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AI Mode erhält Personal Intelligence: Die Suche ist persönlicher denn je

AI Mode erhält Personal Intelligence: Die Suche ist persönlicher denn je

Niklas Lewanczik | 23.01.26

Googles AI Mode wird dank der neuen Personal Intelligence jetzt mit Gmail und Photos verknüpft, sodass die Suche so personenbezogen wie noch nie ist. Eine Suche, die dich versteht, aber noch nicht für alle da ist.

Schon wieder hat Google die Suche neu gestaltet, genauer gesagt die KI-Suche. Denn der vielfältige AI Mode erhält jetzt die Verknüpfung mit der jüngst eingeführten Personal Intelligence. Diese erlaubt es Usern, diverse Google Apps wie Gmail, Google Photos und YouTube im Kontext der Gemini-Nutzung miteinander zu verknüpfen, um möglichst auf sie persönlich zugeschnittene Ergebnisse zu erhalten. Diese Option weitet Google auf den AI Mode aus. Damit werden das Wissen der Welt aus dem Web und deine persönlichen Insights, Termine und Ideen verknüpft.


Erfahre mehr über die Personal Intelligence, ihre Einsatzoptionen und sieh dir erste Beispiele an.

Geminis Personal Intelligence verknüpft Gmail, Fotos, Search und YouTube

Person in rundem Bild, Google App Icons drumherum, Prompts vor hellem Hintergrund
© Google via Canva


„Search experience that really *gets* you“: AI Mode kann Details aus Gmail und Google Photos integrieren

Die Google-Suche fühlt sich für User künftig wie eine Suche an, die speziell auf ihre eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Schon jetzt erhalten User auch bei den gleichen Suchanfragen oder Prompts unterschiedliche Ergebnisse, die etwa auf ihre Suchhistorie Bezug nehmen. Jetzt aber wird die Sucherfahrung dank Googles KI-Power persönlicher denn je. Die Personal Intelligence kommt in den AI Mode. User können damit Details aus ihren Gmail Accounts und Inhalte von Google Photos als Elemente für die intelligente KI-Suche miteinbeziehen. Diese Verknüpfung ist aber freiwillig. Das funktioniert zunächst aber nur für Abonnent:innen der Pläne AI Pro und Ultra in den USA.

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Dank dieser Verbindung sollen die Antworten und Vorschläge im AI Mode nicht nur auf die Interessen abgestimmt sein, sie sollen nahtlos in den Lebensalltag der User passen. Robby Stein, Googles VP of Product für die Suche, gibt auf dem Blog The Keyword ein Beispiel zur Nutzung preis. Er habe nach der Verknüpfung vom AI Mode einen Vorschlag für neue Sneaker einer Marke erhalten, von der er kürzlich bereits ein Paar gekauft hatte. Gemini wusste um seine Vorliebe und zeigte ihm die Neuheit – er kaufte dann direkt die neuen Sneaker. Auf der Plattform X macht er Werbung für die neue Lösung und schreibt, sie sei sehr intuitiv. Der AI Mode mit der Personal Intelligence soll nicht nur eine Suche sein, sondern Präferenzen, Interessen und Alltagssituationen oder -fragen verbinden. Eine Suche, „die dich versteht“.

Beispiele für den Einsatz von AI Mode mit Personal Intelligence

Vorstellbar sind im AI Mode auch andere Nutzungsszenarien. Zum Beispiel könnt eine Person einen Familienurlaub planen. Dann könnte der AI Mode mit der Personal Intelligence Vorlieben für Orte und Tätigkeiten aus Google Photos ermitteln und aus Gmail Buchungsreferenzen heranziehen. Beim Shopping bietet sich der Einsatz ebenfalls an, wie Stein bereits demonstriert hat. Vorschläge können passend zu Marken, Farben, Größen, aber auch zu Aktivitäten wie dem Lieblingssport und Umgebungen wie dem Wohnort geliefert werden – etwa eine regenabweisende Jacke für Hamburg, moderne Laufschuhe für die Sportler:innen und dergleichen mehr.

Sogar Spaßfragen lassen sich mit der Feature-Kombination stellen, beispielsweise: Wenn mein Leben ein Film wäre, welchen Titel hätte dieser und welchem Genre würde er zugeordnet?

Aufgepasst bei der Verknüpfung: Google mit Kompromiss bei KI-Training

Diese neue Lösung für die hochpersonalisierte Suche ist bislang noch als Labs Experiment eingeschränkt verfügbar, könnte aber bald für noch mehr User ausgerollt werden. Dabei sollten User genau überlegen, ob sie ihre Dienste derart verknüpfen. Google betont, dass das Unternehmen auf den Datenschutz achte und Gemini 3 nicht mit Inhalten aus Gmail und Google Photos trainiert werde – zumindest nicht direkt. Denn das Training findet statt, allerdings basierend auf spezifischen Prompts aus dem AI Mode mit integrierter Personal Intelligence.

Und so können User zwar äußerst personalisierte Ergebnisse erhalten und in verschiedenen Nutzungskontexten der Suche und der Organisation Prozesse optimieren. Zugleich erhält Google aber umfassende und sehr persönliche Daten, von Bildern aus dem Urlaub bis hin zu Gmail-Kontexten wie E-Mails zu Behandlungen oder anderen intimen Terminen. Selbst wenn dieser Content nicht unmittelbar für das Training benutzt wird, kann über Prompts im Kontext eine Vermittlung an Googles KI erfolgen, die mehr über dich verrät, als du vielleicht möchtest. Zudem ist zu bedenken, dass Google als US-Unternehmen in einem digitalrechtlichen Umfeld agiert, das angesichts der mangelnden Gesetzestreue der aktuellen US-Regierung zumindest als gefährdet eingestuft werden mag.

Mehr für die Personal Intelligence im AI Mode siehst du auch im Video von Google.

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