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Twitter-Challenge: Wie generiert man in 16 Tagen am meisten Follower?

Unsere Mitarbeiter Anton, Heiko und Niels im Selbstversuch: Wer bekommt in 16 Tagen am meisten Twitter-Follower? Interessante Strategien.

© Thomas Pajot - Fotolia.com

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Niels Fasbinder starrt auf seinen Bildschirm. In seinem Browser ist Twitter als festes Lesezeichen installiert und stets geöffnet. Ein neuer Tweet von seinem Lieblings-Verein Werder Bremen erscheint:  Nur wenige Minuten vergehen und Niels leistet einen Retweet. Die Atmosphäre im Büro ist aufgeheizt. Es ist der letzte Tag vor dem Ende der OnlineMarketing.de-Twitter-Challenge, die Chefredakteur und Geschäftsführer Marc Stahlmann ins Leben gerufen hat.

Die Aufgabe: Wer innerhalb von 16 Tagen – im Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 6. November – am meisten Follower generiert, erhält einen 50-Euro-Amazon-Gutschein. Derjenige, der am meisten Tweets versendet, bekommt zusätzlich einen Gutschein im Wert von 15 Euro. Damit waren die Rahmenbedingungen klargestellt. Die beiden OnlineMarketing.de-Redakteure Anton Priebe und Heiko Sellin sowie der als Business Development Manager angestellte Niels Fasbinder überlegten nicht lang und nahmen die Challenge an.

Dabei hatten alle Kandidaten unterschiedliche Voraussetzungen, was den Status ihres Twitter-Accounts anging. Anton Priebe hatte am ersten Tag der Challenge 16 Follower, 12 Personen folgte er selbst und eine Zahl von gerade einmal sechs Tweets schmückte seinen Account:

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Heiko Sellin besitzt seinen Twitter-Account hingegen schon etwas länger und war bis dato auch aktiver als seine beiden Konkurrenten. Er hatte 45 Follower, 151 Tweets verfasst und ist 40 Personen gefolgt.

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Niels Fasbinder wiederum hatte erst wenige Tage vor dem Start der Challenge seinen Account eingerichtet und dementsprechend noch keinen einzigen Tweet versendet. Er folgte drei Personen und hatte zwei Follower:

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Die drei unterschiedlichen Vorgehensweise der Teilnehmer

Die drei hatten also verschiedene Ausgangslagen, aber auch in ihren Strategien unterschieden sie sich. Jeder protokollierte seine Vorgehensweise:

Anton Priebe:

Zunächst änderte ich mein Profilbild. Zwar kletterte ich auf meinem bisherigen eine Palme hinauf, was sicherlich einige Adventure-Fans auf Twitter anlocken könnte, jedoch war ich darauf einfach zu schwer zu erkennen. Ich wählte ein seriöseres Bild, in dem mein Profil gut sichtbar ist. Im Hintergrund war und ist das OnlineMarketing.de-Logo zu sehen. Auch das soll zur Seriosität beitragen.

Um nun möglichst schnell Follower dazu zu gewinnen, folgte ich anfänglich ausschließlich Personen, die ich persönlich kenne. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass mir die entsprechenden Accounts später auch zurückfolgten. Damit bin ich aber nicht weit gekommen, weil es erstens nicht genug Menschen waren und viele davon nicht aktiv auf Twitter sind, sodass es zu lange dauerte, bis eine Reaktion erfolgte.

Später habe ich ein Schema entwickelt und bin dazu übergegangen, gezielt nach Personen zu suchen, die in der Online-Marketing-Branche arbeiten und in den vergangenen 24 Stunden mindestens einmal aktiv waren. Dazu mussten sie ein ausgewogenes Follow-Following-Verhältnis vorweisen – oder mehr Leuten folgen als selbst Follower besitzen. Personen mit 2.000 Follower und drei selbst gefolgten Accounts entsprachen nicht meiner Zielgruppe. Zusätzlich folgte ich großen, einflussreichen Accounts aus der Branche, um sinnvollen Accounts vorgeschlagen zu werden.
Meine Content Strategie war leider nicht sehr stark. Ich nutzte lediglich den Online-Karrieretag als Forum, um unter dem Hashtag #OKT14 Fotos zu posten.

Interviewpartner versuchte ich mit einzubeziehen. Ansonsten überwogen Retweets von gelungenen Artikeln auf OnlineMarketing.de. Ich dachte mir, dass exzessives Twittern lediglich zum Entfolgen oder Blockieren führen würde.

