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Psychologisch wertvoll – 5 Tipps, um tiefere Beziehungen zu deiner Community aufzubauen

Wer es schafft, auf seinen Social Media Profilen authentische und langfristige Beziehungen zu seinen Fans zu pflegen, hat die Nase vorn.

© Rawpixel - Fotolia

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Marken sollten versuchen, mit ihrer Online-Community freundschaftliche und positive Beziehungen aufzubauen. In der Realität findet man unter den Fans einer Seite allerdings häufig jene, die nur darauf aus sind, Sonderangebote in Anspruch zu nehmen oder etwas anderes als „Belohnung“ für das Liken zu bekommen. Die letztere Gruppe von Fans bleibt in der Regel auch dabei, etwas umsonst bekommen zu wollen, während die „echten“ Fans, die grundsätzlich Interesse an den Themen einer Seite haben, auch zu Kunden werden (können).

Pratik Dholakiya hat sich in einem Blogartikel auf Unbounce damit befasst, wie man Kenntnisse aus der Psychologie nutzen kann, um nachhaltige Beziehungen mit einer Community aufzubauen. Diese fünf Tipps können dir dabei helfen:

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1. Lass es menscheln

Du kannst es deinen Nutzern erleichtern, sich mit deiner Seite zu identifizieren, indem du die Menschen hinter dem Social Media Profil zeigst: Du kannst beispielsweise jeden Post oder Tweet von dem Teammitglied unterschreiben lassen, das für den Beitrag verantwortlich ist. Alternativ ist es möglich, auf deinem Titel- und Profilbild Mitarbeiter zu zeigen und in Facebook Posts Einblicke hinter die Kulissen zu gewähren.

2. Inspiriere durch Geschichten

Mit guten Geschichten, die deine Follower inspirieren und fesseln, gibst du ihnen einen echten Grund, deiner Seite zu folgen. Du kannst beispielsweise eine spannende Geschichte über die Anfänge deines Unternehmens erzählen – oder über etwas anderes, für das du stehst. Wichtig ist dabei vor allem, dass es einen emotionalen Aspekt hat. Frage auch deine Fans nach ihren Geschichten und fordere sie auf, diese mit deiner Community zu teilen.

3. Sei lustig

Laut einer Studie von Ipsos ist Humor ein wichtiger Motivator dafür, etwas zu teilen. Außerdem verbindet gemeinsames Lachen Menschen miteinander. Entwickele also auch mal eine lustige Kampagne und Posts. Dass so etwas auch zu Conversions führt, zeigen die über 100 Millionen Dollar an Spendengeldern, die die Ice Bucket Challenge generiert hat.

4. Setze auf Nostalgie

Schöne Erinnerungen lösen in Menschen oft diese rosaroten, warmen, nostalgischen Gefühle aus. Das kannst du auch in deiner Social Media Arbeit nutzen. Wenn deine Marke eine entsprechende Geschichte hat, kannst du alte Produktbilder posten, zum Beispiel mit einem #ThrowbackThursday Hashtag wie BMW in diesem Bild.

Quelle: unbounce

Andere Möglichkeiten: Teile Fotos von deinem ersten Bürogebäude und frühen Mitarbeiten oder entwickele Ratespiele, bei denen es um “die gute alte Zeit” geht.

5. Fokussiere dich aufs „Teilen“, nicht aufs „Verkaufen“

Wenn du zu viele Posts zu dir und deinen Produkten machst und dabei in erster Linie die Absicht verfolgst, etwas zu verkaufen, wird der Schuss nach hinten losgehen. Stattdessen solltest du Inhalte teilen, die deine Zielgruppe ansprechen, interessieren und sie so an dich binden. Als Stoffverkäufer kannst du Nähanleitungen posten, als Personalberatung Karrieretipps und als Modehändler Styling-Tipps. Wenn deine Fans dann vor einer Kaufentscheidung stehen, werden sie sich an dich erinnern.

Diese Tipps können dir helfen, deine Follower als Menschen oder sogar Freunde anzusprechen und damit von bloßen Austauschbeziehungen zu nachhaltigen und langfristigen Beziehungen überzugehen.

Quelle: Unbounce 

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