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Neue Connected Apps auf LinkedIn: Zeige deine Tool-Expertise direkt im Profil

Neue Connected Apps auf LinkedIn: Zeige deine Tool-Expertise direkt im Profil

Larissa Ceccio | 18.06.26

LinkedIn führt Connected Apps ein und lässt User ihre Tool-Expertise direkt im Profil nachweisen. Welche Dienste schon dabei sind und warum Skills in der KI-Welt zur neuen Karrierewährung werden.

Im KI-Zeitalter werden Skills zur neuen Karrierewährung. Denn KI automatisiert immer mehr Aufgaben und verändert Berufsbilder in rasantem Tempo. Dadurch wird wichtiger, was Menschen tatsächlich können und weniger, welche Stationen im Lebenslauf stehen. Das betont auch Lakshman Somasundaram, Senior Director of Product bei LinkedIn, in seinem Beitrag zum Launch der Connected Apps auf dem Business-Netzwerk:

Entsprechend zeigen LinkedIn-Nutzer:innen immer häufiger, woran sie arbeiten, welche Produkte sie entwickeln oder welche Tools sie täglich einsetzen. Laut der Microsoft-Tochter werden Beiträge über Projekte und Arbeitsergebnisse inzwischen 4,5-mal häufiger veröffentlicht als noch vor einem Jahr.

Insgesamt lassen sich zum Start von Connected Apps 19 Tools mit dem LinkedIn-Profil verknüpfen, weitere zehn sollen folgen. Die verfügbaren Anwendungen decken vor allem Zukunftsfelder wie KI, Marketing, Entwicklung und Content-Erstellung ab. Kürzlich startete LinkedIn zudem einen eigenen Creator Marketplace, um Branchenexpert:innen, Creator und Marken einfacher zusammenzubringen.



Wie Instagram und YouTube:
LinkedIn startet eigenen Creator Marketplace

LinkedIn Creator Marketplace im Campaign Manager mit Funktionen zur Creator-Suche und Kampagnenverwaltung.
© LinkedIn via ChatGPT


Von der Skill-Liste zum Kompetenznachweis: Das bieten Connected Apps auf LinkedIn

Fähigkeiten im Profil aufzulisten ist einfach. Nachzuweisen, wie man sie tatsächlich einsetzt, deutlich schwieriger. Daher führt LinkedIn die neuen Connected Apps ein. Die verknüpften Anwendungen zeigen nicht nur, dass jemand ein Tool nutzt, sondern auch, wie. Aus einer allgemeinen Angabe wie „nutzt HubSpot“ kann so beispielsweise werden, dass eine Person segmentierte E-Mail-Kampagnen erstellt oder Marketing-Automatisierungen aufsetzt.

LinkedIn will damit Talente dabei unterstützen, ihre Expertise glaubwürdiger sichtbar zu machen. Recruiter erhalten zusätzliche Hinweise auf konkrete Tool-Kompetenzen, während die beteiligten Software-Anbieter:innen von der Sichtbarkeit ihrer engagiertesten Nutzer:innen profitieren. Jede Integration fungiert damit sowohl als Kompetenznachweis als auch als sichtbare Referenz für das jeweilige Tool.

Die Angaben werden direkt von den jeweiligen Apps bereitgestellt und können nicht manuell bearbeitet werden. Verändert sich die Nutzung eines Tools, sollen sich auch die hinterlegten Beschreibungen automatisch aktualisieren. Besonders aktive Nutzer:innen erhalten zusätzlich einen „Top User“-Hinweis auf ihrem Profil.

Zum Start verfügbare Anwendungen

  • Air
  • Base44
  • beehiiv
  • Buffer
  • Captions
  • Descript
  • Duolingo
  • Fiverr
  • Gamma
  • HeyGen
  • HubSpot
  • JetBrains
  • Lovable
  • Magic Patterns
  • Pictory
  • Profound
  • Relay.app
  • Replit
  • Wispr Flow

Bereits angekündigte Integrationen

  • Zapier
  • Adobe Express
  • Adobe Firefly
  • Fullcast
  • GitHub
  • Gong
  • OpusClip
  • Riverside
  • Sprinklr
  • Webflow


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