Heiko Sellin:

Ich änderte ebenfalls meine Profileinstellungen. Mein Twitter-Bild war nicht mehr aktuell, weshalb ich ein neueres wählte. Dabei war ich genau wie beim Vorgänger aktiv bei der Arbeit mit einem Mikro in der Hand zu sehen. Im Gegensatz zum vorherigen Bild war ich aber deutlich besser zu erkennen und es sah aus meiner Sicht sympathischer aus, was – so dachte ich – nicht schaden kann, wenn man auf Twitter beliebt werden will.

Nun begann ich wichtigen Personen aus der Online-Marketing-Branche zu folgen. Da waren auch viele dabei, die ich persönlich kenne. Aufgrund dieser Verbindung hoffte ich selbstverständlich auf einen Back-Follow – in den meisten Fällen vergeblich. Ebenso wie meinen Kollegen kam mir der Online-Karrieretag, der am 23. Oktober in Hamburg stattfand, entgegen. Ich nutzte jede Gelegenheit, mich mit Panelteilnehmern und bedeutenden Personen der Online-Branche fotografieren zu lassen und daraus Tweets zu erstellen. Dabei verlinkte ich so viele Unternehmen und Personen wie möglich, um eine möglichst große Reichweite zu erreichen. Das funktionierte auch recht gut, einen richtigen Follower-Boom hat mir diese Taktik allerdings nicht verschafft.

Ich versuchte, auch nach dem Online-Karrieretag, meine Funktion als Video-Content-Produzent bei OnlineMarketing.de auszunutzen und jedes in der Post Production fertig geschnittenes und auf YouTube hochgeladenes Video in ein Tweet einzubinden und die darin vorkommenden Personen via Twitter zu erreichen.

Schnell merkte ich aber, dass mir diese Content-Strategie nicht viel bringt. Meine Konkurrenz setzte sich schnell ab, weshalb ich meine Strategie überdachte. Ich folgte nun nicht mehr ausschließlich relevanten Personen der Branche, sondern allen, die irgendetwas mit SEO, Online Marketing oder Social Media zu tun haben. Und was geschah: meine Follower-Zahl stieg rapide an.

Niels Fasbinder:

Da Twitter für mich völliges Neuland war und meine Kollegen Heiko und Anton erfahrene Twitter-User sind, ging ich völlig erwartungslos an die Challenge heran. Zu Beginn habe ich versucht, Freunde und Bekannte zu finden, die Twitter bereits nutzen oder auch durch Mund-Propaganda von dem sozialen Netzwerk zu überzeugen. Allerdings erwies sich dieser Ansatz relativ schnell als Sackgasse, da gefühlt fast niemand in Deutschland twittert. Auf der Suche nach einer neuen Idee änderte ich zunächst meinen Account: Weg vom Seriösen und hin zum Weltenbummler-Image. Da ich noch tausende Bilder von meiner Weltreise hatte, dachte ich durch das tägliche Verändern meines Titelbildes sowie das Twittern von spannenden Bildern meine Leserschaft schnell auszubauen.

Außerdem retweetete ich durchschnittlich vier Tweets pro Tag, um aktiv zu wirken und mich bei verschiedenen Leuten bekannt zu machen. Doch es kam mal wieder ganz anders. Nach nur  drei Tagen hatte mich die Motivation schon wieder verlassen, womöglich auch aufgrund der geringen Resonanz.

Als nächstes bin ich einfach jedem gefolgt, der irgendwie in der Marketing Branche unterwegs ist und jedem der Anton oder Heiko folgt. Durch die Methode konnte ich meine Follower-Zahl binnen kürzester Zeit verdoppeln. Pech nur, dass Heiko davon Wind bekommen hatte und sofort meine Strategie adaptierte.

Einen Tag vor Ende der Challenge bin ich jedem gefolgt – in kürzester Zeit über 1000 Personen. Das Ergebnis war die Verdreifachung meiner Follower-Zahl in nur einem Tag! Als Folge meines Massen-Followen wurde mein Twitter-Account allerdings kurzerhand blockiert und ich konnte niemandem mehr folgen, was letzendlich ’spielentscheidend‘ war.

Die Auflösung der Twitter-Challenge

Insgesamt war das Experiment durchgehend spannend. Alle drei Kandidaten wechselten sich von Tag zu Tag mit der Führung ab. An der folgenden Grafik ist deutlich zu erkennen, dass die Strategien der drei Teilnehmer anfangs weniger Erfolg hatten als am Ende.

