Social Media Marketing
Jetzt kannst du Musik in Instagram Posts nachträglich ändern – ohne Likes und Co. zu verlieren
© Instagram, Marc Specter (Adesigndot) via Canva

Jetzt kannst du Musik in Instagram Posts nachträglich ändern – ohne Likes und Co. zu verlieren

Larissa Ceccio | 22.07.26

Instagram erlaubt erstmals, die Musik von Posts nachträglich zu ändern oder hinzuzufügen. Zudem soll aus Hidden Requests künftig schlicht Spam werden.

Falscher oder nicht mehr aktueller Song? Kein Problem mehr. Instagram ermöglicht es Usern künftig erstmals, die Musik veröffentlichter Posts, einschließlich Carousels, nachträglich zu ändern oder neu hinzufügen. Der Beitrag muss dafür nicht neu hochgeladen werden; bestehende Likes, Kommentare und Shares bleiben erhalten.

Auf Threads ansehen

Mit der neuen Musikfunktion erweitert Instagram die Gestaltungsfreiheit für Creator bei bereits veröffentlichten Inhalten. Bereits zuvor hatte die Plattform mit Reorder Your Grid eine Funktion eingeführt, mit der Creator ihr Profil auch im Nachhinein neu gestalten können. Außerdem will Instagram Spam künftig auch wie Spam behandeln – zumindest dem Namen nach.



Reorder Your Grid auf Instagram ist endlich da

Zwei Smartphone Mockups mit Instagram Grids, die neu sortiert werden, Farbverlauf in Orange-Violett im Hintergrund
© Instagram via Canva


Falscher oder fehlender Song? Instagram liefert das gewünschte Update

Einen Tag vor dem Roll-out kündigte Instagram-Chef Adam Mosseri in seinem Broadcast Channel ein lange erwartetes Creator Feature an. Nun ist es da: Die Musik von Posts mit einem oder mehreren Slides lässt sich jetzt auch nach der Veröffentlichung ändern oder hinzufügen – ohne dass Likes, Kommentare oder Shares verloren gehen. Songs können dabei beliebig oft ausgetauscht werden.

Screenshot aus dem Instagram Broadcast Channel von Adam Mosseri mit der Ankündigung einer neuen Creator-Funktion.
Instagram-Chef Adam Mosseri kündigte eine langersehnte Funktion einen Tag vor dem offiziellen Roll-out des Musik-Features für Posts in seinem Broadcast Channel an, © Screenshot Adam Mosseri

Instagram und der offizielle Creators Account haben den Roll-out der neuen Musikfunktion inzwischen bestätigt und zeigen auch, wie sie genutzt wird. Dafür müssen Nutzer:innen lediglich den veröffentlichten Beitrag bearbeiten und den hinterlegten Audiotitel öffnen. Anschließend können sie den Song austauschen oder – falls bisher keine Musik hinterlegt war – erstmals hinzufügen.

Auf Threads ansehen

Gerade für Creator und Social Media Manager dürfte die Funktion ein echter Gewinn sein – entsprechend lange wurde sie vermisst und gefordert. Musiktrends wechseln jedoch oft innerhalb weniger Tage, außerdem verschwinden Songs immer wieder aufgrund von Lizenzänderungen aus der Instagram-Bibliothek. Statt erfolgreiche Beiträge löschen und neu veröffentlichen zu müssen, lässt sich die Musik künftig jederzeit austauschen oder erstmals hinzufügen. So können auch ältere Posts schnell an aktuelle Trends angepasst werden. Einen Reichweiten-Boost verspricht Instagram allerdings nicht: Der Austausch der Musik hat keinen Einfluss auf das Ranking eines Beitrags.

Instagram nennt Spam künftig auch Spam

Während die Musikfunktion bereits ausgerollt wird, testet Instagram außerdem eine Umbenennung der bisherigen Hidden Requests (verborgene Nachrichtenanfragen). Laut dem App-Forscher Hammod Oh soll der Bereich künftig schlicht Spam heißen – eine Bezeichnung, die deutlich besser beschreibt, was Nutzer:innen dort erwartet.

Auf Threads ansehen

Abgesehen von der neuen Bezeichnung bleibt der Umgang mit den Nachrichtenanfragen offenbar unverändert. Im Pop-up zur neuen Funktion weist Instagram jedoch zusätzlich darauf hin, dass Nutzer:innen gelöschte Nachrichtenanfragen als Spam markieren können. Anschließend erscheinen diese nicht erneut unter den Nachrichtenanfragen.

Während die Musikfunktion bereits schrittweise ausgerollt wird, befindet sich die Umbenennung des Spam-Bereichs derzeit noch im Test und wurde von Instagram bislang nicht offiziell angekündigt.



Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*