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Content Marketing: So angelst du dir deine Kunden in 4 Schritten

Content bedeutet Macht über User – vorausgesetzt er überzeugt. Wir fassen die 4 wichtigsten Grundregeln für erfolgreiches Content Marketing zusammen.

© Flickr / Alata, CC BY-SA 2.0

© Flickr / Alata, CC BY-SA 2.0

Content Marketing ist mittlerweile signifikanter Bestandteil jeder guten Marketingstrategie, wodurch es stellenweise auch zu einem Content Overload kommt. Um sich gegen die Konkurrenz noch durchsetzen zu können, müssen Unternehmen mit herausragendem und hochwertigem Content überzeugen. Nur wenn die Inhalte die richtige Zielgruppe ansprechen, deren Interessen und Vorstellungen treffen und gerne gelesen und geteilt werden, erfüllen sie auch ihren Zweck. Der Nutzer sollte Antworten auf alle wichtigen Fragen finden und mithilfe adäquater Informationen etwas dazulernen. Schlechter oder für den Kunden als nutzlos angesehener Content, kann sich schnell auch negativ auf die Marke und das Image des Unternehmens auswirken. Deshalb ist es sinnvoll, eine Content Strategie zu entwickeln, die langfristig eingesetzt werden kann. Blogger und SEO-Berater Pj Germain verrät grundlegende Tipps, um die besten Resultate im Content Marketing zu erzielen.

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1) Finde zündende Ideen

Zunächst ist es wichtig, dass man Ideen für Inhalte sammelt, die zu dem Unternehmen beziehungsweise der Marke passen und potenziellen Kunden einen gewissen Mehrwert verschaffen: Was könnte deiner Zielgruppe gefallen? Welche Informationen sind für sie wertvoll? Womit kannst du Aufmerksamkeit auf dich ziehen? Dabei hilft es manchmal auch, sich bei der Konkurrenz umzuschauen und sich von dessen Inhalten inspirieren zu lassen. Vielleicht kommen dir bei der Konkurrenzanalyse neue, individuelle Ideen oder du kannst dir zumindest ein Bild von Themen machen, die auch bei deiner Zielgruppe funktionieren könnten.

2) Kreiere qualitative & herausragende Texte  

  • Gehe sicher, dass deine Texte verständlich und leicht nachvollziehbar sind. Qualitativer und professioneller Content zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er eine klare Struktur aufweist und einfach zu lesen ist. Inhalte, die sich nur mit viel Anstrengung nachvollziehen lassen und die Aussagen nicht auf den Punkt bringen, schrecken den Nutzer in der Regel ab. Es wird Wert auf Genauigkeit und exakte Ergebnisse gelegt, die dem Leser auf Anhieb vertraulich erscheinen. Am besten fokussiert du dich immer auf eine einzelne Idee und versucht um diese herum etwas aufzubauen. Das verschafft von Anfang an mehr Klarheit und ist wesentlich überschaubarer, als wenn du versuchst mehrere Ideen in einem Text unterzubringen.
  • Verwende einen einheitlichen Stil. Eine einheitliche Tonalität sowie Struktur sind die Markenzeichen eines guten Textes. Empfehlenswert ist es, sich konsequent an ein Muster zu halten. Das schafft nicht nur Übersichtlichkeit, sondern auch einen Wiedererkennungswert. Außerdem wirkt eine klare Linie meist kompetenter. Auch wenn abwechslungsreiche Inhalte gefragt sind, sollte deren Stil einheitlich sein und zur Marke passen.
  • Erzähle eine Geschichte. Wenn du eine Geschichte erzählen kannst, die den Nutzer emotional mitreißt oder neugierig macht, hast du schon viel erreicht. Inhalte, mit denen sich deine Zielgruppe identifizieren kann und gleichzeitig unterhaltsam sind, werden vermutlich häufig geteilt und verbreiten sich somit schneller.
  • Integriere visuelle Eyecatcher. Bilder und Videos ziehen in der Regel Aufmerksamkeit auf sich und somit auch auf den Text. Die Inhalte wirken dadurch wesentlich ansprechender und steigern die wahrgenommene Qualität. Zu viel Text wirkt in den meisten Fällen abschreckend und erdrückend auf den Nutzer. Eine visuelle Formatierung kann außerdem bezüglich SEO von Vorteil sein.

3) Überarbeite den Content regelmäßig

  • Gehe auf Kundenwünsche ein. Kundenwünsche sollten (wenn möglich) berücksichtigt werden. Wenn dein Kunde beispielsweise möchte, dass du in deinen Texten jemanden direkt ansprichst, solltest du den Wunsch nicht ignorieren. Wenn du deinem Kunden zeigst, dass du seine Wünsche berücksichtigst und auch dessen Wert anerkennst, wirst du seine Zufriedenheit steigern und dadurch eine Bindung zu ihm aufbauen.
  • Schenke auch älterem Content Aufmerksamkeit und überarbeite ihn regelmäßig. Es ist ebenso wichtig alten Content regelmäßig zu pflegen, wie neue Inhalte hinzuzufügen. Manchmal ist es zum Beispiel notwendig, bestimmte Informationen zu ergänzen oder nicht mehr gültige Aussagen abzuändern.