Der Follower-Anstieg in den 16 Tagen der Twitter-Challenge © OnlineMarketing.de

Niels Taktik, einfach so vielen Leuten zu folgen und auf die Retour-Kutsche zu hoffen, setzte sich deutlich durch. Heiko erkannte erst recht später, dass Niels damit großen Erfolg hatte. Anton konnte mit seinen speziell ausgewählten Followern anfangs noch mithalten, entschied sich aber weiterhin auf Qualität seiner Follower zu setzen und sprang nicht auf den wilden „Ich-folge-einfach-allen-Personen-Zug“ auf. Deshalb konnte er ab Tag 13 auch nicht mehr Paroli bieten – ein Zweikampf zwischen Niels und Heiko entstand.

Beide drückten in jeder freien Sekunde wie verrückt auf den Follower-Button, die Qualität der Follower spielte schon längst keine Rolle mehr. Quantität war angesagt. Äußerst unseriöse Accounts gaben den Kandidaten ein Back-Follow. Teilweise hatten diese Accounts in ihrer Beschreibung lediglich stehen „Fastly Back Follow“ – genau die richtige Zielgruppe für die Teilnehmer. Allerdings muss dazu auch gesagt werden, dass nicht nur solche unprofessionellen Accounts zurückfolgten. Auch viele Arbeitskollegen aus dem Online-Marketing-Bereich waren bereit, sich bei Twitter zu vernetzen.

Beide Favoriten wurden von Twitter blockiert

Am letzten Abend vorm Ende der Challenge übertrieben es die beiden. Gegenseitig angestachelt folgten sie bis zu 1.000 neuen Accounts an einem Tag. Zu viel des Guten: Twitter sperrte die Funktion, jemandem folgen zu können. Selbst konnte einem aber noch gefolgt werden. Die beiden waren also machtlos und konnten nur noch warten und hoffen. Niels war zwischenzeitig schon mit zehn Followern vorne und fühlte sich als sicherer Sieger. Doch wie aus dem nichts wurde der Account von Heiko zehn Minuten vorm Screenshot-Beweisfoto und somit dem Schluss der Challenge wieder freigeschaltet. Genau begründen können wir das nicht, es ist jedoch anzunehmen, dass Twitters Algorithmus erkannte, dass Heiko in den Tagen zuvor noch nicht so vielen Accounts gefolgt war wie Niels und deshalb eher wieder freigeschaltet wurde.

In den verbleibenden zehn Minuten folgte Heiko dann noch rund 500 Personen und überholte Niels auf der Zielgeraden noch deutlich. Der Zeiger stellte sich am Donnerstag, den 6. November, auf 12.00 Uhr und Chefredakteuer Marc Stahlmann erklärte die Twitter-Challenge für beendet. Die finalen Screenshots und Ergebnisse seht ihr hier:

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Da zwischen Heiko und Niels anfangs eine Differenz von 43 Followern herrschte, hat die Twitter-Challenge somit Heiko gewonnen. Er kam auf 59 Follower mehr als sein Kollege. Innerhalb der 16 Tage generierte der 23-Jährige 334 Follower, davon 234 in den letzten beiden Tagen durch seine Massen-Follow-Aktion.

Zum Trost bekam Niels zumindest noch den Preis für die meisten Tweets überreicht. Im Challenge-Zeitraum twitterte er 67-, Anton 33- und Heiko 48-mal.

Die Teilnehmer: Niels Fasbinder (v.l.), Heiko Sellin und Anton Priebe

Die Teilnehmer: Niels Fasbinder (v.l.), Heiko Sellin und Anton Priebe

Fazit: Folge und dir wird gefolgt

Als Fazit aus diesem Selbstversuch können wir eindeutig schließen, dass für einen kurzfristig schnellen Follower-Aufbau – ohne Wert auf Qualität – unbedingt zu empfehlen ist, ganz vielen Menschen zu folgen. Rund 20 Prozent der Menschen, deren Niels und Heiko gefolgt sind, revanchierten sich mit einem Back-Follow. Dies ist sicherlich der zielstrebigste Weg, Follower zu generieren, wenn man kein Geld bezahlen möchte.

Content spielt bei einem schnellen Follower-Aufbau so gut wie keine Rolle. Beide Kanäle, die von Twitter gesperrt wurden, sind mittlerweile wieder freigeschaltet. Ihr müsst mit keinen härteren Strafen rechnen. Außer ihr betreibt „aggressives Followen“, das heißt, ihr folgt jemandem, hofft auf einen Back-Follow und wenn dieser nicht erfolgt, wiederholt ihr schlichtweg diesen Vorgang. Dies kann von Twitter auch mit schärferen Maßnahmen bestraft werden.

Für einen Twitter-Aufbau mit relevanten Persönlichkeiten ist eher Antons Variante zu empfehlen. Schaut euch die Interessen, Aktivitäten und Arbeitsfelder der Personen auf Twitter an und folgt ihnen gezielt.

