Social Media Marketing
Instagram-Chef verrät, was du bei Reels unbedingt vermeiden musst

Instagram-Chef verrät, was du bei Reels unbedingt vermeiden musst

Marié Detlefsen | 19.08.26

Muss ein Reel wirklich direkt in Instagram oder mit Edits geschnitten werden, damit der Algorithmus es mag? Instagram-Chef Adam Mosseri gibt darauf eine klare Antwort – und verrät, welches kleine Detail Creator beim Upload besser nicht übersehen sollten.

Wer seine Reels nicht ausschließlich mit den Instagram-eigenen Werkzeugen produziert, muss offenbar nicht gleich um seine Reichweite bangen. Das hat Instagram-Chef Adam Mosseri in einem aktuellen Post klargestellt. Entscheidend ist vielmehr, wie das fertige Video auf Instagram landet.

Die gute Nachricht für alle, die ihre Clips lieber mit externen Schnittprogrammen bearbeiten: Instagram ist nicht grundsätzlich dagegen. Besonders gern sieht die Plattform indes, wenn Creator auf die eigene Videobearbeitungs-App Edits zugreifen, aus der man neuerdings auch direkt in Stories exportieren kann.

CapCut, Templify oder andere Editing Apps zu verwenden, ist laut Mosseri kein Problem. Creator können ihre Videos also weiterhin außerhalb von Instagram schneiden, mit Effekten versehen, mit Musik unterlegen oder anderweitig bearbeiten. Das allein soll keinen negativen Einfluss auf die Ausspielung haben. Wer also beispielsweise einen aufwendig geschnittenen Reel Clip in einer anderen App produziert und anschließend bei Instagram veröffentlicht, muss deshalb nicht automatisch mit weniger Reichweite rechnen.

Dennoch gibt es einen großen Unterschied bei Watermarks beziehungsweise sichtbaren Markenkennzeichnungen anderer Apps in dem bearbeiteten Reel. Genau diese sollten Creator vermeiden. Das bedeutet: Nicht die Nutzung einer externen Schnitt-App ist der kritische Punkt, sondern ein sichtbarer Hinweis darauf, aus welcher anderen App das Video stammt. Ein Logo oder eine entsprechende Kennzeichnung kann demnach ungünstig für die Reichweite sein.

Das ist besonders relevant, weil viele kostenlose Schnitt-Apps ihre Markenkennzeichnung automatisch in exportierte Videos integrieren. Wer den fertigen Clip anschließend direkt bei Instagram hochlädt, veröffentlicht damit unter Umständen nicht nur seinen eigenen Content, sondern gleichzeitig Werbung für die verwendete Drittanbieter:innen-App.


Jetzt kannst du Musik in Instagram Posts nachträglich ändern –

ohne Likes und Co. zu verlieren

Jetzt kannst du Musik in Instagram Posts nachträglich ändern – ohne Likes und Co. zu verlieren
© Instagram, Marc Specter (Adesigndot) via Canva


Adam Mosseri gibt regelmäßig Tipps zum Thema Reichweite und Publishing auf Instagram. Zuletzt beantwortete er die Frage, ob es sich lohnt, floppende Beiträge zu löschen, um sie – gegebenenfalls auch leicht verändert – neu zu posten. Davon hält Adam Mosseri allerdings nichts und erklärte, dass der neue Post vermutlich genau wie die erste Version performen würde, weil es sich um die gleiche Art von Content handelt. Zudem könnten Personen, die dir folgen, dann beide Beiträge sehen. In diesem Fall wäre eine Interaktionswahrscheinlichkeit mit der zweiten Version womöglich sehr gering. Und das, so Mosseri, könnte der Reichweite dann sogar eher schaden.

Wenn du jetzt noch Tipps für gute Reels, deren Erstellung und Distribution benötigst, schau dir unseren Guide an. Dieser zeigt dir eine Publishing Checklist samt Beispielen und Insights – von der Edits-Kreation bis zu den Analytics.


Instagrams ultimative Publishing Checklist für deinen Content

Instagrams ultimative Publishing Checklist für deinen Content
© Meta via Canva


Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*