmaschinen bei Gesundheitsfragen vorne

Janina Schmitt | 21.01.13

Geht es um Gesundheitsfragen, so sind für 77 % der befragten US-Amerikaner Suchmaschinen Anlaufstelle Nummer 1.

Das Pew Research Center Internet & American Life Project hat am Dienstag eine aktuelle Studie veröffentlicht, in der 3.014 US-Amerikaner unter anderem nach ihren Recherchegewohnheiten bei gesundheitlichen Problemen gefragt wurden.

72 % der Befragten gaben an, sich bei Problemen mit der Gesundheit zuerst im Internet zu informieren. Für jeden Dritten stellt das Internet mittlerweile sogar ein Diagnose-Tool dar. 8 von 10 „Online-Gesundheitsfragen“ starten bei Google, Bing oder einer gleichwertigen Suchmaschine.

Befragte, die „Don’t know“ oder „Other“ angegeben haben wurden in der Grafik nicht berücksichtigt. Ebenso wenig jene, die sich enthalten haben.

Für 13 % der Befragten sind spezielle Gesundheitsportale wie webmd.com die erste Anlaufstelle, während lediglich zwei Prozent sich Informationen auf allgemeinen Webseiten, wie etwa Wikipedia, holen. Wenig überraschend ist die Tatsache, dass nur 1 % soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. dafür nutzt, um sich über seine gesundheitlichen Probleme zu informieren. Viele Krankheiten nicht unbedingt als gesellschaftsfähig. Scham und Angst vor sozialer Degradierung halten Ratsuchende davon ab, mit ihrem Netzwerk über Hämorrhoiden, Pilzinfektionen und Co. zu sprechen.

Mobile Endgeräte werden bei der Suche nach Informationen ebenfalls gerne genutzt. Jeder zweite Smartphone-Besitzer der Befragten hat schon einmal über sein Smartphone Gesundheitsfragen recherchiert.

Offline bleiben Ärzte und Kliniken die wichtigsten Anlaufstellen

Offline bleiben Ärzte und Kliniken die wichtigste Anlaufstelle, wenn Gesundheitsprobleme auftreten. In der Studie gaben 70 % an, dass sie sich bei den letzten Beschwerden Informationen und Hilfe durch entsprechend ausgebildetes Fachpersonal geholt haben.

cruise rape lawyers am 04.10.2013 um 04:01 Uhr

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Alex am 28.01.2013 um 13:23 Uhr

Ich kenne das selber aber auch: Man hat irgendwelche Symptome und vermutet natürlich auch gleich das schlimmste. Da kann man sich schnell verrückt machen, wenn es um Krankheiten geht.

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Psoggy am 22.01.2013 um 10:56 Uhr

Schön für Google & Co. schlecht für jeden, der an Hypochondrie leidet. Jedes Symptom kann Ausdruck einer schweren Erkrankung sein und diese werden von jedem Hypochonder gefunden. Harmlose Ursachen werden ausgeblendet…

Man macht sich unnötig verrückt. Dann lieber gleich zum Arzt und auf eine professionelle Meinung vertrauen.

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