Eines steht für die Beteiligten fest: Twitter kann auch großen Spaß machen. Alle haben sich dazu entschieden, auch weiterhin aktiv auf Twitter zu sein – ab nun aber seriös und mit sinnvollen Inhalten. Wir freuen uns weiterhin über jeden Follower!

Die Twitter-Accounts des OnlineMarketing.de-Teams:

Marc Stahlmann

Thomas Promny

Heiko Sellin

Anton Priebe

Niels Fasbinder

 

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

6 Gedanken zu „Twitter-Challenge: Wie generiert man in 16 Tagen am meisten Follower?

  1. Ralph Scholze

    Im ersten Moment dachte ich, dass sich dieser Artikel an Unternehmen und Marken sowie Blogs richtet. Jedoch merkte ich schnell, dass diese Twitter-Challenge mehr durch Spaß als durch Ernsthaftigkeit getrieben war.

    Zusammengefasst: Der Artikel brachte mich zum schmunzeln.

    Beste Grüße

    Ralph

    Antworten
  2. 6-Markets

    „[…]als Folge meines Massen-Followen wurde mein Twitter-Account allerdings kurzerhand blockiert[…]“

    Ich musste schon sehr lachen, als ich das gelesen habe :-)
    Twitters Spam-Prevention ist jedoch meines erachtens sehr läppisch, wenn erst nach 1000 Follows/Tag ein Riegel vorgeschoben wird.

    Sehr informative und interessante Challenge, Marc.

    Viele Grüße,
    Daniel

    Antworten
  3. Susanne Oertel

    Es ist immer wieder witzig zu sehen wie sich Menschen wie Ihr schwer mit Social Media tun. Es gibt so viel blabla über Twitter auf jedem zweiten Blog zu lesen, was man alles tun und beachten muss, wie man superduper Tweets schreibt die geretweetet werden, dass man Bilder anhängen muss und Gewinnspiele neue Follower bringen. Leute, der Zug ist längst abegefahren. Twitter gibt es seit Jahren und diese Strategie ist für die, die wirklich aktiv bei Twitter sind gähnend langweilig. Niemand scheint sich mal mit dem Begriff Social Media auseinanderzusetzen. Social heißt nicht ich quatsche und alle anderen hören gebannt zu. Versuchts mal mit Hilfsbereitschaft. Und den Großen folgen und auf ein Zurückfolgen hoffen ist auch eine schlechte Strategie. Die wenigsten mit 2000+ Followern lesen was da getwittert wird. Die hauen nur alle 2 Stunden über Buffer ihre Blogposts raus und das wars. Und die seriösen Bildchen kommen bei Twitter ebenfalls nicht gut an. Auf meinem Blog findet sich ein Blogpost über Twitter den ich im Juli geschrieben habe. Wichtigste Regel bei Twitter: Sich selbst nicht so wichtig nehmen. Und einfach mal gucken was die echten Menschen da so treiben. Die haben nämlich jede Menge Follower, ganz ohne Bussiness-Plan. Und wie Huberta sagt: Was bringt einem die Masse an Followern? Gar nix. Wer wissen will wie man es richtig macht verfolge mal alverde von DM und audible

    Antworten
  4. Christian

    Ja, amüsant – mehr leider nicht.

    Ich hätte – nach dem Klick auf die Headline – deutlich mehr erwartet. Es würde sich jetzt noch ein Folgeartikel eignen, der die Thematik vielleicht etwas Business-like betrachtet. Wie baut ein Unternehmen Follower auf? Was können Strategien sein? Zudem gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten um Follower aufzubauen z. B. durch Sponsoring/Werbung. Das hätte mich interessiert – gerade in Hinblick auf die Perfomance und ob diese Variante in Deutschland funktioniert.

    Antworten
    1. Ralph Scholze

      Diese Fragen sind sehr interessant. Jedoch benötigt man dafür ein Budget, um als Unternehmen seine Ziele auf Twitter zu erreichen.

      Mit Werbung auf Twitter habe ich bisher noch keine direkte Erfahrung sammeln können. Und Sie?

      Beste Grüße

      Ralph

      Antworten
  5. Huberta Weigl

    Und was bringt ein Follower-Aufbau ohne Qualität? Wann ist so eine Strategie zu empfehlen?
    Letztendlich geht doch Quantität vor Qualität.
    Insgesamt ist euer Test für mich als Leser nicht ergiebig. Für euch war die Geschichte sicher unterhaltsam – keine Frage! :)

    Beste Grüße
    Huberta

    Antworten

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