Human Resources
Diese neuen KI-Jobs gibt es bei Selbstständigen und Startups

Diese neuen KI-Jobs gibt es bei Selbstständigen und Startups

Selina Beck | 28.07.26

KI verändert die Arbeitswelt täglich. Viele neue KI-Jobs sind nicht nur in festangestellten Berufen entstanden, sondern auch bei Freelancern und Startups.

KI ersetzt Jobs, doch KI schafft auch viele neue Berufe und auch Unternehmensmodelle. Wir zeigen dir, welche neuen KI-Jobs in der Selbstständigkeit und in Startups entstanden sind.

Diese neuen Freelancer-KI-Jobs sind gerade im Trend

Mit KI haben sich viele auch selbstständig gemacht. Ein Beruf, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der des:der KI:Spezialist:in. In diesem Job werden Unternehmensprozesse verbessert und innovative Lösungen für den Alltag geschaffen – dank Expertise in diesem Spezialbereich. KI-Spezialist:innen werten Datensätze aus und entwickeln Algorithmen. Zu den wichtigsten Skills gehören damit Machine Learning und Programmiersprachen wie Python.

Auch Chatbot-Entwickler:innen können selbstständig arbeiten. Sie planen und entwickeln Softwareanwendungen, die mit Usern kommunizieren können. Nach der Analyse des Betriebs und der Aufgaben werden die erarbeiteten Konzepte dann mit den Auftraggeber:innen besprochen.

Data Scientists arbeiten oftmals auf Honorarbasis. Sie analysieren große Datenmengen aus Quellen wie Social Media, Cloud Computing Services und mobilen Anwendungen. Hierbei werden ebenfalls ausgeprägte Programmierkenntnisse benötigt.

KI-Trainer:innen oder Data Worker können ebenfalls als Freelancer arbeiten. Sie schaffen die Grundlage für die Arbeit der AI und bringen ihr das Wissen bei, das sie haben muss.

Eine weitere Möglichkeit, um im KI-Business Fuß als Selbstständige:r zu fassen: als Vertriebskraft für KI-Produkte. In diesem Job werden KIs, Software und automatisierte Systeme verkauft.

KI-Tools helfen Selbstständigen aus allen Branchen

Generell nutzen Selbstständige immer mehr KI-Tools bei ihrer Arbeit. So werden vor allem die Aufgaben Texterstellung (71 Prozent), Programmierung (46 Prozent) und Bildgenerierung (34 Prozent) laut der Plattform Freelancermap an KI-Tools delegiert. Auch bei der Kund:innenkommunikation (30 Prozent) und dem Projektmanagement (23 Prozent) nutzen Selbstständige KI-Tools.

Freelancer nutzen KI-Tools am meisten für die Erstellung von Texten, © Freelancermap, Screenshot, 71 Prozent Texterstellung, 46 Prozent Programmierung, 34 Prozent Bildgenerierung
Freelancer nutzen KI-Tools am häufigsten für die Erstellung von Texten, © Freelancermap

Startup Boom dank KI – vor allem in den Sektoren Software, Medizin und Lebensmittel

Auch bei der Startup-Branche zeigt sich ein Zuwachs durch die neuen KI-Tools. Startups boomen zurzeit in Deutschland: Mit mehr als 3.000 Gründungen wurden so viele Startups gegründet wie noch nie. Expert:innen sehen vor allem KI hinter dem Hype, denn mehr als jede dritte neue Firma (insgesamt 1.038) hat einen Bezug zu KI.

Die meisten Startups entstehen im Software-Sektor mit 844 Gründungen. Laut der Plattform Lizenzguru ist die Ära der generischen KI beendet und europäische Startups setzen nun auf Hyperspezialisierung. Der Fokus habe sich auf die Integration in Arbeitsabläufe verschoben. Hier würden KI-Produktivitätstools und Automatisierungslösungen dominieren.

In der Medizinbranche gibt es 274 neue Startups. Laut dem de:hub Blog des Wirtschafts- sowie Digitalministeriums gehört die Digitalisierung des Gesundheitssektors zu den wichtigsten Aufgaben in der Gesundheitsbranche. Hier werden die KI-Einsatzbereiche Machine Learning und Deep Learning genannt. Diese sind vor allem bei der Verarbeitung von Big Data von zentraler Bedeutung.

Der Lebensmittelsektor landet mit 181 Neugründungen auf Platz drei. In dieser Branche wird beispielsweise maschinelles Lernen verwendet, um das Kaufverhalten von Kund:innen vorherzusagen und somit Überproduktion und Lebensmittelverschwendung zu verhindern.

Die Branchen Software und Medizin führen das Ranking deutlich an, © Bundesverband Deutsche Startups, Screenshot
Die Branchen Software und Medizin führen das Ranking deutlich an, © Bundesverband Deutsche Startups


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© Tima Miroshnichenko – Pexels, via Canva


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