4) Verbreite deine Inhalte durch gekonntes SEO und Social Media

  • Deine Inhalte müssen suchmaschinenoptimiert sein. Eine gründliche Suchmaschinenoptimierung ist wichtig, damit dein Content auch von Nutzern gefunden wird und bei den Suchmaschinen höher platziert wird.
  • Social Media hilft deinem Content sich rasend schnell zu verbreiten. Social Media Kanäle sind die einfachste Methode, um Inhalte in kurzer Zeit unter möglichst viele Leute zu bringen. Durch die Aufmerksamkeit kannst du die Bekanntheit deines Unternehmens steigern und potenzielle Kunden für dich gewinnen.

Sich mit individuellem und außergewöhnlichem Content in der Masse zu behaupten, stellt heutzutage eine große Herausforderung dar. Die wichtigsten Grundvoraussetzungen dafür sind: Einzigartige Ideen und außergewöhnliche Geschichten; übersichtliche, einheitliche und anschauliche Inhalte; eine regelmäßige Überarbeitung des Contents sowie eine effektive Verbreitung.

Quelle: BUSINESS2COMMUNITY

Über Lisa Schubert

Lisa Schubert

Lisa Schubert studiert Digitale Medienkommunikation im Master an der RWTH Aachen, wo sie ebenfalls ihren Bachelor in Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft abgeschlossen hat. Dank mehrerer Praktika hat sie bereits Erfahrungen im Online Marketing, insbesondere in den Bereichen SEO und Social Media, sammeln können. Nicht nur ihr großes Interesse am Online Marketing, sondern auch ihre Freude am Schreiben brachte sie zu OnlineMarketing.de.

3 Gedanken zu „Content Marketing: So angelst du dir deine Kunden in 4 Schritten

  1. Robert Scheib

    …5) Guter Artikel Frau Schubert. Allerdings was ich in meinen Vorträgen immer wieder betone:
    Einer der Grundregeln im Content Marketing ist und was Sie vor allen Dingen von der Masse abhebt jedoch häufig mißachtet wird.

    “Sei Wahr und Authentisch…” = “Speak your truth”

    Siehe auch: Rules for being amazing:
    https://www.youtube.com/watch?v=TVn-G-HklLY

    Viel Erfolg weiterhin
    MfG Robert Scheib

    Antworten
  2. Uwe

    Hallo Lisa,

    sehr guter Artikel, das sind die Punkte, auf die es ankommt! Nur eine Frage dazu: Wie findest du deine “zündenden” Ideen?

    LG
    Uwe

    Antworten
    1. Lisa SchubertLisa Schubert Artikelautor

      Hallo Uwe,

      um zündende Ideen zu finden, würde ich allgemein so vorgehen:

      1) Mir zunächst einmal vor Augen halten was das Unternehmen macht, welche Botschaft(en) im Mittelpunkt stehen soll(en) und welche Kernziele verfolgt werden. Natürlich ist es an dieser Stelle auch wichtig, sich seine Zielgruppe nochmal vor Augen zu führen. Es kann beispielsweise durchaus hilfreich sein, ein beispielhaftes Interessensprofil des „idealen Kunden“ zu entwerfen.
      2) Mit diesem Profil als Orientierung würde ich anfangen Themen zu sammeln. Was könnten Themen sein, die deine Zielgruppe interessieren? Mit welchen (relevanten) Inhalten generierst du dieser einen Mehrwert? Mit welchen Themen kannst du sie dir ‚angeln‘ und ihre Aufmerksamkeit auf dich lenken? Vielleicht hilft hier auch ein Brainstorming in einer größeren Gruppe, damit möglichst viele Ideen mit einfließen.
      3) Als nächstes würde ich mich bei der Konkurrenz umschauen. Was werden hier für Themen aufgegriffen, welche kommen gut an und welche eher nicht? Auf Social Media Seiten kannst du gut sehen, welche Themen (Posts) besonders gut angekommen sind und viele Likes haben. Auf Blogs kannst du die Themen heraussuchen, die besonders viele Kommentare erhalten haben. Du bekommst zumindest einen guten Eindruck, was auch bei dir funktionieren könnte (und was nicht). Und vielleicht fallen dir dadurch neue Ideen ein oder du kannst aus den Themen deiner Konkurrenz etwas “Neues” formen.
      4) Die einzelnen Themen würde ich alle in einem Contentplan auflisten, anschließend sortieren und schauen, was sich daraus machen lässt. Vielleicht kann man aus bestimmten Themen auch eine ganze “Serie” mit verschiedenen Unterthemen machen.

      Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig weiterhelfen.

      Viele Grüße,
      Lisa

      Antworten

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